Chicago live 2026: Warum die Kultband wieder angesagt ist
13.02.2026 - 22:11:00Du dachtest, Chicago wären nur was für die Plattensammlung deiner Eltern? Falsch gedacht. Die US-Legenden melden sich live zurück, touren weiter um die Welt und sorgen gerade dafür, dass selbst Gen Z auf TikTok über „If You Leave Me Now“ und „Hard To Say I'm Sorry“ stolpert. Wer Bock auf große Bläser-Sections, 70s-Rock-Vibes und maximalen Nostalgie-Overload hat, sollte jetzt hellhörig werden. Alle offiziellen Tourdaten findest du hier:
Zu den offiziellen Chicago-Tourdaten & Tickets
Auch wenn bisher keine reinen Deutschlandtermine für 2026 angekündigt sind, lohnt sich der Blick nach Europa: Gerade UK, Skandinavien und einzelne Festival-Slots stehen hoch im Kurs – perfekt für einen kleinen Citytrip plus Konzert-Nacht.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Chicago gehören zu den dienstältesten Rock-Acts überhaupt: Ende der 60er gegründet, über 100 Millionen verkaufte Tonträger, ein Platz in der Rock and Roll Hall of Fame und bis heute mehr als 50 Tour-Jahre auf dem Buckel. Dass sie 2026 immer noch aktiv touren, ist kein Zufall, sondern ziemlich konsequente Fanpflege. In Interviews betonen die Musiker seit Jahren, dass die Bühne für sie der „natürliche Zustand“ sei – Studioalben würden kommen und gehen, aber das Live-Gefühl mit Fans sei der Kern von Chicago.
In den aktuellen US-Terminen für 2025/2026 sieht man eine klare Linie: Mehrere „Evening with Chicago“-Shows, oft ohne klassischen Support, dafür mit extra-langen Sets von über zwei Stunden. Auf der offiziellen Bandseite wird betont, dass die Shows wie ein Streifzug durch die komplette Karriere aufgebaut sind – von den jazzigen, experimentellen Anfangsjahren bis zu den großen 80er-Balladen. Genau dieses Konzept macht Hoffnung, dass eine eventuelle Europa-Extension ähnlich aussehen könnte.
Spannend für deutsche Fans ist vor allem der „Heritage“-Trend im Live-Bereich: Immer mehr große US-Acts legen Zusatztermine in Europa ein, wenn die Nachfrage für Nostalgie-Shows anzieht. Man hat das in den letzten Jahren bei Bands wie Journey, Foreigner oder Toto gesehen – auch sie waren lange eher US-zentriert unterwegs und haben dann plötzlich wieder europäische Hallen ausverkauft. Chicago passen perfekt in diese Schiene: Zeitlose Hits, mehrere Generationen von Fans und eine Liveshow, die soundtechnisch dicht und professionell wirkt.
Aus Fan-Kommentaren unter aktuellen YouTube-Livemitschnitten lässt sich ein roter Faden herauslesen: Viele schreiben, sie hätten die Band früher verpasst und seien jetzt happy, die überhaupt noch einmal sehen zu können. Andere bringen gleich ihre Kids mit – Chicago als Familienprojekt. Für den deutschen Markt bedeutet das: Wenn Termine in erreichbarer Nähe (z.B. Niederlande, Belgien, Frankreich, UK) bestätigt werden, dürfte die Nachfrage aus Deutschland ordentlich sein. Reise-Entfernungen von zwei, drei Stunden Flug nimmt diese Zielgruppe problemlos in Kauf, gerade wenn es um ein „Vielleicht letzte Chance“-Erlebnis geht.
Dazu kommt: Chicago haben in Europa längst Kultstatus. Songs wie „You're the Inspiration“ laufen in Radio-Goldrotation, egal ob du SWR1, WDR 4 oder Antenne Bayern einschaltest. Gerade diese konstante Airplay-Präsenz sorgt dafür, dass der Name Chicago auch bei jüngeren Hörerinnen und Hörern vertraut wirkt – selbst wenn man die Bandgeschichte nicht komplett im Kopf hat. Sollte also eine Europa-Rutsche bestätigt werden, wäre das nicht nur ein Nostalgie-Projekt für Ü50, sondern ziemlich sicher ein sehr gemischtes Publikum.
