Cybertech 2026: KI-Angriffe zielen jetzt auf Smartphones
26.01.2026 - 02:15:12Die Cybertech Global 2026 startet heute in Tel Aviv. Die Konferenz stellt die wachsende Gefahr durch KI-gestützte Cyberangriffe in den Mittelpunkt – mit Smartphones als neuem Hauptziel.
Vom 26. bis 28. Januar diskutieren Branchenführer und Experten Strategien gegen eine digitale Bedrohungslage, die sich rasant verändert. Das Wettrüsten zwischen Angreifern und Verteidigern erreicht eine neue Dimension.
KI wird zur Standardwaffe für Hacker
Experten sehen 2026 als Wendepunkt: Künstliche Intelligenz ist in Angriffsszenarien keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Vorab veröffentlichte Prognosen, wie der „Cybersecurity Forecast 2026“ von Google, zeichnen ein düsteres Bild.
Angreifer skalieren ihre Techniken mit KI in bisher unerreichter Geschwindigkeit. Das führt zu massiv mehr und gleichzeitig intelligenteren Attacken. Besonders gefährlich werden zwei Entwicklungen:
* Hyper-personalisiertes Phishing: KI passt Betrugsnachrichten automatisch an die Tonalität und Interessen einzelner Zielpersonen an.
* KI-generierte Stimmen: Diese machen Betrugsanrufe täuschend echt und schwer zu erkennen.
Passend zum Thema Cybersicherheit: Viele Unternehmen sind auf KI-gestützte Attacken nicht vorbereitet – grundlegende Schutzmaßnahmen fehlen oft. Das kostenlose E‑Book „Cyber Security Awareness Trends“ fasst aktuelle Gefahren (inkl. KI‑Phishing und Prompt‑Injection) kompakt zusammen und liefert praxiserprobte Maßnahmen: Awareness‑Checks, Priorisierung nach Risiko, einfache Architektur‑Tipps und Checklisten, um NIS2‑Anforderungen zu erfüllen und Ihre Abwehr kurzfristig zu stärken. Ideal für IT‑Leiter, Sicherheitsverantwortliche und Geschäftsführer. Jetzt kostenlosen Cyber-Security-Report herunterladen
Die Hürde für Cyberkriminalität sinkt dadurch spürbar.
Warum Ihr Smartphone im Visier steht
Mobile Geräte rücken ins Zentrum der neuen Bedrohungswelle. Ihre ständige Vernetzung und integrierten KI-Assistenten wie Siri oder Google Assistant erweitern die Angriffsfläche enorm.
Eine der größten Gefahren sind sogenannte „Prompt-Injection-Angriffe“. Dabei manipulieren Hacker die KI auf dem Gerät über scheinbar harmlose Quellen:
* E-Mails
* Webseiten
* Kalendereinladungen
Für den KI-Assistenten sehen die versteckten, bösartigen Befehle wie legitime Nutzeranfragen aus. Das kann zum Abfluss privater Daten führen. Herkömmliche Virenscanner, die nach Schadcode-Signaturen suchen, sind gegen solche semantischen Tricks oft machtlos. Die Sicherheitsorganisation OWASP stuft Prompt Injection bereits als Top-Bedrohung für Sprach-KIs ein.
Tel Aviv sucht die globale Antwort
Die Cybertech Global findet zum 13. Mal statt und gilt als entscheidendes Forum für Abwehrstrategien. Die Agenda der Konferenz spiegelt die Dringlichkeit wider. Schwerpunkte sind:
* Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen
* Sicherheit von 5G und Telekommunikation
* Schutz von Endgeräten
In Podiumsdiskussionen und einer großen Ausstellung bringen die Veranstalter führende Unternehmen, Start-ups und Politiker zusammen. Das Ziel: internationale Kooperation stärken und neue Technologien vorstellen.
Proaktive Verteidigung wird zum Muss
Die Konferenz trifft auf eine angespannte Weltlage. Das Allianz Risk Barometer 2026 nennt Cybervorfälle erneut das größte Geschäftsrisiko für Unternehmen weltweit – die KI-Gefahr gewinnt rasant an Bedeutung.
Cybersicherheit ist längst keine reine IT-Frage mehr, sondern eine zentrale Managementaufgabe. Doch KI ist nicht nur ein Werkzeug für Angreifer. Sie ist auch die wichtigste Waffe für die Verteidigung. KI-Systeme automatisieren Routineaufgaben wie Datenanalyse. Das gibt menschlichen Experten endlich Zeit für die wirklich komplexen Bedrohungen.
Der Trend geht klar weg von reaktiven Maßnahmen. Gefragt sind jetzt proaktive Architekturen wie das Zero-Trust-Modell, das keinem Nutzer im Netzwerk automatisch vertraut. Gleichzeitig erhöht neuer regulatorischer Druck, etwa durch die EU-Richtlinie NIS2, die Anforderungen an Resilienz und Meldepflichten.
Der Wettlauf zwischen KI-Angriff und KI-Abwehr hat begonnen. Die Diskussionen in Tel Aviv werden die Sicherheitsstrategien der kommenden Monate prägen.
PS: IT‑Verantwortliche müssen nicht sofort neues Personal einstellen, um gegen die neue KI‑Gefahr vorzugehen. Dieser Gratis‑Leitfaden zeigt praxisnahe Schritte – von Anti‑Phishing‑Prozessen über Awareness‑Trainings bis zur Umsetzung von Zero‑Trust‑Prinzipien – mit priorisierten Maßnahmen, die sich kurzfristig umsetzen lassen. Enthalten sind praxisnahe Checklisten und umsetzbare Prioritäten für die nächsten 30 Tage, ideal für Mittelstand und Entscheider, die jetzt regulatorische Vorgaben wie NIS2 abarbeiten müssen. Kostenlosen Cyber-Security-Leitfaden anfordern


