Cola Light: Die „Zigarette der Millennials“? Ein gefährlicher Vergleich
30.01.2026 - 20:39:12Ein neuer Social-Media-Trend stellt Cola Light als „Zigarette der Millennials“ dar. Doch der Vergleich zwischen dem kalorienfreien Getränk und Tabak hält wissenschaftlich nicht stand. Während Experten die Risiken klar trennen, warnen sie vor einem unkritischen Konsum der Light-Getränke.
Auf Plattformen wie TikTok wird die Dose Cola Light als „Kühlschrank-Zigarette“ inszeniert – eine kleine, alltägliche Belohnung. Diese Darstellung überträgt die psychologische Funktion des Rituals, ignoriert aber die fundamental unterschiedlichen Gesundheitsrisiken. Die Gefahren des Rauchens sind eindeutig und lebensbedrohlich. Bei Light-Getränken ist die Lage komplexer.
Aspartam: „Möglicherweise krebserregend“ – was heißt das?
Im Mittelpunkt der Debatte steht der Süßstoff Aspartam. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO stufte ihn 2023 als „möglicherweise krebserregend“ ein. Diese Einstufung bedeutet jedoch nicht, dass der normale Konsum ein hohes Risiko birgt. Sie bewertet lediglich das theoretische Potenzial.
Viele Menschen unterschätzen, wie sich Ernährung und Getränke auf den Blutdruck auswirken — koffeinhaltige Light-Getränke können bei empfindlichen Personen zu erhöhten Werten führen. Ein kostenloser Report zeigt 8 einfache, naturbasierte Maßnahmen (Atem- und Yoga-Übungen, Entspannungs- und Massage-Techniken sowie Temperaturmethoden), mit denen Sie Ihren Blutdruck im Alltag positiv beeinflussen können. Inklusive praktischer Schritte, die Sie sofort umsetzen können. Jetzt den Gratis-Report ‚Die 8 besten Maßnahmen gegen Bluthochdruck‘ sichern
Ein anderer WHO-Ausschuss (JECFA) bestätigte zeitgleich die bisherige sichere tägliche Aufnahmemenge. Ein Erwachsener müsste extrem große Mengen konsumieren, um diesen Grenzwert zu überschreiten. In den meisten Getränken ist Aspartam zudem mit anderen Süßstoffen gemischt.
Kein Vergleich: Zigaretten vs. Light-Getränke
Der direkte Vergleich ist wissenschaftlich nicht haltbar. Rauchen verursacht nachweislich:
* Zahlreiche Krebsarten
* Herz-Kreislauf-Erkrankungen
* Chronische Lungenerkrankungen
Die Forschung zu künstlichen Süßstoffen zeigt ein weniger klares Bild. Einige Studien deuten auf mögliche Zusammenhänge mit Veränderungen der Darmflora oder Herz-Kreislauf-Risiken hin. Andere sehen Vorteile bei der Gewichtskontrolle. Die Ergebnisse sind widersprüchlich.
Die Dosis macht das Gift
Ernährungswissenschaftler betonen: Die Menge ist entscheidend. Ein bis zwei Gläser Cola Light pro Tag gelten für die meisten Menschen als unbedenklich. Ein exzessiver Konsum kann jedoch zu Unruhe und erhöhtem Blutdruck führen – vor allem bei koffeinhaltigen Varianten.
Für das Rauchen gibt es dagegen keine sichere Untergrenze. Der Social-Media-Trend verharmlost damit die extremen Gefahren des Tabaks.
Was bedeutet das für Verbraucher?
Die Debatte über Langzeitfolgen von Süßstoffen dauert an. Der aktuelle wissenschaftliche Stand entlastet den gelegentlichen Genuss. Cola Light kann eine kalorienärmere Alternative zu zuckerhaltigen Limonaden sein. Der gesündeste Durstlöscher bleibt aber Wasser.
Der Vergleich mit der Zigarette ist irreführend. Er verwischt die klaren und lebensbedrohlichen Risiken des Rauchens und dramatisiert gleichzeitig den Konsum eines Light-Getränks.
PS: Schon kleine Maßnahmen können den Blutdruck spürbar senken. Der kostenlose Report enthält unter anderem eine 3‑Minuten-Atemübung und weitere sofort anwendbare Tricks, um Stress und Druck im Alltag zu reduzieren — ideal, wenn Sie Getränke oder Alltagshabits überprüfen möchten. Fordern Sie den kompakten Leitfaden gratis an und probieren Sie die Übungen direkt heute aus. Gratis-Report mit 8 Maßnahmen gegen Bluthochdruck anfordern


