CES, Monitore

CES 2026: Neue Monitore sollen Fokus und Produktivität steigern

17.01.2026 - 23:09:12

Auf der diesjährigen CES zeigen Hersteller eine neue Generation von Displays. Sie setzen nicht mehr nur auf schärfere Bilder, sondern wollen konzentriertes Arbeiten aktiv fördern. Die Strategie: Hardware-Innovationen, die Ermüdung reduzieren und den Nutzer entlasten.

Künstliche Intelligenz hält direkt im Monitor Einzug. Modelle von Samsung und anderen Herstellern verfügen nun über dedizierte KI-Prozessoren. Diese analysieren in Echtzeit, ob gerade Text, Video oder ein Spiel angezeigt wird. Anschließend passen sie Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur automatisch für das optimale Seherlebnis an. Das entlastet die Augen und spart manuelle Einstellungen. Kombiniert mit Umgebungslichtsensoren schaffen die Geräte so eine ergonomischere Arbeitsumgebung.

Farb-E-Ink: Der schonende Bildschirm für Textwüsten

Eine Revolution für textlastige Jobs kommt von farbigen E-Ink-Displays. Bisher waren sie für flüssiges Arbeiten zu langsam. Neue Modelle, etwa von Dasung, schaffen nun Bildwiederholraten von bis zu 33 Hz. Das ermöglicht flüssiges Scrollen und sogar Videowiedergabe. Der große Vorteil: Die Technologie reflektiert Umgebungslicht statt es selbst zu erzeugen. Das reduziert die Augenbelastung drastisch und minimiert Ermüdung bei langen Arbeitssessions.

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OLED wird endlich textscharf

OLED-Bildschirme beheben ihren größten Schwachpunkt für Büroarbeit: die unscharfe Textdarstellung. Schuld war bisher eine dreieckige Subpixel-Anordnung. Samsung Display kündigt für 2026 die Lösung an – eine neue vertikale “V-Stripe”-Struktur. Sie sorgt für gestochen scharfe Buchstaben und macht QD-OLED-Monitore zur echten Alternative für Vielschreiber. Auch LG Display arbeitet an verbesserten OLED-Panels, was einen klaren Branchentrend bestätigt.

Warum reine Leistung nicht mehr reicht

Die Neuausrichtung der Hersteller ist eine direkte Antwort auf den digitalisierten Arbeitsalltag. Angesichts des gestiegenen Bewusstseins für “Digital Wellbeing” sind höhere Auflösungen allein kein ausreichendes Verkaufsargument mehr. Stattdessen punkten Features, die Gesundheit und Produktivität direkt unterstützen. Hardware-basierte Lösungen wie integrierte Blaulichtfilter sind Software-Einstellungen oft überlegen, weil sie konsistenter und direkt an der Quelle wirken.

Vom passiven Gerät zum aktiven Arbeitspartner

Die aktuellen Innovationen sind nur der Anfang. Zukünftige Monitore könnten sich enger mit der smarten Büroumgebung vernetzen und etwa das Raumlicht steuern. Erweiterte KI-Funktionen zur Haltungserkennung sind denkbar. Zunächst werden diese Features im Premium-Segment landen, doch eine Trickle-down-Wirkung ist wahrscheinlich. Die Rolle des Monitors wandelt sich fundamental – vom einfachen Anzeigegerät zum proaktiven Hub für fokussiertes Arbeiten.

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