Aktien Frankfurt Ausblick: Dax nach Erholung wieder unter Druck
25.04.2024 - 08:10:33Zuletzt konnte sich der Dax zwar deutlich erholen. Den Korrekturtrend seit seinem Anfang des Monats bei 18 567 Punkten erreichten Rekordhoch konnte er aber noch nicht nachhaltig durchbrechen.
Das Handelsgeschehen wird zunĂ€chst geprĂ€gt von einer prall gefĂŒllten Tagesagenda im Zuge der Berichtssaison. Alleine die Anzahl deutscher Unternehmen, die Ergebnisse fĂŒr das erste Quartal vorlegen, ist zweistellig. Dazu gehören aus dem Dax BASF DE000BASF111 und die Deutsche Bank DE0005140008.
Der weltgröĂte Chemiekonzern BASF startete mit einem UmsatzrĂŒckgang in das neue Jahr. Neben deutlich gesunkenen Preisen belasteten negative WĂ€hrungseffekte. Analyst Chetan Udeshi von der US-Investmentbank JPMorgan zeigte sich in einer ersten Reaktion gleichwohl zufrieden. Die Leverkusener hĂ€tten die Erwartungen ĂŒbertroffen - bei gutem GeschĂ€ftsmix. BASF-Papiere legten vorbörslich etwas zu.
Ein geringeres Plus verzeichneten Anteilsscheine der Deutschen Bank. Die Frankfurter fuhren trotz höherer RĂŒckstellungen fĂŒr mögliche Risiken zum Jahresauftakt höhere Gewinne ein. Konzernchef Christian Sewing sprach in der Mitteilung vom "besten Ergebnis seit 2013". Die Aktien waren aber im Vorfeld bereits auf das höchste Niveau seit 2018 geklettert, auf dem die Luft nun etwas dĂŒnner werden könnte.
Besonders stark im Plus waren vorbörslich Aixtron DE000A0WMPJ6-Aktien mit gut 5 Prozent. Sie waren zuletzt aber auch auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen. Nun beruhigten ein höherer Quartalsumsatz und die BestÀtigung der Jahresziele. So konnten sich die Aktien - anders als Infineon DE0006231004 - schwachen Vorgaben aus dem US-Chipsektor widersetzen.
Deutlich im Minus bewegten sich dagegen Kion DE000KGX8881. Der Gabelstapler-Hersteller lieferte zwar gute Ergebnisse ab, enttÀuschte aber beim Auftragseingang.

