DeskTime-Studie: Neue 75-33-Regel übertrumpft altes Produktivitäts-Rezept
17.01.2026 - 20:02:11Die produktivsten Homeoffice-Mitarbeiter arbeiten laut einer neuen Studie im Rhythmus von 75 Minuten, gefolgt von 33 Minuten Pause. Die bekannte 52-17-Regel verliert damit ihren Status als Goldstandard für den hybriden Arbeitstag.
Die Analyse der Zeiterfassungssoftware DeskTime aus dem Jahr 2025 zeigt eine deutliche Verschiebung. Statt kurzer, häufiger Unterbrechungen setzen die effizientesten Nutzer nun auf längere Blöcke für konzentriertes Arbeiten und deutlich ausgedehntere Erholungsphasen. Was steckt hinter diesem Wandel?
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Vom Büro-Klassiker zur Homeoffice-Hilfe: Das Ende der 52-17-Regel
Jahrelang galt die 52-17-Methode als Geheimwaffe für Produktivität. Sie entstand 2014 aus der Beobachtung der effizientesten DeskTime-Nutzer. Das Prinzip: 52 Minuten fokussierte Arbeit, dann 17 Minuten Pause – angelehnt an die natürlichen Energiezyklen des Gehirns.
Im Homeoffice wurde diese Struktur besonders populär. Sie ersetzte die verlorenen, informellen Büropausen wie den Kaffeegang mit Kollegen. Doch die Arbeitswelt hat sich seitdem fundamental verändert. Die Pandemie und der dauerhafte Wechsel zu hybriden Modellen forderten neue Antworten.
Die Post-Pandemie-Formel: Warum jetzt 75-33 Minuten ideal sind
Die neuesten Daten von 6.000 Top-Performern liefern eine überraschende Antwort. Der optimale Rhythmus liegt jetzt bei 75 Minuten Arbeit und 33 Minuten Pause. Dieser Wechsel deutet auf ein nachhaltigeres Arbeitsverhalten nach den intensiven Pandemiejahren hin.
Die Vorteile des neuen Modells sind klar:
* Tiefere Konzentration: Längere Blöcke ermöglichen echtes „Deep Work“ an komplexen Aufgaben.
* Echte Erholung: Die verlängerte Pause gewährleistet eine vollständigere mentale und physische Regeneration.
* Burnout-Prävention: Die klare Trennung wird im Homeoffice immer wichtiger, wo Beruf und Privatleben leicht verschwimmen.
Qualität vor Quantität: Was eine gute Pause wirklich ausmacht
Die Verlängerung auf 33 Minuten ist kein Selbstzweck. Sie ermöglicht es, den Arbeitsplatz tatsächlich mental zu verlassen. Experten betonen: Nur wer richtig abschaltet, tankt auch neue Energie.
Eine effektive Pause ist aktiv und multisensorisch. Statt aufs Smartphone zu starren, helfen:
* Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft
* Leichte Dehn- oder Atemübungen
* Ein bewusstes Gespräch über Nicht-Arbeitsthemen
Diese Aktivitäten bauen Stress ab und laden die kognitiven Batterien neu auf. Die Investition in die Pause zahlt sich in gesteigerter Kreativität und besserer Arbeitsqualität aus.
Ein Modell für alle? Der individuelle Biorhythmus entscheidet
Trotz der datengestützten Tendenz zur 75-33-Regel bleibt die optimale Pausengestaltung höchst individuell. Der persönliche Biorhythmus, die Art der Aufgabe und der Arbeitsstil spielen eine große Rolle.
Ältere Methoden behalten deshalb ihre Berechtigung:
* Die Pomodoro-Technik (25/5) eignet sich perfekt, um Prokrastination zu überwinden und kleine Aufgaben abzuarbeiten.
* Die 52-17-Regel kann für Tätigkeiten mit mittlerer Konzentrationsspanne ideal sein.
Arbeitspsychologen raten zum Experimentieren. Der beste Rhythmus ist der, bei dem man sich nach der Pause wirklich erholt und leistungsfähig fühlt.
Die Zukunft der Arbeit: Vertrauen statt starrer Vorgaben
Der Trend geht klar weg von starren Zeitvorgaben hin zu mehr Flexibilität und Autonomie. Unternehmen setzen zunehmend auf Ergebnisorientierung statt auf reine Anwesenheit.
Studien wie die von DeskTime liefern wertvolle Werkzeuge für die Selbstorganisation. Bewusste Pausen gelten nicht mehr als Zeitverschwendung, sondern als strategische Investition in die wichtigste Ressource: die mentale und körperliche Gesundheit der Mitarbeiter.
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