DEFAMA, Fachmarktzentren

DEFAMA kauft drei Fachmarktzentren in Bayern und Sachsen

09.02.2026 - 23:31:12

Der Immobilieninvestor DEFAMA erweitert sein Portfolio um drei Standorte in Bayern und Sachsen, die eine Nettoanfangsrendite von rund 10 Prozent erwirtschaften.

Die DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG setzt ihre Expansion fort. Der Immobilieninvestor hat drei weitere Einzelhandelsimmobilien in Bayern und Sachsen erworben. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt drei Millionen Euro.

Die neuen Standorte liegen in Hersbruck und Adelsdorf in Bayern sowie in Freiberg in Sachsen. Zusammen generieren die Objekte jährliche Mieteinnahmen von über 300.000 Euro. Das entspricht einer Nettoanfangsrendite von rund 10 Prozent. Der Kauf steht noch unter dem Vorbehalt aufschiebender Bedingungen.

Strategische Standorte mit starken Mietern

Die Auswahl folgt dem bewährten Ansatz des Unternehmens: DEFAMA setzt auf etablierte Einzelhandelslagen in Klein- und Mittelstädten. Die Gesamtmietfläche der drei Immobilien beläuft sich auf etwa 3.400 Quadratmeter.

  • In Hersbruck (bei Nürnberg) ist der Lebensmitteldiscounter ALDI Süd der Hauptmieter.
  • In Freiberg (bei Dresden) mietet der Befestigungsspezialist Würth.
  • Das Objekt in Adelsdorf (bei Nürnberg) ist an einen E-Bike-Händler vermietet.

Diese Mischung aus Lebensmitteleinzelhandel, Fachhandel und spezialisierten Dienstleistungen reduziert das Risiko im Portfolio.

Portfolio wächst auf 97 Standorte an

Mit dem Zukauf wächst das Portfolio der DEFAMA auf insgesamt 97 Immobilien. Die gesamte vermietbare Fläche erhöht sich auf rund 330.000 Quadratmeter bei einer Vermietungsquote von 93 Prozent.

Die Strategie des Unternehmens ist klar: DEFAMA konzentriert sich auf Fachmarktzentren in kleineren Städten, die für große institutionelle Investoren oft uninteressant sind. Das ermöglicht günstigere Einkaufspreise. Zu den wichtigsten Mietern im Gesamtportfolio zählen Handelsketten wie ALDI, EDEKA, Lidl und Drogeriemärkte wie DM.

Warum Fachmarktzentren stabil laufen

Die Akquisition erfolgt in einem für den Sektor günstigen Umfeld. Immobilien mit Fokus auf Nahversorgung erweisen sich als krisenresistent. Der tägliche Bedarf an Lebensmitteln oder Drogerieartikeln ist kaum vom Online-Handel bedroht.

Während der innerstädtische Einzelhandel kämpft, punkten Fachmarktzentren am Stadtrand mit guter Erreichbarkeit, kostenlosen Parkplätzen und einem stabilen Mietermix. Mieter wie ALDI oder Würth gelten als besonders krisensicher und sorgen für langfristig planbare Erträge.

Für den weiteren Jahresverlauf plant DEFAMA weitere Zukäufe. Das Unternehmen will seine Position als Nischen-Spezialist für Fachmarktzentren in Deutschland weiter ausbauen.

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