Chrome mit Auto Browse: Googles KI surft jetzt für Sie
28.01.2026 - 20:30:12Googles Chrome-Browser erhält eine revolutionäre KI-Funktion: „Auto Browse“ lässt die Gemini-KI komplexe Aufgaben im Web eigenständig erledigen. Der Schritt markiert einen Paradigmenwechsel im Browser-Markt.
Die neue Funktion verwandelt Gemini von einem reinen Gesprächspartner in einen handelnden Assistenten. Statt nur Informationen zu suchen, kann die KI nun selbstständig Websites navigieren, Formulare ausfüllen, Links anklicken und Tabs verwalten – genau wie ein menschlicher Nutzer. Die Technologie, zunächst als Vorschau für US-Abonnenten der Premium-Pläne AI Pro und Ultra verfügbar, ist Teil einer größeren Chrome-Aktualisierung.
Ein neu gestaltetes Seitenpanel ermöglicht es Nutzern, die Aktionen der KI zu beobachten, ohne die Kontrolle über den Bildschirm komplett abzugeben. „Auto Browse“ nutzt das leistungsstarke Gemini 3-Modell und ist Googles Antwort auf den Trend zur „agentischen KI“. Dabei übernehmen Systeme nicht mehr nur Befehle, sondern verfolgen eigenständig gesteckte Ziele.
Viele Unternehmen und Entwickler unterschätzen die Folgen agentischer KI wie Googles „Auto Browse“. Seit die EU‑KI‑Verordnung gilt, drohen Kennzeichnungs-, Dokumentations- und Klassifizierungs‑Pflichten – und im Extremfall Bußgelder, wenn Systeme nicht korrekt eingeordnet werden. Ein kompakter Umsetzungsleitfaden erklärt, welche Pflichten für Agenten, Browser‑Integrationen und Konnektivitäten zu Gmail/Drive gelten und liefert sofort umsetzbare Checklisten. Der Guide enthält zudem Mustertexte für Kennzeichnungen und praktische Vorlagen, die Sie direkt in Ihre Dokumentation übernehmen können. Jetzt kostenlosen KI‑Verordnungs‑Leitfaden herunterladen
Praktische Anwendungen: Vom Urlaub bis zum Einkauf
Die möglichen Einsatzszenarien sind vielfältig und zielen darauf ab, zeitaufwändige Online-Routinen zu automatisieren. In Demonstrationen zeigte Google, wie die KI eine Familienreise plant: Sie sucht eigenständig nach Flügen und Hotels über verschiedene Daten, gleicht diese mit Schulkalendern ab und findet die günstigste Option.
Weitere Beispiele umfassen das Ausfüllen von Behördendokumenten, die Verwaltung von Abonnements oder das Nachbestellen eines früher gekauften Artikels. Dabei loggt sich die KI auf Wunsch in Konten ein, navigiert zum Produkt und legt es in den Warenkorb. Für kritische Schritte wie endgültige Kaufbestätigungen behält der Nutzer jedoch stets die Kontrolle.
Wettlauf um die intelligente Navigation
Mit „Auto Browse“ positioniert sich Google im hart umkämpften Feld der KI-gesteuerten Browser. Konkurrenten wie Microsoft mit Copilot, OpenAI und Start-ups wie Perplexity arbeiten an ähnlichen agentenähnlichen Funktionen. Googles großer Vorteil ist die dominante Marktstellung von Chrome, die den Zugang zu einem Massenpublikum ermöglicht.
Die Funktion soll ein zentrales Verkaufsargument für die kostenpflichtigen Gemini-Abos werden und könnte neue Einnahmequellen erschließen. Die Akzeptanz wird jedoch maßgeblich von Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit abhängen – beides waren bisher Schwachstellen ähnlicher Technologien.
Die Zukunft: Persönliche Intelligenz und Voice-Control
Die aktuelle Einführung ist erst der Anfang. Nach dem US-Start für zahlende Kunden plant Google, „Auto Browse“ bald auf weitere Sprachen und Nutzergruppen auszuweiten. Die nächste Entwicklungsstufe heißt „Personal Intelligence“.
Dabei erhält Gemini Zugriff auf den Kontext aus anderen Google-Apps wie Gmail, Drive und Kalender. Das ermöglicht noch komplexere, personalisierte Aufgaben, ohne dass man zwischen Tabs wechseln muss. Langfristig soll die KI Informationen aus mehreren offenen Tabs zusammenführen und auf Sprachbefehle reagieren können.
Die Vision ist klar: Der Webbrowser der Zukunft wird weniger ein Werkzeug sein, das man bedient, sondern vielmehr ein intelligenter Assistent, der Absichten versteht und eigeninitiativ handelt.
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