Crypto.com-Gründer zahlt Rekordsumme für KI-Domain
07.02.2026 - 23:00:11Crypto.com-Chef Kris Marszalek erwirbt die Domain AI.com für 70 Millionen Euro. Mit der Rekordsumme startet er einen neuen KI-Dienst, der noch heute im Super Bowl beworben wird.
Der Kauf markiert eine strategische Neuausrichtung des Krypto-Unternehmens hin zur Künstlichen Intelligenz. Die neue Plattform AI.com soll noch am Sonntag mit einer Werbung im Super Bowl der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Marszalek wird sowohl Crypto.com als auch das neue KI-Unternehmen führen.
Dezentrales Netzwerk für persönliche KI-Assistenten
Kern des Angebots sind „Autonome KI-Agenten“, die Nutzer selbst erstellen können – ohne technische Vorkenntnisse. Diese digitalen Helfer sollen mehr können als nur chatten: Sie können Workflows managen, Nachrichten versenden, Projekte erstellen oder sogar Aktien handeln.
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Die Vision ist ein dezentrales Netzwerk, in dem die Agenten voneinander lernen. Entwickelt ein Agent eine neue Fähigkeit, kommt diese allen zugute. Dieses Modell soll die Entwicklung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI) beschleunigen. Die Privatsphäre steht dabei im Mittelpunkt: Jeder Agent arbeitet in einer verschlüsselten, privaten Umgebung.
Historischer Deal für eine Ikone des Internets
Mit 70 Millionen Euro übertrifft der Deal den bisherigen Rekord für eine öffentlich bekannte Domain-Übertragung bei weitem. Die vorherige Bestmarke hielt voice.com mit 30 Millionen Euro. Die Domain AI.com, die seit 1993 registriert ist, gilt als digitales Juwel – nicht zuletzt wegen ihrer direkten Verbindung zur boomenden KI-Branche.
Für Marszalek ist es nicht der erste spektakuläre Domain-Kauf. Bereits 2018 erwarb er die Domain Crypto.com für schätzungsweise 5 bis 12 Millionen Euro. Diese Investition legte den Grundstein für die heute global bekannte Kryptobörse. Der Erwerb von AI.com ist eine noch weit größere Wette auf die Zukunft der KI.
Angriff auf den Massenmarkt für KI
Mit AI.com tritt Marszalek in direkte Konkurrenz zu Tech-Giganten wie Microsoft und Google, die ebenfalls an KI-Agenten-Plattformen arbeiten. Die Branche bewegt sich weg von reinen Chat-Systemen hin zu autonomen, aufgabenorientierten Helfern.
Die ikonische Domain verleiht dem Startup sofortige Markenbekanntheit. Die Strategie erinnert an frühere, aggressive Marketingaktionen von Crypto.com – wie den 700-Millionen-Euro-Deal für die Umbenennung der Staples Center Arena. Die Plattform wird nach einem Freemium-Modell funktionieren: Ein Basisangebot ist kostenlos, erweiterte Funktionen gibt es gegen Gebühr.
Startschuss im Super Bowl
Der offizielle Launch ist für Sonntag, den 8. Februar 2026, geplant – zeitgleich mit der Ausstrahlung des Super-Bowl-Spots. Damit will das Unternehmen das Konzept der persönlichen KI-Agenten sofort einem Millionenpublikum vorstellen.
Langfristig peilt das Unternehmen ein dezentrales Netzwerk aus Milliarden lernfähiger Agenten an. Geplant sind auch Finanzdienstleistungen und Marktplätze für die digitalen Helfer. Die Expansion von Krypto in die KI-Landschaft unterstreicht die zunehmende Verschmelzung von Web3- und KI-Technologien. Analysten werden die Nutzerakzeptanz und die Wettbewerbsfähigkeit in diesem dynamischen Markt genau beobachten.
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