Deutsche Wirtschaft sendet Aufschwungssignale für 2026
23.01.2026 - 11:30:12Deutschlands Wirtschaft zeigt nach Jahren der Stagnation deutliche Erholungszeichen. Aktuelle Daten und Prognosen deuten darauf hin, dass die größte Volkswirtschaft Europas ihre Schwächephase überwindet. Für den eng verflochtenen Partner Österreich sind das vielversprechende Nachrichten.
Die Preisentwicklung hat sich spürbar beruhigt. Die Jahresinflationsrate 2025 lag bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit nähert sie sich dem Ziel der Europäischen Zentralbank. Im Dezember 2025 sank die Teuerung sogar auf 1,8 Prozent.
Experten werten diese Stabilisierung als entscheidend für die Exportwirtschaft. Stabile Inlandspreise entlasten die Kosten der Unternehmen und stärken ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Zudem steigen die Reallöhne wieder – ein wichtiger Impuls für den privaten Konsum.
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IWF korrigiert Wachstumsprognose nach oben
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum 2026 auf 1,1 Prozent angehoben. Das ist eine Korrektur um 0,2 Prozentpunkte nach oben. Deutschland würde damit in der Gruppe der sieben großen Industrienationen (G7) nicht mehr das Schlusslicht sein.
Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht ein Wachstumspotenzial von etwa einem Prozent. Die Auftragsbücher im verarbeitenden Gewerbe füllen sich langsam wieder. Besonders die Nachfrage nach Investitionsgütern belebt sich – ein klassischer Frühindikator für einen breiteren Aufschwung.
Reiche setzt auf Wettbewerbsfähigkeit
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche treibt seit ihrem Amtsantritt im Mai 2025 eine angebotsorientierte Politik voran. Ihr Fokus liegt auf der Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit. Aus dem Ministerium heißt es, man erziele Fortschritte bei Energiekosten und Bürokratieabbau.
Marktbeobachter registrieren, dass Investitionshindernisse für Industrieanlagen konsequenter beseitigt werden. Reiche betont, Deutschland könne seinen Industriestatus nur durch massive Investitionen in Technologie und Infrastruktur sicher n. Diese Investitionen sollen die Exportdynamik wieder anfachen.
Österreich profitiert als wichtigster Handelspartner
Für Österreich ist der deutsche Aufschwung von enormer Bedeutung. Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Handelspartner der Alpenrepublik.
- Zulieferindustrie: Viele österreichische Unternehmen im Automobil- und Maschinenbau liefern an die deutsche Industrie. Steigende deutsche Exporte bedeuten volle Auftragsbücher in Oberösterreich und der Steiermark.
- Tourismus: Höhere Reallöhne in Deutschland stärken die Kaufkraft. Tourismusexperten erwarten positive Effekte für österreichische Urlaubsregionen.
Wirtschaftsforscher in Wien beobachten die Entwicklung genau. Eine robuste deutsche Erholung könnte später im Jahr auch die österreichischen Wachstumsprognosen nach oben treiben.
Erholung bleibt fragil – aber Zuversicht wächst
Trotz der positiven Signale mahnt die Bundesbank zur Vorsicht. Die Erholung dürfte nur langsam an Fahrt gewinnen. Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt die Handelspolitik der USA, die den exportorientierten Sektor treffen könnte.
Dennoch überwiegt zum Jahresstart 2026 die Zuversicht. Die Kombination aus sinkender Inflation, politischem Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit und einer leichten Belebung der Weltkonjunktur bietet die beste Chance auf einen nachhaltigen Aufschwung seit Jahren.
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