Dänemark, Bluetooth

Dänemark schaltet Bluetooth ab: Sicherheits-Alarm für Behörden

25.01.2026 - 22:13:12

Dänemark deaktiviert Bluetooth für alle Beamten aufgrund konkreter Spionagebedrohungen. Die Maßnahme betrifft auch Grönland und zeigt die wachsende Sorge um drahtlose Sicherheitslücken.

Dänemark verbietet Bluetooth für alle Staatsbediensteten. Die drastische Maßnahme soll Spionage über die drahtlose Technologie verhindern.

Die Anweisung gilt für Smartphones, Laptops und alle kabellosen Zubehörteile wie Kopfhörer. Sie betrifft Polizei, Militär und alle Beamten in Dänemark und Grönland. Auslöser sind konkrete Hinweise auf ausländische Spionageversuche. Die dänischen IT-Sicherheitsbehörden ordneten an, Bluetooth „bis auf Weiteres“ zu deaktivieren.

Gezielter Angriff befürchtet

Hinter der Maßnahme steckt mehr als eine allgemeine Warnung. Sicherheitsexperten vermuten einen konkreten Verdacht. Die Behörden reagieren möglicherweise auf einen gezielten Spionageangriff oder konkrete Erkenntnisse über Angriffsversuche.

„Die Anweisung zeigt, dass die Bedrohung als sehr real eingeschätzt wird“, erklärt ein IT-Sicherheitsexperte. Bluetooth-Verbindungen gelten seit langem als potenzielles Einfallstor. Angreifer könnten unbemerkt auf Geräte zugreifen oder Gespräche mithören.

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Grönland im Fokus der Spionage

Die Ausweitung der Anordnung auf Grönland unterstreicht die geopolitischen Hintergründe. Die Arktis-Region ist wegen ihrer Rohstoffe und strategischen Lage umkämpft. Ausländische Mächte sollen dort verstärkt nach Informationen suchen.

Bereits 2025 hatte Dänemark die Cyber-Bedrohungslage für kritisch erklärt. Jetzt geht die Regierung einen Schritt weiter. Sie schaltet eine alltägliche Technologie komplett ab, um sensible Regierungskommunikation zu schützen.

Neue Schwachstellen entdeckt

Die Sorge der Sicherheitsbehörden ist nicht unbegründet. Erst kürzlich entdeckten Forscher der KU Leuven eine gravierende Lücke. Die „WhisperPair“-Schwachstelle erlaubt Angriffen aus 14 Metern Entfernung.

Angreifer könnten sich so heimlich mit kabellosen Kopfhörern verbinden. Diese würden dann unerkannt Gespräche aufzeichnen. Obwohl kein direkter Zusammenhang besteht, zeigt der Fund das Risikopotenzial.

Trend zu strengeren Sicherheitsregeln

Die Maßnahme könnte Schule machen. Andere europäische Staaten und NATO-Partner beobachten die Entwicklung genau. Für hochsensible Bereiche von Regierung und Militär könnte Bluetooth zum unkalkulierbaren Risiko werden.

Für dänische Beamte bedeutet die Anordnung praktische Einschränkungen. Sie müssen wieder vermehrt auf Kabelverbindungen setzen. Die Entscheidung zeigt: Im Sicherheitsbereich geht Convenience vor Sicherheit.

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