CES 2026 macht den Tastsinn zum neuen Fokus-Tool
09.01.2026 - 11:54:12Die CES 2026 setzt auf haptisches Feedback für mehr Konzentration. Neue Geräte lenken Nutzer mit subtilen Vibrationen statt mit blinkenden Bildschirmen in den produktiven “Deep Work”-Modus.
Der unsichtbare Assistent am Finger
Die vielleicht bemerkenswerteste Neuheit ist der Dreame Haptic AI Smart Ring. Der nur 2,5 Millimeter dünne Ring nutzt “mikro-taktile” Signale – kaum wahrnehmbare Vibrationen für Benachrichtigungen. Das Ziel: Den Gedankenfluss nicht zu unterbrechen, sondern den Fokus zu halten. Branchenbeobachter sehen darin einen Paradigmenwechsel weg von der um Aufmerksamkeit kämpfenden “Attention Economy”.
Präzision durch gefühlte Interaktion
Auch Eingabegeräte setzen auf Haptik. Der neue ASUS Pen 3.0 simuliert durch feine Vibrationen die Reibung von Stift auf Papier. Erste Tests deuten an, dass dieses Feedback die motorische Kontrolle und Präzision bei digitalen Zeichnungen verbessert. Das HyperSpace Trackpad Pro nutzt haptische “Buzzes”, um physische Klicks zu imitieren und so die Sicherheit bei komplexen Computeraufgaben zu erhöhen.
Neurohaptik: Technologie für die Gefühlssteuerung
Ein weiterer Trend ist die Verbindung von Haptik und emotionaler Regulierung. Das Unternehmen TITAN Haptics zeigte Motoren, die beruhigende oder fokussierende Vibrationsrhythmen erzeugen. Diese sollen direkt auf das Nervensystem wirken, Stress reduzieren und die kognitive Leistung erhalten. Das aufstrebende Forschungsfeld der “Neurohaptik” untersucht genau diese Modulation von Wachsamkeit und Fokus durch taktile Reize.
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Die Antwort auf die Bildschirmmüdigkeit
Die Welle der Innovationen ist eine direkte Reaktion auf die wachsende “Screen Fatigue”. Während visuelle und auditive Kanäle überlastet sind, blieb der Tastsinn als Kommunikationsweg bisher ungenutzt. Marktanalysten vergleichen die Entwicklung mit dem Aufstieg von Noise-Cancelling-Kopfhörern: Sie schaffen “kognitive Ruhe”, indem sie störende Reize durch diskrete Signale ersetzen. Künstliche Intelligenz hilft den Systemen dabei, den perfekten Zeitpunkt und die nötige Subtilität für ein Feedback zu lernen.
Die Zukunft ist fühlbar
Die Ankündigungen deuten an: 2026 wird das Jahr, in dem hochentwickeltes haptisches Feedback den Mainstream erreicht. Erwartet wird, dass Hersteller die Technologie in immer mehr Alltagsgeräte integrieren. Könnte uns diese sanfte, fühlbare Interaktion endlich die Werkzeuge geben, in einer lauten digitalen Welt die nötige Stille für wahre Präzision zu finden? Die Ära des “Tactile Computing” hat begonnen.


