Comeback-Vibes & Kult-Hits: Warum The White Stripes gerade überall wieder auftauchen
21.01.2026 - 09:51:23Du dachtest, The White Stripes wären nur eine Indie-Erinnerung aus deiner Kindheit? Falsch gedacht. Ihr Kult-Sound ist gerade wieder überall – im Stadion, auf TikTok, in Playlists – und löst pure Gänsehaut aus.
Ob Fußball-Chor, Gitarren-Gewitter oder rot-weiße Nostalgie: Die Band von Jack White ist auch Jahre nach der Trennung immer noch ein viraler Hit. Und genau deshalb reden wieder alle über sie.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Neue Singles gibt es aktuell zwar nicht – aber manche Songs altern einfach nicht. Bei The White Stripes sind vor allem diese Tracks dauerhaft auf Dauerschleife:
- Seven Nation Army – DER Stadion-Ohrwurm. Der Bassriff (Fun Fact: eigentlich eine tief gespielte Gitarre) ist weltweit zur Fußball-Hymne geworden. Egal ob TikTok, Stadion oder WG-Party: Dieser Track ist ein garantierter Ohrwurm.
- Fell In Love With A Girl – ultraschneller Garage-Rock, knapp zwei Minuten Adrenalin. Der Song klingt wie ein übersteuerter Proberaum – roh, direkt, null Kompromisse.
- Dead Leaves and the Dirty Ground – melancholischer, dreckiger Blues-Rock mit Gänsehaut-Garantie. Perfekt für Nachtfahrten und alle, die es etwas düsterer lieben.
Der Vibe? Minimalistisch, laut, kantig. Nur Gitarre, Schlagzeug, Stimme – und trotzdem genug Druck, um heute noch neben jeder modernen Pop-Produktion nicht alt auszusehen.
Das Netz feiert: The White Stripes auf TikTok & Co.
Der aktuelle Hype kommt nicht aus dem Radio – er kommt aus dem Netz. Vor allem „Seven Nation Army“ taucht in unzähligen Clips auf: Stadion-Videos, Fangesänge, Memes, Gitarren-Cover, Mashups mit Rap und Techno.
Auf Reddit diskutieren Fans nostalgisch über ihre ersten Berührungen mit der Band, teilen alte Live-Mitschnitte und streiten sich darüber, welches Album das beste ist. Viele schreiben, dass sie "wieder voll drin" sind, nachdem sie irgendwo den Riff gehört haben – die Stimmung ist eine Mischung aus Nostalgie und "Warum habe ich die so lange nicht mehr gehört?".
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Vor allem auf YouTube sind die offiziellen Videos immer noch stark gefragt: das Lego-Video zu „Fell In Love With A Girl“, die Vintage-Ästhetik von „The Hardest Button to Button" oder der ikonische Look in „Icky Thump" – alles Stoff für deinen nächsten Binge.
Erlebe The White Stripes live: Tour & Tickets
Die bittere Wahrheit zuerst: The White Stripes sind offiziell seit 2011 aufgelöst. Aktuell gibt es keine Tourdaten, keine Reunion-Termine, keine angekündigten Konzerte.
Wenn du also gehofft hast, dir direkt heute Tickets zu sichern – leider Fehlanzeige. Was du aber immer im Blick behalten solltest: die offizielle Seite der Band. Hier tauchen News zu Reissues, Special-Releases oder möglichen Specials im White-Stripes-Universum zuerst auf.
Hier Infos & mögliche zukünftige Aktionen checken
Live-Gänsehaut mit den Originalen ist aktuell nicht drin – aber Jack White ist solo unterwegs, spielt regelmäßig Konzerte und Festivals. Viele Fans schreiben, dass seine Solo-Gigs mit White-Stripes-Songs das nächste, was du gerade an ein echtes Live-Erlebnis mit dem alten Spirit bekommst.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Die Story von The White Stripes klingt wie ein Indie-Märchen: ein Duo aus Detroit, nur Gitarre und Drums, dazu ein krasses rot-weiß-schwarzes Design und ein Sound, der alles wegbläst, was zu glatt produziert ist.
Offiziell 1997 gegründet, schafften sie mit den Alben „White Blood Cells" und „Elephant" den Durchbruch. Im Zentrum: Jack Whites eigenwillige Gitarrenriffs, seine hohe Stimme und Meg Whites ultra-minimales Drumming, das damals wie heute die Fanbase spaltet – manche lieben es, manche hassen es, aber vergessen kann es niemand.
Mit „Seven Nation Army" kam der globale Knall: der Riff wurde zur Stadion-Hymne, das Album „Elephant" räumte Preise ab, darunter mehrere Grammy Awards. Viele Kritiker sehen The White Stripes als eine der wichtigsten Rockbands der 2000er, die den Garage-Rock wieder groß gemacht haben.
Danach folgten weitere Erfolgsalben wie „Get Behind Me Satan" und „Icky Thump". Doch trotz aller Preise, Gold- und Platin-Auszeichnungen war 2011 offiziell Schluss – die Band verkündete ihre Auflösung und betonte, dass es keinen Streit gebe, sondern dass man das Projekt auf einem Höhepunkt einfrieren wolle.
Seitdem lebt der Mythos weiter: Reissues auf Vinyl, limitierte Editionen, Dokus, Fan-Foren, Memes. Und immer, wenn irgendwo ein Stadion "Oh-oh-oh-oh-oh-oh-oh" singt, ist klar: The White Stripes sind nie wirklich weg gewesen.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du auf Hochglanz-Pop stehst, könnten The White Stripes am Anfang wie ein Schlag ins Gesicht klingen – roh, kantig, manchmal schief. Aber genau das macht den Reiz aus.
Für alle, die Bock auf echten Gitarrensound, reduzierten Rock und Songs mit maximalem Wiedererkennungswert haben, ist der Hype absolut gerechtfertigt. "Seven Nation Army" ist mehr als ein Meme – es ist ein Stück Popkultur, das du einmal im Leben richtig laut gehört haben musst.
Auch ohne neue Alben oder Tour gilt: The White Stripes sind eine Band, die du kennen musst, wenn du verstehen willst, warum heute so viele Artists wieder auf Lo-Fi, Garage-Vibes und analoge Attitüde setzen. Also: Kopfhörer auf, Play drücken – und selbst entscheiden, ob du beim nächsten Riff auch automatisch mitgröhlst.


