Aktien New York Ausblick: Dow bleibt unter 50.000 Punkten hängen
14.01.2026 - 14:49:14Im vorbörslichen Handel am Mittwoch überwogen leichte Verluste. Etwas stärker dürfte es an der Technologiebörse Nasdaq abwärts gehen, der Nasdaq 100 US6311011026 wird vom Broker IG knapp eine Stunde vor Handelsbeginn 0,6 Prozent niedriger indiziert. Hier zeigten vor allem Halbleiteraktien wie AMD US0079031078, Broadcom US11135F1012 und Micron US5951121038 Technology Schwäche.
Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 wurde vorbörslich 0,3 Prozent niedriger berechnet mit 49.040 Punkten. Tat sich der Dow Ende 2024 und Anfang 2025 mit der Marke von 45.000 Punkten schwer, so erweist sich nun die runde Schwelle von 50.000 Zählern als vorerst zu hohe Hürde.
Leicht belastend wirkten die Erzeugerpreise. Diese legten im November im Jahresvergleich stärker zu als erwartet. Das drückte im vorbörslichen Handel etwas auf die Notierungen.
In die Saison der Quartalsbilanzen großer US-Banken kommt Schwung. Vorbörslich legten die Bank of America US0605051046 und Wells Fargo US9497461015 ihre Geschäftsberichte vor. Bei der Bank of America übertrafen der wichtige Zinsüberschuss und das Ergebnis die Erwartungen, der Kurs fiel dennoch um 2,2 Prozent.
Wells Fargo blieb dagegen mit dem Zinsüberschuss etwas hinter der Konsensschätzung zurück, der Kurs fiel um 2,7 Prozent. Die Citigroup US1729674242 rechnet in diesem Jahr mit höheren Ausgaben, übertraf aber im vierten Quartal die Markterwartungen. Der Kurs stieg um 1,5 Prozent.
Papiere des E-Fahrzeugherstellers Rivian US76954A1034 Automotive verbilligten sich vorbörslich um 3,2 Prozent. Die Großbank UBS stufte die Aktien von "Neutral" auf "Sell" und begründete dies mit einem nicht mehr attraktiven Verhältnis von Anlagechancen zu -risiken.

