Commerzbank-Warnung: Neue Phishing-Welle trifft Kunden
14.01.2026 - 07:22:12Eine neue Phishing-Welle zielt mit gefälschten E-Mails auf Commerzbank-Kunden ab. Die Betrüger setzen auf eine knappe Frist bis heute, um an sensible Banking-Daten zu gelangen.
Dringliche “Systemwartung” als Köder
Die Verbraucherzentrale warnt vor der aktuellen Kampagne. In den E-Mails mit Betreffzeilen wie “Einstellungen aktualisieren” behaupten die Absender, die Banksysteme würden gewartet. Dies führe angeblich zu einem eingeschränkten Kontozugriff.
Um einer Sperrung vorzubeugen, sollen Empfänger über einen Link ihre Daten “aktualisieren”. Die künstlich gesetzte Frist bis zum 14. Januar erzeugt gezielt Druck. Das Ziel: Opfer klicken in der Hektik auf den Link und landen auf einer perfekt gefälschten Login-Seite, die PINs und TANs abgreift.
Diese Phishing‑Welle macht deutlich, wie schnell Deadline‑Druck und gefälschte Login‑Seiten funktionieren – oft genügen Sekunden, damit sensible Daten verloren gehen. Ein kostenloses Anti‑Phishing‑Paket erklärt in vier klaren Schritten, wie Sie verdächtige Mails erkennen, Links prüfen und sich effektiv vor PIN‑/TAN‑Diebstahl schützen. Der Guide beleuchtet zudem psychologische Tricks wie Fristsetzung und CEO‑Fraud und liefert sofort anwendbare Checklisten für Privatpersonen und kleine Firmen. Anti‑Phishing‑Paket jetzt kostenlos herunterladen
So erkennen Sie die Fälschung
Trotz professioneller Aufmachung verraten sich die Betrugsversuche durch klare Merkmale:
- Unpersönliche Anrede: Echte Banken nutzen Ihren vollen Namen, nicht “Sehr geehrte Empfänger”.
- Falsche Absenderadresse: Oft weicht die Domain nur minimal vom Original ab.
- Aufforderung zur Dateneingabe: Seriöse Institute fordern niemals per E-Mail zur Eingabe von PIN, TAN oder Passwort auf.
Der wichtigste Grundsatz bleibt: Klicken Sie nie auf Links in verdächtigen Banking-Mails.
Warum die kurze Frist so wirksam ist
Die Taktik der extrem knappen Deadline ist klassisches Social Engineering. Sie soll rationales Denken ausschalten und durch Angst ersetzen. Die Sorge, den Kontozugriff zu verlieren, ist ein starker emotionaler Hebel für die Kriminellen.
Im Vergleich zu früheren Wellen sind die Fälschungen heute täuschend echt. Das unterstreicht: Verbraucher müssen sich auf Grundprinzipien verlassen, nicht auf das optische Erscheinungsbild einer E-Mail.
Dauerhafte Wachsamkeit ist gefordert
Phishing-Angriffe auf Bankkunden werden auch künftig nicht abreißen. Die Methoden werden immer ausgefeilter. Für Nutzer bedeutet das:
- Überprüfen Sie Kontobewegungen regelmäßig in der offiziellen App oder auf der bekannten Website.
- Seien Sie bei unerwarteten Aufforderungen per E-Mail oder SMS höchst skeptisch.
- Im Zweifel kontaktieren Sie Ihre Bank direkt über die bekannten offiziellen Kanäle – niemals über Links in der verdächtigen Nachricht.
Aktuelle Warnungen listet die Verbraucherzentrale in ihrem Phishing-Radar auf.