Offiziell bestätigt die Band aktuell hauptsächlich US-Termine, viele im klassischen Theater- oder Arena-Setting, teilweise mit Bestuhlungs-Layout, teilweise als Stehplatz-Events. Das zeigt, dass sie eine Show liefern, die ohne großen Bombast-Overkill auskommt. Nebel, Lichter und große Visuals sind da, aber Fokus bleibt auf den Songs, den Bläsern und den mehrstimmigen Vocals. Genau das ist für viele Fans das Überzeugende: Es geht weniger um Effekte, mehr um Handwerk und Songwriting – und um das Gefühl, einen Teil Rockgeschichte live zu erleben.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Chicago live sieht, bekommt kein wildes Shuffle-Experiment, sondern eine sehr durchdachte Setlist, die sich an den letzten Tourlegs gut ablesen lässt. In Fanberichten und Setlist-Archiven tauchen immer wieder bestimmte Songs auf, die quasi gesetzt sind. Dazu gehören:
- „Introduction“ (oft als Opener, weil der Track die Bläser und den Band-Sound sofort auf den Punkt bringt)
- „Questions 67 and 68“
- „Beginnings“
- „Does Anybody Really Know What Time It Is?“
- „Make Me Smile“
- „25 or 6 to 4“
- „Saturday in the Park“
- „Old Days“
- „Hard to Say I'm Sorry / Get Away“
- „You're the Inspiration“
- „Hard Habit to Break“
- „If You Leave Me Now“
Dieser Mix zeigt ziemlich deutlich, wie die Show tickt: Chicago setzen stark auf ihre größten Hits, vermeiden aber, dass es sich wie eine seelenlose Best-of-Playlist anfühlt. Die Reihenfolge ist so gebaut, dass sich unterschiedlich dichte Momente abwechseln. Am Anfang meist mehr Rock- und Jazzrock-Anteile, im Mittelteil dann der große Balladen-Block, bevor zum Ende hin wieder Songs wie „25 or 6 to 4“ und „Feelin' Stronger Every Day“ das Tempo hochziehen.
Live stechen vor allem die Bläserarrangements heraus. Trompete, Posaune und Saxofon sind kein Deko-Element im Hintergrund, sondern treiben den kompletten Sound. Wenn bei „25 or 6 to 4“ die Gitarrenriff-Ikone einsetzt und die Bläser das Riff doppeln, entsteht dieser Druck, den du von Studioaufnahmen so nicht kennst. Dazu kommen mehrstimmige Vocals, die auch 2025/2026 noch verblüffend sauber sitzen. Selbst hartnäckige Kritiker, die den ständigen Line-up-Wechseln skeptisch gegenüberstehen, müssen in vielen Live-Reviews einräumen: Das Bandkollektiv funktioniert.
Was dich als Zuschauerin oder Zuschauer erwartet, hängt auch vom Venue ab. In klassischen Bestuhlungs-Hallen entsteht eher ein Theater-Feeling: Am Anfang sitzen viele Leute, nicken, singen leise mit. Spätestens bei „You're the Inspiration“ oder „Hard to Say I'm Sorry“ stehen dann die ersten Reihen auf, holen ihre Smartphones raus und filmen. Gegen Showende ist die gesamte Location meistens auf den Beinen, klatscht, feiert die Zugaben wie „25 or 6 to 4“ oder „Saturday in the Park“ und verwandelt den Raum in eine Art Zeitreise-Party – ohne dass das Publikum komplett in der Vergangenheit hängen bleibt. Viele junge Fans erleben die Songs dort live zum ersten Mal, nachdem sie sie vorher nur aus Playlists oder dem Plattenschrank der Eltern kannten.
Die Band selbst setzt weniger auf großes Storytelling zwischen den Songs und mehr auf Musik. Es gibt kurze Ansagen, Danksagungen an langjährige Fans, gelegentlich emotionale Momente – zum Beispiel, wenn über verstorbene Gründungsmitglieder gesprochen wird. Aber insgesamt hat die Show einen guten Fluss: Kaum Längen, kaum ewige Monologe. Du merkst: Hier stehen Profis, die wissen, wie sie einen Abend strukturieren müssen, damit zweieinhalb Stunden wie 90 Minuten wirken.
