DIfE-Studie: Frühstück ist Schlüssel zur Fettverbrennung
01.01.2026 - 00:00:12Eine neue Studie stellt populäre Diät-Dogmen auf den Kopf. Wer abnehmen will, sollte morgens essen und abends fasten – nicht umgekehrt. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) liefert die wissenschaftliche Grundlage für einen Paradigmenwechsel.
Im November veröffentlichten Forscher des DIfE und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) bahnbrechende Daten. Ihr Kernergebnis: Der Zeitpunkt der Mahlzeit ist entscheidend für den Fettstoffwechsel.
Selbst bei identischer Kalorienmenge verbrennt der Körper mehr Fett, wenn die Hauptmahlzeit am Morgen statt am Abend liegt. Grund ist unsere innere Uhr. Die „peripheren Uhren“ in den Zellen sind morgens auf Energieverbrauch und abends auf Speicherung programmiert.
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„Wer morgens fastet und abends üppig isst, arbeitet gegen seine biologische Programmierung“, so ein Analyst der Studie. Das populäre „16:8-Intervallfasten“ durch Frühstücksverzicht könnte damit kontraproduktiv sein.
Der metabolische Bonus des Morgens
Warum ist das Frühstück so mächtig? Die Studie nennt zwei Schlüsselmechanismen:
- Höhere Insulinsensitivität: Morgens schleust der Körper Nährstoffe effizienter in die Zellen. Sie werden sofort verstoffwechselt – statt als Fett gespeichert.
- Stärkere nahrungsinduzierte Thermogenese: Für die Verdauung einer Morgenmahlzeit verbraucht der Körper mehr Energie als für dieselbe Mahlzeit am Abend. Experten sprechen von einem „metabolischen Bonus“.
Das Auslassen des Frühstücks hat folglich einen doppelten Nachteil: Der thermische Effekt entfällt und führt oft zu Heißhunger und einer übermäßigen Kalorienaufnahme am Abend – genau dann, wenn die Fettspeicherung am höchsten ist.
„Dinner Cancelling“ wird Trend für 2026
Die Empfehlung der Chronobiologen ist klar: „Early Time-Restricted Eating“ (eTRE) ist die überlegene Strategie. Konkret heißt das: Ein üppiges Frühstück, ein normales Mittagessen und der Verzicht auf die Abendmahlzeit – auch „Dinner Cancelling“ genannt.
Branchenbeobachter registrieren bereits eine Wende. Ernährungs-Apps und Coaching-Programme passen ihre Empfehlungen an. Der Fokus verschiebt sich von der reinen Kalorienbilanz hin zur Chrononutrition, der Synchronisierung der Ernährung mit dem biologischen Rhythmus.
Zwar stellt der Verzicht auf das gemeinsame Abendessen eine soziale Herausforderung dar. Aus gesundheitlicher Sicht gilt er jedoch als effektivste Methode, um viszerales Fett zu reduzieren und Diabetes vorzubeugen.
Personalisierte Ernährung wird konkret
Die Erkenntnisse treffen auf einen wachsenden Markt für personalisierte Gesundheit. Experten erwarten für 2026 eine Flut neuer digitaler Helfer.
Diese Apps und Wearables sollen Nutzer nicht nur beim „Was“, sondern vor allem beim „Wann“ unterstützen. Blutzuckermessgeräte in Echtzeit könnten künftig präzise signalisieren, wann das Essensfenster geschlossen werden muss – idealerweise am späten Nachmittag.
Die Botschaft zum Jahreswechsel ist eindeutig: Der effektivste Vorsatz könnte sein, das Frühstück zu zelebrieren und die Küche nach 17 Uhr kalt zu lassen. Die Wissenschaft hat gesprochen.
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