Demenz-Pflege, Schulungen

Demenz-Pflege: Neue Schulungen entlasten Angehörige

23.01.2026 - 22:15:12

Digitale und Präsenzkurse sollen die häusliche Pflege von Demenzpatienten zukunftssicher machen und die Belastung für Familien reduzieren.

Rund 1,8 Millionen Demenzkranke werden in Deutschland größtenteils zu Hause gepflegt. Neue und digitale Schulungsprogramme sollen ihre Angehörigen jetzt gezielt unterstützen. Organisationen wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft und Krankenkassen bauen ihre Angebote aus.

Diese Kurse sind ein zentraler Baustein, um die häusliche Pflege zukunftssicher zu machen. Mehr als drei Viertel der Betroffenen werden von Familienmitgliedern versorgt – oft ohne jede Vorbereitung. Die modernisierten Formate vermitteln praxisnahes Wissen und sollen die Gesundheit der Pflegenden selbst schützen.

Die unterschätzte Belastung der Familien

Die Pflege eines Demenzkranken geht weit über körperliche Versorgung hinaus. Angehörige erleben täglich Kommunikationsbrüche, Aggressionen oder Wahnvorstellungen. Die ständige Sorge führt häufig zu Überforderung, Isolation und eigenen Gesundheitsproblemen.

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Viele stoßen an ihre psychischen und physischen Grenzen. Experten betonen: Nur mit kompetenter Unterstützung und Entlastung ist eine würdevolle Pflege zu Hause langfristig möglich.

Was die neuen Kurse wirklich bringen

Im Fokus steht anwendbares Wissen für den Pflegealltag. Ein bewährtes Konzept ist die Seminarreihe „Hilfe beim Helfen“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Die Module decken entscheidende Bereiche ab:

  • Medizinisches Grundwissen zum Krankheitsbild
  • Techniken für positive Kommunikation und den Umgang mit Krisen
  • Rechtliche und finanzielle Aspekte wie Vorsorgevollmachten und Versicherungsleistungen
  • Selbstsorge-Strategien für die Angehörigen selbst

Digitale Hilfe für den flexiblen Alltag

Eine wesentliche Neuerung ist die zunehmende Digitalisierung der Unterstützung. Krankenkassen wie die BARMER und Organisationen wie die Johanniter bieten kostenfreie Online-Pflegekurse an.

Diese Formate bringen maximale Flexibilität für zeitlich stark eingebundene Angehörige. Das Angebot reicht von Grundlagen-Modulen über Experten-Webinare bis zu digitalen Sprechstunden. Spezielle Apps und Plattformen fördern zudem den Austausch – und wirken so der Isolation entgegen.

Ein Pfeiler der Nationalen Demenzstrategie

Die Qualifizierung pflegender Angehöriger ist auch politisch gewollt. Sie ist integraler Bestandteil der Nationalen Demenzstrategie der Bundesregierung. Experten sehen darin einen entscheidenden Hebel, um das professionelle Pflegesystem zu entlasten.

Können Angehörige besser mit der Krankheit umgehen, lassen sich Krisen vermeiden. Langfristig trägt diese Investition zur Pflegesicherung bei einer alternden Bevölkerung bei.

Wohin entwickelt sich die Unterstützung?

Die Prognosen sind eindeutig: Bis 2050 könnte die Zahl der Demenzerkrankten in Deutschland auf 2,7 Millionen steigen. Der Bedarf an qualifizierter Hilfe für Angehörige wächst also weiter.

Die Schulungsangebote werden sich voraussichtlich weiter spezialisieren – etwa auf bestimmte Demenzformen oder junge Pflegende. Die Kombination aus bewährten Präsenzkursen und digitalen Lösungen bleibt der Schlüssel, um Millionen Angehörige zu erreichen.

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