Auch soundtechnisch berichten viele Besucher über solide bis sehr gute Qualität. Die Gefahr bei einer Band mit so vielen Instrumenten ist immer, dass etwas untergeht oder der Mix matschig wird. Chicago scheinen das im Griff zu haben: Bläser klar, Vocals vorne, Drums trocken und direkt. Genau das macht den Reiz aus, gerade für Musikerinnen und Musiker im Publikum, die sich gern anschauen, wie gut arrangierter "Classic Rock mit Horns" 2026 auf Großbühne funktioniert.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wo eine langlebige Band ist, sind die Fanforen nicht weit. In Reddit-Threads rund um Chicago tauchen seit Monaten immer wieder Spekulationen auf, die von „Letzte große Welttour“ bis „Neues Studioalbum“ reichen. Offiziell bestätigt ist aktuell weder das eine noch das andere, aber die Diskussionen zeigen, wie emotional die Community reagiert.
Ein beliebtes Thema: Wird Chicago noch einmal ein komplett neues Album raushauen, oder konzentrieren sie sich nur noch auf Tourneen und vereinzelte Singles? Nach dem 2022er-Album „Born for This Moment“ haben viele Fans gehofft, dass ein spätes Kreativitätshoch eingesetzt hat. In Foren liest man Meinungen wie: „Wenn sie es schaffen, die Energie von ‘Born for This Moment’ live rüberzubringen, könnten sie locker noch ein, zwei Alben machen“. Andere sind skeptischer und verweisen darauf, dass die Produktionszyklen immer länger werden und der Fokus klar auf dem Live-Geschäft liegt.
Rund um die Tour ranken sich auch allerlei Theorien über mögliche Special Guests. Immer wieder wird über ein erneutes Co-Headliner-Paket spekuliert, ähnlich früheren Kombis mit Earth, Wind & Fire. Gerade für Europa wäre so ein Doppelpaket extrem attraktiv – du würdest damit nicht nur Chicago-Fans, sondern gleich mehrere Retro-Communities ansprechen. Konkrete Leaks gibt es aber nicht, die meisten Posts basieren auf Wunschdenken und Einzelzitaten aus Interviews, in denen einzelne Bandmitglieder sagen, sie würden solche Kollaborationen lieben.
Ein weiterer Zündstoff im Netz: Ticketpreise. Wie bei vielen älteren Acts sind die Spannbreiten groß. In US-Foren posten Fans Screenshots von Regular Seats für umgerechnet 60 bis 80 Euro, während Premium-Pakete, VIP-Meet-and-Greet oder die ersten Reihen deutlich über 200 Euro liegen können. Manche regen sich massiv darüber auf und vergleichen mit den frühen 2000ern, andere argumentieren: „Ich weiß nicht, wie oft ich sie noch sehen kann, also nehme ich jetzt den teuren Platz und genieße es.“
In TikTok-Clips ist Chicago derzeit vor allem in zwei Kontexten zu sehen: Einerseits nostalgische Edits mit „If You Leave Me Now“ oder „You're the Inspiration“, die als Soundtrack für Vintage-Filter, Urlaubserinnerungen der Eltern oder Throwback-Reels dienen. Andererseits tauchen Reels von jüngeren Besucherinnen und Besuchern auf, die mit ihren Parents oder sogar Großeltern im Publikum stehen. Kommentare darunter lesen sich dann ungefähr so: „Ich dachte, das wird langweilig, aber die Bläser haben mich komplett weggeblasen“ oder „Hab hier mehr mitgesungen als bei manchem aktuellen Pop-Act“.
In einigen Diskussionssträngen wird auch über die Zukunft des Namens „Chicago“ gesprochen. Da die Band seit Jahrzehnten personell im Fluss ist, stellen Fans die Frage: Ab wann ist eine Band mit diesem Line-up eigentlich noch „die Originalband“? Gerade jüngere Fans sehen das eher entspannt. Für sie zählt, dass der Sound stimmt, die Songs authentisch wirken und die aktuellen Mitglieder mit Respekt vor dem Erbe auftreten. Ältere Hardcore-Fans sind da strenger und vergleichen aktuelle Shows mit Konzerten aus den 70ern oder 80ern. Trotzdem: Der Grundtenor bleibt positiv. Die meisten sind dankbar, dass diese Songs überhaupt noch live erlebt werden können.
