DAX, Kampf

DAX: Kampf um die 25.000 Punkte

13.02.2026 - 15:36:33

Der deutsche Leitindex verharrt knapp unter der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke. Die US-Verbraucherpreisdaten am Nachmittag könnten den entscheidenden Impuls für den Ausbruch liefern.

Der deutsche Leitindex kommt nicht vom Fleck. Schon wieder ist der Ausbruch über die magische Marke von 25.000 Punkten gescheitert – diesmal bremsten schwache US-Börsen die Rekordjagd aus. Während die Anleger gebannt auf die US-Inflationsdaten am Nachmittag blicken, verharrt der DAX knapp unter dieser psychologisch wichtigen Schwelle. Die Frage: Können die Zahlen aus Amerika endlich den nötigen Schub liefern?

Der Index eröffnete heute Morgen mit 24.822 Punkten leicht im Minus, machte die Verluste aber schnell wett und notiert aktuell bei rund 24.890 Zählern. Damit steuert er auf ein Wochenplus von 0,7 Prozent zu. Sein Allzeithoch liegt seit dem 13. Januar bei 25.508 Punkten – doch dieses Niveau scheint derzeit unerreichbar weit entfernt.

Technische Hürden bremsen die Rally

Aus charttechnischer Sicht präsentiert sich die Lage durchwachsen. Der DAX hatte am Donnerstag kurzzeitig das obere Bollinger-Band berührt und damit einen überkauften Zustand signalisiert. Die darauf folgende Gegenreaktion löste ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik aus. Immerhin: Die gleitenden Durchschnitte der letzten 20, 50 und 200 Börsentage senden weiterhin Kaufsignale.

Die Helaba sieht die Sache klar: Erst ein nachhaltiger Anstieg über 25.000 Punkte würde den Weg zum Rekordhoch freimachen. Die erste Hürde liegt aktuell bei 25.239 Punkten, dem Tageshoch vom Donnerstag. Wird diese Marke geknackt, könnte das Anschlusskäufe bis 25.350 Punkte auslösen.

Doch die Euphorie vom Donnerstagvormittag verpuffte bereits zum US-Handelsstart. Der Grund: Erneut aufkeimende Sorgen rund um Künstliche Intelligenz belasteten die Tech-Werte massiv. Der NASDAQ 100 sackte um zwei Prozent ab – und riss den DAX mit nach unten.

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US-Inflationsdaten im Fokus

Heute Nachmittag richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die amerikanischen Verbraucherpreise für Januar. Die Zahlen dürften maßgeblich darüber entscheiden, ob die US-Notenbank Fed ihren Spielraum für weitere Zinssenkungen erhält. Schwankende Zinserwartungen hatten zuletzt immer wieder für Unruhe an den Märkten gesorgt.

Die Helaba rechnet mit einer Entspannung: Die Inflation sei zuletzt zu hoch gewesen, doch die Januar-Daten könnten Entwarnung geben. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, könnte dem DAX der längst überfällige Ausbruch gelingen. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit für eine zweiprozentigen Anstieg in den nächsten zehn Handelstagen bei 74 Prozent.

Auf der Unterseite lauert Gefahr: Fällt der Index unter das gestrige Tagestief von 24.811 Punkten, könnte weiterer Abgabedruck entstehen. Das nächste relevante Sicherheitsnetz bildet dann der gleitende Durchschnitt der letzten 50 Börsentage bei 24.577 Punkten.

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