DDR5-Preise: Der rasante Anstieg in Deutschland stoppt
06.02.2026 - 07:52:11Nach monatelangen heftigen Preissprüngen zeigt sich auf dem deutschen Markt für DDR5-Arbeitsspeicher erstmals eine Stabilisierung. Die Preise für die wichtigen PC-Komponenten steigen vorerst nicht weiter – doch sie verharren auf historisch hohem Niveau.
Eine atemberaubende Talfahrt ist gestoppt
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der rasante Preisanstieg bei DDR5-RAM ist vorläufig zum Stillstand gekommen. Eine aktuelle Analyse des deutschen Einzelhandels zeigt für die zweite Januarhälfte nur noch eine durchschnittliche Preissteigerung von 0,1 Prozent. Das ist ein dramatischer Bruch mit dem Trend der vergangenen Monate, in denen regelmäßig zweistellige Zuwächse verzeichnet wurden.
Doch die Entwicklung ist nicht einheitlich. Während einige hochkapazitive Kits wie 64-GB-Module mit 6000 MT/s sogar um 15 Prozent billiger wurden, legten andere stark nachgefragte Module weiter zu. 96-GB-Kits bei 6400 MT/s verteuerten sich im selben Zeitraum um 17 Prozent.
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Stabilisierung auf Rekordniveau
Die aktuelle Ruhe täuscht. Zwar steigen die Preise nicht mehr, doch sie verharren auf einem extrem hohen Plateau. Ein 32-GB-DDR5-6000-Kit, der Standard für moderne Gaming-PCs, kostet stabil um die 400 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 432 Prozent seit Juli 2025.
Experten sehen den Grund für die Stabilisierung weniger in einem verbesserten Angebot, sondern in einer abkühlenden Nachfrage. Viele Privatkunden und PC-Bastler sind schlicht nicht mehr bereit, die horrenden Preise zu zahlen. Der Markt hat eine Schmerzgrenze erreicht.
Droht die nächste Preisexplosion?
Die Ruhe könnte trügerisch sein. Branchenanalysten wie TrendForce warnen vor einer dramatischen Verschärfung der Lage. Ihre Prognosen für die Vertragspreise im ersten Quartal 2026 wurden nach oben korrigiert – von ursprünglich 55-60 Prozent auf möglicherweise über 100 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
Die zugrundeliegenden Probleme bleiben bestehen. Die immense Nachfrage der KI- und Serverindustrie nach High-Bandwidth-Memory (HBM) bindet weiterhin Produktionskapazitäten. Hersteller wie Team Group rechnen damit, dass sich die Angebotsknappheit mindestens bis zur Jahresmitte 2026 fortsetzt.
Was bedeutet das für Verbraucher?
Für deutsche PC-Käufer bietet die aktuelle Phase eine kurze Verschnaufpause. Wer jetzt kaufen muss, kann das ohne Angst vor wöchentlichen Preissprüngen tun. Doch bezahlbar ist der Speicher damit noch lange nicht.
Die Aussichten auf eine grundlegende Entspannung sind düster. Die meisten Prognosen rechnen nicht vor Ende 2027 oder sogar 2028 mit einer Normalisierung. Bis sich das globale Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei DRAM wieder eingependelt hat, bleibt DDR5 ein kostspieliger Posten im PC-Budget. Die aktuelle Stabilität ist willkommen, aber sie könnte nur das Auge vor dem nächsten Sturm sein.
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