Diablo, Immortal

Diablo Immortal im Härtetest: Wie gut ist das Mobile?Diablo wirklich – und für wen lohnt es sich 2026?

01.01.2026 - 11:45:09

Du liebst Diablo, aber hast keine Zeit mehr für stundenlange PC?Sessions? Diablo Immortal verspricht das volle Höllenfeuer für unterwegs – kostenlos, jederzeit, überall. Wir haben uns angesehen, ob das Mobile?Diablo 2026 mehr ist als nur ein umstrittener Cashgrab – und wann es sich richtig gut anfühlt.

Feierabend. Dein Gaming-PC steht zu Hause, irgendwo zwischen Wäschekorb und To-do-Liste. Du sitzt in der Bahn, scrollst gedankenlos durch Social Media und merkst: Die richtig epischen Momente aus deinen Gaming-Jahren werden weniger. Kein Raid, kein „Legendary Drop“, kein Herzklopfen.

Stattdessen fünf Minuten hier, zehn Minuten da – Wartezimmer, Couch, Bettkante. Zeitfenster, in denen früher nie Platz für „echtes“ Gaming war. Mobile Games? Nett, aber meist seichte Kost: Match-3, Idle-Klickerei, kurze Dopaminkicks ohne Seele.

Und trotzdem fehlt dir dieses Gefühl: Dungeon betreten, Skill-Rotation sitzt, der Sound knallt, und du hoffst bei jedem Elite-Pack: „Bitte, heute ein Legendary.“

Genau in diese Lücke schlägt ein Spiel, an dem sich seit Release im Netz die Geister scheiden – und das 2026 spannender ist als je zuvor.

Die Lösung: Diablo Immortal – Blizzard schiebt Sanctuary in deine Hosentasche

Diablo Immortal ist Blizzards Versuch, das klassische Diablo-Gefühl in ein Format zu pressen, das zu deinem heutigen Leben passt: Smartphone, Tablet oder PC, jederzeit einloggbar, Free-to-Play, Crossplay und Cross-Progression.

Du startest in Westmark, hörst die bekannte düstere Musik, klickst (oder tippst) dich durch Horden von Dämonen, sammelst Beute, skillst deine Klasse – Barbar, Zauberer, Kreuzritter, Dämonenjäger, Mönch, Totenbeschwörer, Blutritter – und kannst nach fünf Minuten wieder raus. Oder nach drei Stunden. Dein Call.

Entwickelt wurde das Ganze von Activision Blizzard, inzwischen zu Microsoft gehörend (ISIN: US00507V1098). Und genau diese Kombination aus Diablo-DNA, Mobile-Fokus und Microsoft-Power macht das Spiel 2026 relevanter, als viele Hater beim Launch je erwartet hätten.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Diablo Immortal konkurriert nicht nur mit anderen Mobile-ARPGs wie Genshin-ähnlichen Titeln oder Path of Exile Mobile (im Aufbau), sondern vor allem mit deiner knappen Zeit. Die Frage ist also nicht nur: „Ist es gut?“, sondern: „Fühlt es sich für dich im Alltag richtig an?“

  • Echter Diablo-Vibe auf dem Handy: Die Atmosphäre ist überraschend nah an Diablo III – düstere Städte, verrottete Katakomben, brutale Dämonen. Wenn du die Reihe kennst, fühlt sich der Einstieg sofort vertraut an.
  • Pick-up-and-play für deinen Alltag: Story-Quests in 5–10 Minuten, kurze Dungeons, schnelle Bounties. Perfekt für Wartezeiten, Pendelstrecken oder die „Nur noch einen Run“-Momente im Bett.
  • Cross-Progression mit PC: Du kannst am PC (per Battle.net) zocken und später auf dem Smartphone weitermachen – dein Fortschritt bleibt. Ideal, wenn du abends doch mal vor dem Monitor landen willst.
  • Coop und Clans – echtes MMO-Gefühl: Immortal ist kein Solo-Diablo. Es ist ein Online-ARPG mit Raids, Warbands, Clans und groß angelegten Fraktionskämpfen (Immortals vs. Shadows). Für alle, die soziale Systeme lieben, ein riesiges Plus.
  • Regelmäßige Content-Updates: Neue Gebiete, Events, Dungeons und Klassen-Überarbeitungen halten das Spiel frisch. 2025/2026 wurden die Systeme mehrfach nachgeschärft, auch im Hinblick auf Free-to-Play-Spieler.
  • Kritischer Punkt: Monetarisierung – und ja, das muss hier ehrlich rein: Das Endgame ist spürbar auf Mikrotransaktionen ausgelegt. Wer „absolut top“ im PvP oder bei Resonance-Werten sein will, muss zahlen oder sehr viel Zeit investieren.