Für dich als potenzielle Besucherin oder potenziellen Besucher bedeutet das: Rechne mit lebhaften Kommentarspalten, sobald neue Tourdaten in Europa auftauchen. Die Diskussionen um Preise, Setlist-Schwerpunkte und eventuelle Festivalauftritte werden dann auch auf deutschsprachigen Plattformen auftauchen – und genau dort kannst du dir ein Bild machen, ob die aktuelle Chicago-Show deinem Geschmack entspricht.
Alle Daten auf einen Blick
Da sich Tourpläne schnell ändern können, ist die offizielle Seite die zuverlässigste Quelle. Zur groben Orientierung siehst du hier, wie sich typische Chicago-Tourdaten und Release-Fakten strukturieren – als Beispielbasics für deine Planung:
| Jahr | Region | Beispiel-Location | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 2024 | USA | Theater & Arenen | Langer US-Leg mit „An Evening with Chicago“-Konzept |
| 2025 | Nordamerika | Open-Air & Indoor | Kombination aus Festivals und Solo-Shows |
| 2026 | geplant | Europa (Spekulation) | Mögliche Einzeltermine in Metropolen; noch nicht bestätigt |
| 1975 | Worldwide | Album-Release „Chicago VIII“ | Eine der klassischen Phasen mit großen Hits |
| 1982 | Worldwide | Single-Release „Hard to Say I'm Sorry“ | Massiver Radiohit, bis heute Live-Favorit |
| 1984 | Worldwide | Album-Release „Chicago 17“ | Kommerziell erfolgreichstes Studioalbum der Band |
| 2016 | USA | Rock and Roll Hall of Fame | Chicago werden offiziell aufgenommen |
| 2022 | Worldwide | Album-Release „Born for This Moment“ | Spätes Studioalbum mit neuen Songs |
Konkrete Tourdaten, inklusive verschobener oder neu hinzugekommener Shows, findest du jederzeit aktuell über den offiziellen Tourkalender der Band.
Häufige Fragen zu Chicago
Um dir die Planung zu erleichtern und ein bisschen Kontext zu geben, haben wir die wichtigsten Fragen rund um Chicago zusammengefasst – von der Bandgeschichte bis zum Ticketkauf.
Wer sind Chicago überhaupt, und warum reden alle von dieser Band?
Chicago wurden Ende der 1960er-Jahre in Chicago, Illinois, gegründet und gelten als eine der ersten großen Rockbands, die Bläser vollwertig in ihren Sound integriert haben. Statt nur Gitarren, Bass und Drums stehen bei ihnen Trompete, Saxofon und Posaune im Vordergrund. In den 70ern waren sie mit Songs wie „25 or 6 to 4“, „Saturday in the Park“ und „Feelin' Stronger Every Day“ Dauergäste in den Charts. In den 80ern kam dann die große Balladen-Ära mit Hits wie „Hard to Say I'm Sorry“, „You're the Inspiration“ und „Hard Habit to Break“. Genau diese Mischung aus Rock, Pop, Jazz und Soul macht die Band bis heute spannend.
Warum taucht Chicago plötzlich wieder in Feeds von Gen Z und Millennials auf?
Der Revival-Effekt lässt sich gut erklären: Streaming-Plattformen empfehlen dir immer häufiger Classic-Rock-Playlists, und viele erfolgreiche aktuelle Artists beziehen sich offen auf 70s- und 80s-Sounds. Gleichzeitig spielen Radiosender ihre älteren Hits in Dauerrotation. Auf TikTok und Instagram landen Songs wie „If You Leave Me Now“ als melancholische Soundtracks für Reels über Trennungen, alte Urlaube oder Familienmomente. Sobald ein Song in einem viralen Clip läuft, gehen Streams nach oben – und irgendwann kommt die Frage: „Spielen die eigentlich noch Konzerte?“ Genau hier setzt die Tourpräsenz an.
Lohnt sich ein Chicago-Konzert, wenn ich nicht alle Alben kenne?
Definitiv ja. Die Setlist ist sehr hitbasiert und packt die wichtigsten Songs aus den verschiedenen Phasen der Bandgeschichte in einen Abend. Du wirst viele Melodien wiedererkennen, selbst wenn dir die Songtitel erst mal nichts sagen. Die Show ist so aufgebaut, dass auch Neulinge abgeholt werden: starke Opener, eingängige Refrains, viel Mitsing-Potenzial. Dazu kommt das Handwerk: Eine Band mit Bläsersektion live zu sehen, ist etwas anderes als eine zweiköpfige Indiecombo im Club. Selbst wenn du nur ein paar Singles kennst, kann so ein Konzert dein Blick auf 70s- und 80s-Rock ändern.
