CES, Arbeitsplatz

CES 2026: Der Arbeitsplatz wird zum kognitiven Kraftzentrum

08.01.2026 - 15:52:12

Die CES 2026 zeigt, wie intelligente Hardware und Möbel die mentale Belastung reduzieren und tiefe Konzentration fördern sollen. Der Fokus liegt auf kognitiver Ergonomie für hybride Arbeitsmodelle.

Die CES 2026 in Las Vegas macht den Arbeitsplatz zum KI-gestützten Fokus-Raum. Der Trend heißt kognitive Ergonomie – Hardware und Möbel sollen nicht nur den Rücken, sondern vor allem den Geist entlasten. Die Ära des improvisierten Homeoffice ist endgültig vorbei.

Riesige Displays ersetzen das Monitor-Chaos

Komplexe Multi-Screen-Setups sind out. Stattdessen setzen die Hersteller auf riesige, nahtlose Bildschirme, die die mentale Belastung reduzieren sollen.

Dell stellte den UltraSharp 52 Thunderbolt Hub Monitor vor. Der 52-Zoll-6K-Ultrawide soll das Chaos mehrerer Bildschirme beseitigen. Für Nutzer wie Datenanalysten bedeutet das: weniger Kopfbewegungen, weniger Nackenbelastung und mehr Konzentration auf den Inhalt.

Zugleich hält Gaming-Technologie im Business-Bereich Einzug. 120-Hz-Bildwiederholraten und Zertifizierungen für reduziertes Blaulicht sollen die digitale Augenbelastung bekämpfen. Das Ziel? Längere Phasen tiefen Arbeitens ohne Ermüdung.

Der Stuhl, der mitdenkt: Biophilie trifft auf KI

Möbel werden zu aktiven Gesundheitspartnern. Der Fokus liegt auf dynamischer Anpassung und unbewusster Stressreduktion durch Design.

LiberNovo präsentierte die “Moss Green”-Edition seines Omni-Stuhls. Die natürliche Farbe ist Teil einer biophilen Strategie zur Senkung des Stresslevels. Ein “bionisches” Rückensystem passt sich in Echtzeit an Mikrobewegungen der Wirbelsäule an.

Anzeige

Sitzen, Rücken zwickt? Orthopäde Prof. Dr. Wessinghage zeigt in einem kompakten Gratis‑Report 17 einfache 3‑Minuten‑Übungen, mit denen Sie Verspannungen lösen und Muskeln dort stärken, wo es im Büro am meisten fehlt. Die Übungen passen in kurze Pausen und lassen sich ohne Geräte am Schreibtisch durchführen – ideal für Nutzer vernetzter Stühle oder höhenverstellbarer Tische. Sofort kostenlosen 3‑Minuten‑Plan anfordern

Das Konzept von ProtoArc geht noch weiter: Sein “Smart Workspace” ist ein vernetztes Ökosystem aus Tisch, Stuhl und Peripherie. Drucksensoren überwachen die Haltung und das System reagiert autonom – etwa mit subtilen Höhenanpassungen des Tisches. So fördert es Bewegung, ohne den Arbeitsfluss zu stören.

Unsichtbare Infrastruktur für störungsfreies Arbeiten

Die ergonomische Revolution umfasst 2026 auch die Technik im Hintergrund. Sie soll störende Reibungsverluste eliminieren.

ASUS demonstrierte mit dem ROG NeoCore Router die Vorteile von Wi-Fi 8. Die extrem niedrige Latenz soll die “Micro-Unterbrechungen” in Videokonferenzen verhindern – jene Mini-Störungen, die laut Studien enorme mentale Energie kosten.

Parallel verlagert sich KI-Rechenleistung direkt auf den Schreibtisch. “AI PCs” wie die MSI PRO MAX Serie nutzen spezielle NPUs (Neural Processing Units) für lokale KI-Verarbeitung. Das macht Systeme flüsterleise und datenschutzkonform, da keine Cloud-Anbindung nötig ist.

Vom Homeoffice zum High-Performance-Hybrid

Die Messe-Innovationen spiegeln einen strategischen Wandel wider. Die Debatte um die Rückkehr ins Büro ist beendet – jetzt geht es um die Professionalisierung der hybriden Arbeit.

Unternehmen investieren zunehmend in hochwertige Heimarbeitsplätze. In einer Wirtschaft, in der KI Routinetasks übernimmt, wird kreatives, komplexes Denken zur wertvollsten Ressource. Ein Arbeitsplatz, der diesen kognitiven Zustand fördert, wird zum direkten Produktivitätsfaktor.

Leichte Smart Glasses wie die Memo Air Display Glasses zeigen zudem: Der Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil. Entscheidend sind die ergonomischen Grundparameter, nicht der physische Ort.

Was kommt als nächstes?

2026 wird die Integration von Gesundheitsdaten vorantreiben. Erwartet werden Software-Lösungen, die Daten von Smartwatches und intelligenten Möbeln kombinieren. Sie könnten proaktiv Pausen vorschlagen, bevor die Erschöpfung einsetzt.

Die Hardware ist bereit. Die große Herausforderung für Unternehmen wird nun die Implementierung: Diese Technologien müssen als Unterstützung, nicht als Überwachung wahrgenommen werden. Der Arbeitsplatz der Zukunft ist ein hochgerüstetes, aber unsichtbares Instrument für den Menschen.

Anzeige

PS: Kleine Bewegungsroutinen können Ihre Konzentration deutlich steigern – bevor Erschöpfung einsetzt. Der kostenlose PDF‑Report von Prof. Wessinghage liefert 17 schnelle Übungen, klare Anleitungen und eine kurze Tagesroutine, die sich nahtlos in hybride, KI‑unterstützte Arbeitsplätze integrieren lässt. Perfekt, wenn smarte Möbel Pausen signalisieren oder Sie Ihre Produktivität ohne lange Unterbrechungen verbessern wollen. Gratis‑Report mit 17 Übungen sichern

@ boerse-global.de