Unterm Strich löst Diablo Immortal ein Problem, das viele Mid-30er- und 40er-Gamer haben: Du willst kein abgespecktes Handy-Minigame, sondern ein richtiges ARPG – ohne jedes Mal den PC hochzufahren und drei Stunden blocken zu müssen.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
Plattformen: iOS, Android, PC (Battle.net) Du spielst, wo du willst – unterwegs am Handy, zu Hause am Rechner, mit demselben Account und Fortschritt.
Modell: Free-to-Play mit In-Game-Käufen Du kannst die komplette Story und viel Endgame kostenlos erleben – zahlst nur, wenn du kosmetische Items oder Progress-Booster willst.
Online-Pflicht & MMO-Struktur Ständige Online-Welt mit anderen Spielern, Koop-Dungeons, Raids, Clans und Fraktionssystemen für langfristige Motivation.
Klassenvielfalt (inkl. Blutritter) Du findest eine Spielweise, die wirklich zu dir passt – vom Glaskanonen-Magier bis zum tankigen Nahkämpfer.
Regelmäßige Content-Updates & Seasons Neue Gebiete, Events, Gear und Balance-Patches sorgen dafür, dass sich Sanctuary nicht abnutzt.
Monetarisierung: Legendary Crests, Battle Pass, Shop Optionaler, aber präsenter Pay-Aspekt – schnelles Min-Maxing kostet Geld, Casual-Genuss ist kostenlos möglich.
Publisher/Entwickler: Activision Blizzard (Microsoft) Großes Studio mit langjähriger Diablo-Erfahrung, Infrastruktur, Servern und regelmäßiger Weiterentwicklung.

Das sagen Nutzer und Experten

Die Stimmung rund um Diablo Immortal ist seit Release eine emotionale Achterbahn – und 2026 differenzierter, als viele Memes vermuten lassen.

Auf Reddit tauchen unter Threads wie „Diablo Immortal review“ oder „Is Diablo Immortal worth playing in 2025?“ immer wieder ähnliche Muster auf:

  • Positiv: Viele Spieler loben das Kern-Gameplay: „Combat feels really good for a mobile game“, „Best ARPG controls on a phone I’ve tried“, „Story is actually decent for a F2P title“. Der Spielfluss, das Trefferfeedback und die Inszenierung werden oft als „echtes Diablo-Gefühl“ beschrieben.
  • Coop-Faktor: Besonders in Subreddits und YouTube-Kommentaren betonen Spieler, wie sehr sie die gemeinsamen Dungeons, Raids und das Fraktionssystem feiern – gerade in festen Gruppen oder mit Freunden.
  • Kritik: Der stärkste Kritikpunkt bleibt die Monetarisierung. Begriffe wie „pay-to-win“ oder „whale game“ fallen regelmäßig, vor allem im Kontext von Resonance, Legendary Gems und dem kompetitiven PvP. Wer ganz oben mitspielen will, spürt die Paywall deutlich.
  • Langzeitspielspaß: Einige Spieler berichten nach Monaten, dass sich das Grind-Loop im Endgame wiederholt, wenn man nicht gezielt auf neue Seasons oder große Content-Patches setzt.

