Consorsbank-Kunden im Visier raffinierter Phishing-Welle
26.01.2026 - 01:11:12Eine massive Phishing-Kampagne zielt derzeit auf Kunden der Consorsbank ab. Betrüger verschicken gefälschte E-Mails und SMS, die eine angebliche Einstellung des SecurePlus-Sicherheitsverfahrens vortäuschen. Ihr Ziel: sensible Bankdaten abzugreifen.
Die Nachrichten sind professionell gestaltet und nutzen das offizielle Erscheinungsbild der Bank. Sie behaupten, die SecurePlus-App laufe ab oder müsse dringend aktualisiert werden. Wer den enthaltenen Links folgt, landet auf einer täuschend echten Fälschung der Bank-Website.
So funktioniert die Betrugsmasche
Die Täter setzen auf Angst und Zeitdruck. In den Nachrichten drohen sie mit Kontosperrungen, sollte der Nutzer nicht sofort handeln. Ein Klick auf Buttons wie „Jetzt reaktivieren“ leitet auf Phishing-Seiten weiter.
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- Das passiert: Geben Opfer dort Login-Daten oder ihre App-PIN ein, gelangen diese direkt zu den Kriminellen.
- Das ist tückisch: Die Masche knüpft an ein reales Sicherheitstool der Bank an, was sie besonders glaubwürdig macht.
Die Texte sind oft vage und liefern keine schlüssigen Erklärungen für die angebliche „Umstellung“. Verbraucherschützer warnen vor der hohen Qualität der Fälschungen.
Woran Sie Phishing erkennen – und was Sie tun müssen
Trotz der Professionalität bleiben Erkennungsmerkmale. Achten Sie auf unpersönliche Anreden, Grammatikfehler und vor allem auf die Absenderadresse. Die entscheidende Prüfung ist der Link.
Fahren Sie mit der Maus darüber (ohne zu klicken!) – zeigt sich eine verdächtige URL, die nicht zur offiziellen Consorsbank-Domain gehört, ist es Betrug.
Die Consorsbank betont: Sie fordert Kunden niemals per E-Mail auf, sensible Daten auf einer Webseite einzugeben. Bei verdächtigen Nachrichten gilt:
- Nicht auf Links klicken oder Anhänge öffnen.
- Die Nachricht ignorieren und als Spam markieren.
- Bei Unsicherheit die Banking-App nutzen oder die Webseite der Bank manuell im Browser aufrufen.
Im Ernstfall: Schnell handeln!
Sollten Sie bereits Daten eingegeben haben, ist sofortiges Handeln entscheidend.
- Sperren Sie umgehend den Online-Banking-Zugang und betroffene Karten.
- Informieren Sie Ihre Bank.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Betroffene nicht schutzlos dastehen. Bei grober Fahrlässigkeit der Bank können Ansprüche auf Erstattung bestehen.
Die Bedrohung durch Phishing bleibt hoch. Experten raten zu dauerhafter Wachsamkeit, regelmäßigen Passwortwechseln und der Nutzung aller angebotenen Sicherheitsfunktionen wie der Zwei-Faktor-Authentifizierung.
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