Commerzbank-Kunden weiterhin von Betrugswelle betroffen
05.01.2026 - 22:33:12Die Smishing-Kampagne gegen Commerzbank-Kunden reißt auch im neuen Jahr nicht ab. Verbraucherschützer warnen heute zudem vor frischen Angriffen auf andere Institute.
Die gefälschten SMS zur angeblichen “photoTAN-Reaktivierung” erreichen Kunden weiterhin in hoher Zahl. Die Täter nutzen den Jahresbeginn geschickt aus: Sie behaupten, Sicherheitsfristen seien abgelaufen und setzen ihre Opfer mit Drohungen von Kontosperrungen unter Druck. Wer auf den Link in der Nachricht klickt, landet auf einer perfekten Fälschung des Commerzbank-Portals.
Täuschend echte Fälschungen im Umlauf
Die Qualität der Betrugsversuche ist hoch. Die SMS wirken täuschend echt und enthalten kaum noch Rechtschreibfehler. Der Link führt zu einer Webseite, die das Online-Banking der Commerzbank detailgetreu nachahmt. Dort sollen die Nutzer ihre Zugangsdaten eingeben – und übergeben sie so direkt an die Kriminellen.
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Das Vorgehen ist ein klassisches Smishing (SMS-Phishing). Die Verbraucherzentrale hatte bereits am 23. Dezember vor dieser spezifischen Masche gewarnt. Dass die Welle bis in den Januar anhält, zeigt die Professionalität der Täter. Sie halten ihre Infrastruktur am Laufen, um Kunden abzufangen, die sich zum Jahresstart um ihre Finanzen kümmern.
Echte Banken fordern niemals per SMS zur Reaktivierung von Sicherheitsverfahren auf. Solche Prozesse laufen ausschließlich in der offiziellen App oder nach dem Login auf der echten Webseite ab.
Targobank jetzt ebenfalls im Visier
Die Gefahr ist breit gestreut. Das belegt eine neue Warnung der Verbraucherschützer vom heutigen Montag. Auch Kunden der Targobank erhalten nun gefälschte “Sicherheitsmitteilungen”.
Die Gleichzeitigkeit der Angriffe verschärft die Lage für Verbraucher. Während die Commerzbank-Kampagne auf das photoTAN-Verfahren spezialisiert ist, passen die Betrüger ihre Masche bei anderen Instituten an. Die Wachsamkeit bei jeder Bank-SMS ist daher aktuell extrem wichtig.
Warum der Jahreswechsel ideal für Betrüger ist
Sicherheitsexperten sehen klare Gründe für die Häufung der Angriffe zum Jahresstart:
- Erwartete Änderungen: Viele Kunden rechnen im Januar mit neuen AGBs oder Sicherheitsvorschriften ihrer Bank. Eine entsprechende SMS wirkt daher zunächst plausibel.
- Abgelenkte Nutzer: Nach den Feiertagen oder im Stress des Arbeitsbeginns prüfen viele Nachrichten auf dem Smartphone weniger gründlich.
- Technische Updates: Da Banken tatsächlich oft zum Jahresende Systeme aktualisieren, nutzen Kriminelle diese Tatsache als glaubwürdigen Vorwand.
So schützen Sie sich richtig
Die Betrugswelle wird voraussichtlich noch einige Wochen anhalten. Für den Fall, dass Sie eine verdächtige SMS erhalten, gelten klare Regeln:
- Link niemals anklicken. Ignorieren Sie die Aufforderung.
- Bankadresse immer manuell eingeben. Melden Sie sich nur über die offizielle App oder die selbst im Browser eingegebene Adresse
commerzbank.dean. - Bei Datenpreisgabe sofort handeln. Wenden Sie sich umgehend an die Sperr-Hotline 116 116, ändern Sie Ihre Zugangsdaten und erstatten Sie Anzeige.
Die Commerzbank bittet betroffene Kunden, verdächtige Nachrichten an ihre Sicherheitsabteilung weiterzuleiten. Dies hilft, die Betrugsseiten schneller abschalten zu können.
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