Wie viel kosten Tickets in der Regel, und worauf sollte ich beim Kauf achten?
Die Preise schwanken stark nach Land, Venue-Größe und Ticketkategorie. In den USA liegen normale Sitzplätze oft zwischen umgerechnet 60 und 100 Euro, während Premium-Sitze oder VIP-Pakete deutlich teurer sind. Wenn Chicago in Europa spielen, kannst du mit ähnlichen Preisbereichen rechnen, je nach Stadt auch etwas höher. Wichtig: Kauf möglichst über die verlinkten offiziellen Anbieter auf der Bandseite oder etablierte Ticketportale, um betrügerische Reseller zu vermeiden. Bei sehr begehrten Terminen erscheinen schnell dubiose Drittanbieter mit Fantasiepreisen. Check außerdem, ob es sich um Sitz- oder Stehplatz-Events handelt – das beeinflusst die Atmosphäre und deinen Konzertabend massiv.
Kommen Chicago überhaupt noch nach Deutschland?
Stand Februar 2026 sind keine reinen Deutschlanddaten offiziell bestätigt, aber Historie und aktuelle Touring-Strategie lassen hoffen. Chicago haben Europa in der Vergangenheit nicht gemieden, sondern in Wellen besucht. Wenn ein Tourleg für Europa bestätigt wird, tauchen oft Shows in großen Metropolen auf – London, Amsterdam, Paris, vielleicht auch ein deutsches Datum wie Köln, Berlin oder Hamburg. Selbst wenn kein direkter Deutschland-Gig kommt, bleiben Venues in den Nachbarländern oft gut erreichbar. Plane also flexibel und check regelmäßig die offizielle Tourseite, statt dich nur auf Social-Media-Gerüchte zu verlassen.
Wie hat sich der Sound von Chicago über die Jahre verändert?
In den frühen Jahren klangen Chicago deutlich rauer und experimenteller – mehr Jazzrock, längere Instrumentalparts, politischere Texte. Die 70er-Alben tragen oft einfache römische Ziffern als Titel („Chicago II“, „Chicago III“ etc.) und zeigen eine Band, die furchtlos mit Harmonien und Taktarten spielt. In den 80ern wanderten sie stärker Richtung Mainstream-Pop und AOR (Adult Oriented Rock). Da wurden die Balladen glatter produziert, die Drums groß, die Gitarren gezielter eingesetzt, die Bläser manchmal subtiler. In den späteren Alben mischen sie beides: moderne Produktion, aber immer mit dem typischen Horn-Sound. Live bekommst du einen Querschnitt durch diese Phasen, was die Show für Musiknerds interessant macht: Du hörst quasi, wie sich Rock-Ästhetik über Jahrzehnte verändert hat.
Was zeichnet Chicago im Vergleich zu anderen Classic-Rock-Bands aus?
Der größte Unterschied ist die Konsequenz, mit der Bläser eingesetzt werden. Viele Bands haben mal ein Saxsolo oder eine Gast-Trompete; bei Chicago ist die Hornsection Herzstück der Band. Das wirkt weder wie Gimmick noch wie Retroshow, sondern wie eine verlängerte Rhythmusgruppe. Dazu kommen komplexe Harmonien und mehrstimmige Gesänge, die eher an Soul- oder Westcoast-Acts erinnern als an klassische Gitarrenrockbands. Wenn du etwa „Make Me Smile“ oder „Beginnings“ hörst, merkst du: Das ist arrangierter Pop/Rock auf ziemlich hohem Level. Genau deshalb überdauern diese Songs Trends – sie funktionieren im Radio, auf Playlists und eben auch 50 Jahre später noch auf der Bühne.
Unterm Strich gilt: Chicago sind 2026 keine bloße Nostalgie-Nummer, sondern eine Band, die ihren Backkatalog mit viel Respekt und Energie präsentiert. Wenn du wissen willst, warum so viele Acts von heute ihre Wurzeln in den 70ern und 80ern sehen, kann ein Chicago-Konzert dir eine Menge Antworten liefern.
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