Gaming-Medien und YouTube-Analysten ziehen ein ähnliches Fazit: Diablo Immortal sei „mechanisch stark, atmosphärisch überzeugend, aber aggressiv monetarisiert“ – ein Spiel, das sich genial anfühlt, solange du für dich klare Grenzen ziehst, wie viel du investieren willst.

Alternativen vs. Diablo Immortal

Natürlich ist Diablo Immortal nicht das einzige Action-RPG da draußen – aber es besetzt eine sehr spezielle Nische.

  • Diablo IV: Wenn du die Zeit hast, ist Diablo IV auf PC und Konsole das mächtigere, tiefere Erlebnis – mit offenerer Welt, mehr Build-Tiefe und weniger aggressiver Monetarisierung (Battle Pass & Cosmetics). Aber: Kein Handy, keine 10-Minuten-Sessions auf dem Sofa.
  • Path of Exile (und künftig PoE Mobile): Für Hardcore-Theorycrafter ist PoE ungeschlagen. Dafür ist der Einstieg steiler und aktuell primär auf PC/Konsole ausgelegt. Mobile-Versionen sind noch im Aufbau und werden voraussichtlich komplexer, aber auch weniger „Snacks-freundlich“.
  • Genshin Impact / Honkai Star Rail: Eher Fokus auf Anime, Story und Gacha – tolles Production Value, aber kein klassisches Diablo-Feeling mit Loot-Rush, Dungeons und dunkler Gothic-Atmosphäre.
  • Sonstige Mobile-ARPGs: Es gibt einige solide Alternativen, aber kaum ein Titel bringt aktuell die Kombination aus bekannter Marke, poliertem Gameplay, stabiler Server-Struktur und Crossplay wie Diablo Immortal.

Wo gewinnt Diablo Immortal also ganz konkret?

  • Beste Mischung aus „richtigem“ Diablo und mobilem Komfort: Kein anderes Game fühlt sich auf dem Handy so sehr nach Diablo an – von Skills bis Sounddesign.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis für Casuals: Wenn du nicht auf PvP-Spitze oder Max-Resonance schielst, bekommst du für 0 € sehr viele Stunden Spaß.
  • Social Layer: Im Vergleich zu vielen Solo-Mobile-Games lebt Immortal stark von Guilds, Warbands und Fraktionskämpfen – das kann, wenn du dranbleibst, ein echter digitaler Stammtisch werden.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Die spannendste Frage bei Diablo Immortal ist 2026 gar nicht mehr: „Ist das ein gutes Spiel?“ – sondern: „Passt dieses Spiel zu deinem Leben jetzt?“

Wenn du früher Nächte in Diablo II oder III versenkt hast, heute aber Familie, Job und tausend Verpflichtungen jonglierst, ist Diablo Immortal eine überraschend gute Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Du bekommst:

  • echtes Diablo-Flair für unterwegs,
  • knackiges, direktes Gameplay mit spektakulären Skills,
  • eine lebendige Online-Welt mit anderen Spielern,
  • und das alles, ohne einen Cent ausgeben zu müssen – solange du dich nicht ins extrem kompetitive Endgame verbeißt.

Die Kehrseite ist klar und darfst du nicht ignorieren: Die Monetarisierung ist aggressiv, insbesondere, wenn du Perfektion im Endgame anstrebst. Wer einen gesunden Umgang mit In-Game-Shops hat und bewusst „Free-to-Play, maybe Battle Pass“ fährt, bekommt jedoch ein beeindruckend rundes ARPG-Paket.

Unterm Strich ist Diablo Immortal 2026 kein Ersatz für Diablo IV – sondern ein zweites, flexibleres Fenster nach Sanctuary. Kein Spiel für jeden, aber ein verdammt spannender Kompromiss für alle, die dem inneren Dämonenjäger endlich wieder ein paar Höllenportale öffnen wollen, ohne dafür ihr halbes Wochenende zu opfern.

Also: Bleibst du weiter durch Social Feeds scrollend im Zug sitzen – oder betrittst du die Katakomben von Westmark mit einem Tipp auf dein Display?

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