Damp, January

Damp January 2026 setzt auf Nährwert-Check statt strikten Verzicht

01.01.2026 - 19:09:12

Der „Damp January“ etabliert sich als Mainstream-Trend. Im Gegensatz zum trockenen Januar erlaubt er moderaten Alkoholkonsum. Neu in diesem Jahr ist der Fokus auf die Bilanzierung von Kalorien und Nährstoffen.

Immer mehr Menschen wählen die „feuchte“ Variante. Sie gilt als psychologisch nachhaltiger als der komplette Verzicht. Ernährungsexperten warnen vor dem Jojo-Effekt nach einem strikten Dry January. Der moderate Ansatz zielt stattdessen auf langfristige Verhaltensänderungen ab. Die Strategien sind vielfältig: Einige beschränken sich auf Wochenenden, andere setzen feste Grenzen pro Anlass.

Alkohol als „leere Kalorien“

Der neue Schwerpunkt liegt 2026 auf der Ernährung. Alkohol wird als „vierter Makronährstoff“ betrachtet – einer ohne Nährwert. Mit sieben Kalorien pro Gramm hat er fast die doppelte Energiedichte von Zucker. Ein Glas Wein oder Bier bringt oft so viele Kalorien wie ein kleiner Snack, macht aber nicht satt. Zudem hemmt Alkohol die Fettverbrennung und kann die Aufnahme wichtiger Vitamine und Mineralstoffe blockieren.

Der „Nährwert-Check“ bedeutet: Teilnehmer bilanzieren ihren Konsum aktiv gegen ihren Tagesbedarf.

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Passend zum Thema Nährstoff‑Bilanzierung – Alkohol kann die Aufnahme wichtiger Vitamine und Mineralstoffe stören. Wer Kalorien und Nährstoffe gegen den Tagesbedarf abwägt, profitiert von klaren Laborwerten. Ein kostenloser 25‑seitiger PDF‑Report erklärt praxisnah, welche Blutwerte wirklich zählen, wie Sie Nährstoffmängel erkennen und wann Handlungsbedarf besteht. Ideal für alle, die den Damp January datenbasiert angehen möchten. Laborwerte verstehen: Gratis-Report jetzt herunterladen

Apps machen den Effekt sichtbar

Neue Tracking-Apps treiben den Trend. Anwendungen wie Reframe oder Try Dry gehen weit über das Zählen alkoholfreier Tage hinaus. Nutzer protokollieren ihren Konsum und erhalten detaillierte Auswertungen:
* Eingesparte Kalorien
* Vermiedene Zuckermengen
* Der Einfluss auf den Wochenbedarf

Die Visualisierung wirkt oft abschreckender als abstrakte Warnungen. Sie verwandelt den vagen Vorsatz in messbare Daten.

Getränkeindustrie passt sich an

Die Nachfrage nach alkoholfreien und alkoholreduzierten Alternativen steigt weiter. Die Branche reagiert mit sogenannten „No-Lo Beverages“. Der Markt erwartet verstärkt Getränke mit funktionellen Zusätzen wie Vitaminen oder Adaptogenen. Der soziale Druck, mitzutrinken, sinkt spürbar. Was als Buße für die Feiertage begann, wird nun als datengestützte Lifestyle-Optimierung verstanden.

Kann dieser moderate Ansatz die Trinkkultur dauerhaft verändern? Experten gehen davon aus, dass viele die Tracking-Techniken über den Januar hinaus beibehalten. Der Damp January erscheint als goldener Mittelweg für eine Gesellschaft, die Genuss und Gesundheit in Einklang bringen will.

@ boerse-global.de