Chrome 144: Googles Browser-Update schließt Sicherheitslücke und boostet mobile Produktivität
13.01.2026 - 07:12:12Google hat die breite Auslieferung von Chrome 144 gestartet. Das Update bringt entscheidende Sicherheitsverbesserungen und neue Funktionen, die das mobile Surfen schneller und sicherer machen sollen. Die Version ist ab sofort für Desktop-PCs, Android und iOS verfügbar.
Die wichtigste Neuerung ist ein Sicherheits-Update, das eine ausgeklügelte Tracking-Methode unterbindet. Bisher konnten Drittseiten den sogenannten HSTS-Cache (HTTP Strict Transport Security) missbrauchen, um Nutzer über das Web hinweg zu verfolgen – selbst wenn alle Cookies gelöscht wurden. Diese Technik funktionierte wie ein „Supercookie“.
Chrome 144 unterbindet dies nun, indem der HSTS-Zustand pro Website partitioniert wird. Für Nutzer, die oft in öffentlichen WLAN-Netzen surfen, ist diese Abschottung besonders relevant. Google stärkt so die Anonymität, ohne die Sicherheit von HTTPS-Verbindungen zu beeinträchtigen.
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Web-Apps fühlen sich an wie native Anwendungen
Neben mehr Sicherheit setzt das Update auf ein besseres Nutzungserlebnis auf Smartphones und Tablets. Die Optik von Progressive Web Apps (PWAs) und mobilen Webseiten wurde überarbeitet. Übergänge zwischen verschiedenen Seitenzuständen laufen nun flüssiger ab und imitieren so das Gefühl einer nativen App.
Praktisch für Berufstätige unterwegs: Die Funktion „Auf Seite suchen“ wurde überarbeitet. Sie ist jetzt leichter über das Hauptmenü erreichbar und hebt Suchbegriffe auf komplexen Seiten besser hervor. Zudem gibt es ein neues Modell für Standortberechtigungen. Störende Pop-up-Fenster entfallen. Nutzer können den Standort jetzt gezielt über einen Button freigeben, etwa um einen Laden in der Nähe zu finden.
Passkeys bleiben erhalten, Entwickler bekommen bessere Tools
Ein weiteres Update betrifft die Verwaltung von Passkeys. Wurde ein Zugangsschlüssel früher bei Problemen oft komplett gelöscht, wird er jetzt lediglich „versteckt“. Das gibt Nutzern die Chance, verloren geglaubte Zugänge später wiederherzustellen. Diese Änderung gilt plattformübergreifend.
Für Entwickler und IT-Teams ist die Integration der Temporal API ein großer Schritt. Diese moderne Schnittstelle für Datums- und Zeitangaben behebt lange bestehende Schwächen in JavaScript. Sie soll Fehler in Kalender- und Planungs-Apps reduzieren, die von verteilten Teams genutzt werden. Langfristig profitieren auch Endanwender von zuverlässigerer Software.
Hintergrund und Ausblick
Chrome 144 folgt dem etablierten Vier-Wochen-Rhythmus des Unternehmens. Die Veröffentlichung unterstreicht einen Branchentrend: Die Grenzen zwischen Browser-Anwendungen und nativen Apps verschwimmen zusehends. Für viele ist das Smartphone bereits der primäre Arbeitsrechner – da werden Browser-Sicherheit und Leistung direkt zur Produktivitätsfrage.
Der Nachfolger Chrome 145 befindet sich bereits in der Beta-Phase. Die stabile Version soll am 9. Februar 2026 erscheinen. Erste Hinweise deuten auf eine stärkere Integration KI-gestützter Features hin, möglicherweise mit erweiterten Fähigkeiten für den Gemini-Assistenten direkt im Browser. Nutzern wird empfohlen, Chrome 144 umgehend zu installieren, um von den Sicherheits- und Performance-Verbesserungen zu profitieren.
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