Chronisches, Erschöpfungssyndrom

Chronisches Erschöpfungssyndrom: Forscher bestätigen biologische Ursache

14.01.2026 - 09:31:11

Forscher identifizieren erstmals einen biologischen Mechanismus für chronische Erschöpfung, während eine Metastudie die Wirksamkeit von Akupressur gegen Fatigue-Symptome belegt.

Forscher haben erstmals einen zellulären Defekt als Ursache für das Chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) nachgewiesen. Gleichzeitig zeigt eine neue Studie, wie Akupressur die Symptome lindern kann.

Die Woche bringt zwei Durchbrüche für Millionen Patienten mit chronischer Erschöpfung: Ein australisches Forschungsteam hat den lang gesuchten biologischen Mechanismus hinter ME/CFS identifiziert. Parallel dazu belegt eine Metastudie, dass einfache Akupressur die Fatigue-Symptome bei chronischen Erkrankungen deutlich reduzieren kann.

Griffith-Studie: Ionendefekt als Krankheitsursache bestätigt

Forscher des National Centre for Neuroimmunology and Emerging Diseases in Australien haben einen reproduzierbaren zellulären Defekt bei ME/CFS-Patienten nachgewiesen. Die Studie, die am 12. Januar veröffentlicht wurde, identifiziert eine Fehlfunktion des TRPM3-Ionenkanals als zentrale Ursache.

Dieser Kanal ist für den Transport von Kalzium in die Zellen verantwortlich. Sein Versagen stört die Kalzium-Signalwege – mit fatalen Folgen für das Immunsystem und den zellulären Energiehaushalt. „Diese Entdeckung widerlegt endgültig die veraltete Annahme, es handele sich um eine psychische Erkrankung“, erklärt Studienleiterin Professor Sonya Marshall-Gradisnik.

Der messbare Defekt bietet erstmals ein klares Ziel für diagnostische Tests. Für Patienten bedeutet die Bestätigung einer biologischen Ursache wissenschaftliche Legitimität nach Jahren des Zweifels und der Fehldiagnosen.

Akupressur zeigt messbare Wirkung gegen Fatigue

Während die australische Studie auf zukünftige Therapien zielt, bietet eine aktuelle Metastudie im Fachjournal Nature and Science of Sleep sofort anwendbare Hilfe. Die Analyse vom 8. Januar zeigt: Akupressur verbessert Schlafqualität und reduziert Erschöpfung bei chronisch kranken Patienten signifikant.

Die Studie konzentrierte sich zwar auf Dialysepatienten, die Mechanismen sind jedoch auf andere Fatigue-Syndrome übertragbar. Durch Stimulation bestimmter Akupressurpunkte wie Zusanli (ST36) und Sanyinjiao (SP6) wird das autonome Nervensystem reguliert – ohne Nebenwirkungen pharmazeutischer Schlafmittel.

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„Akupressur bietet eine kostengünstige, selbst anwendbare Option“, betonen die Autoren. Die Methode moduliere die physiologische Reaktion auf Stress und Erschöpfung und eigne sich ideal als ergänzende Therapie.

Brücke zwischen Ursache und Symptombehandlung

Die beiden Studien ergänzen sich ideal: Während die Griffith-Forschung das „Warum“ der Erkrankung klärt, adressiert die Akupressur-Studie das „Wie“ der täglichen Bewältigung. Der identifizierte TRPM3-Defekt verursacht eine zelluläre Energiekrise – Akupressur kann helfen, deren Folgen zu mildern.

Besonders relevant: Die australischen Forscher sehen Parallelen zwischen ME/CFS und Long COVID. Die beobachteten zellulären Störungen könnten beiden postviralen Fatigue-Syndromen zugrunde liegen. Damit wären Akupressur-Strategien möglicherweise auch für Long-COVID-Patienten hilfreich.

Ausblick: Diagnostik und integrative Ansätze

Die Entdeckung des TRPM3-Defekts beschleunigt die Entwicklung eines Bluttests für ME/CFS. Klinische Anwendungen könnten in den nächsten Jahren verfügbar werden. Gleichzeitig öffnet das Verständnis des Ionenkanal-Versagens die Tür zur Identifikation existierender Medikamente, die den Kalziumtransport wiederherstellen könnten.

Bis dahin bleiben nicht-pharmakologische Interventionen entscheidend. Die positiven Daten zur Akupressur stärken ihre Position in unterstützenden Therapieleitlinien für chronische Fatigue-Syndrome. Die duale Strategie – zelluläre Ursachen beheben und Lebensqualität durch integrative Methoden verbessern – verspricht einen umfassenderen Behandlungsansatz für 2026 und darüber hinaus.

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