Danone-Daten, Pflanzliche

Danone-Daten: Pflanzliche Drinks schlagen Kuhmilch bei Calcium

11.01.2026 - 21:51:12

Verbraucher zahlen Aufpreis für nährstoffoptimierte Alternativen – und die können Kuhmilch übertrumpfen. Aktuelle Marktdaten und Ernährungswissenschaft zeigen eine klare Trendwende. Der Fokus liegt nicht mehr auf Ersatz, sondern auf besserer Bioverfügbarkeit.

Eine neue Analyse von Danone belegt den Wandel. Drei Viertel der Käufer pflanzlicher Drinks sind bereit, mehr für Produkte mit Extra-Calcium, Vitamin D und B12 zu zahlen. Fast die Hälfte der Deutschen greift mittlerweile zu Alternativen.

Bioverfügbarkeit: Der geheime Vorteil von Kohl

Doch die reine Calcium-Menge auf der Verpackung trügt. Entscheidend ist, wie viel der Körper aufnehmen kann. Hier punkten bestimmte Gemüsesorten.

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  • Kuhmilch: 120 mg/100 ml, Absorptionsrate: ~30 %
  • Grünkohl, Pak Choi, Brokkoli: Absorptionsrate: 50–60 %

Das bedeutet: Obwohl das Gemüse nominell weniger Calcium enthält, landet mehr davon effektiv in den Knochen. Diese heimischen „Super-Absorber“ gewinnen in der präventiven Ernährung an Bedeutung.

Rotalgen verdrängen synthetische Zusätze

Eine Meerespflanze setzt sich als neuer Premium-Standard durch: die Rotalge Lithothamnion calcareum. Sie verdrängt zunehmend mineralische Calcium-Zusätze in Hafer- oder Sojadrinks.

Ihr Vorteil ist die natürliche, poröse Struktur. Sie verbessert die Löslichkeit und liefert über 70 weitere Spurenelemente wie Magnesium. Produkte mit diesem „Meeres-Calcium“ gelten aktuell als Spitzenklasse – sie schließen nicht nur die Lücke zur Milch, sondern erweitern sie qualitativ.

Entwarnung beim Mythos Oxalsäure

Muss man Spinat und calciumreiche Lebensmittel trennen? Neue ernährungsmedizinische Einordnungen geben Entwarnung.

Oxalsäurereicher Spinat ist selbst ein schlechter Calciumlieferant, da er sein eigenes Calcium bindet. Die Aufnahme von Calcium aus anderen Quellen in derselben Mahlzeit beeinträchtigt er aber kaum. Ein Spinat-Curry mit Tofu bleibt eine exzellente Calciumquelle. Die Angst vor der „Neutralisierung“ ist weitgehend unbegründet.

Ausblick: Maßgeschneiderte Ernährung boont

Der Markt tritt in die Reifephase ein. Es geht um Optimierung, nicht um Verzicht. Für 2026 prognostizieren Brancheninsider den nächsten Schritt: hochpersonalisiert „High-Absorption“-Produkte.

Diese werden speziell für Zielgruppen wie Senioren oder Sportler entwickelt. Sie kombinieren Rotalgen-Calcium gezielt mit Vitamin K2 und D3, um die Einlagerung in den Knochen zu maximieren. Die Botschaft ist klar: Für starke Knochen braucht es heute keine Kuh mehr.

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