CBRE: Immobilien-Investoren starten 2026 mit neuem Optimismus
03.02.2026 - 18:48:12Ein neuer Optimismus erfasst den globalen Immobilien-Investmentmarkt. Aktuelle Analysen des Dienstleisters CBRE zeigen eine deutlich gestiegene Investitionsbereitschaft, besonders in Nordamerika. In Europa zeichnet sich eine langsame, aber stetige Erholung ab.
Getrieben von stabilisierten Preisen und der Hoffnung auf sinkende Finanzierungskosten wollen Investoren wieder mehr Kapital in Gewerbeimmobilien stecken. Nach einer Phase der Anpassung und Unsicherheit überwiegt nun die Zuversicht.
Nordamerika gibt den Takt vor: 95 Prozent wollen investieren
Der nordamerikanische Markt treibt das neue Vertrauen an. Laut einer CBRE-Umfrage planen 95 Prozent der Investoren, 2026 mindestens genauso viel oder mehr Kapital einzusetzen wie im Vorjahr. Drei Viertel davon wollen ihre Kaufaktivitäten sogar ausweiten.
CBRE prognostiziert für die Region ein um 16 Prozent steigendes Transaktionsvolumen. Gründe sind stabilisierte Preise, bessere Fundamentaldaten und die Erwartung sinkender Kreditkosten. Größte Risiken bleiben eine unsichere Konjunktur und ein schwächelnder Arbeitsmarkt.
Europa setzt auf Mieteinnahmen statt Spekulation
In Europa verläuft die Erholung langsamer und anders als in früheren Boom-Phasen. Der Markt wird 2026 primär von den laufenden Mieteinnahmen getrieben, nicht von schnellen Wertzuwächsen.
Hohe Langfristzinsen und verhaltenes Wachstum dämpfen die Erwartungen. Dennoch ist Kapital vorhanden und Kreditgeber zeigen sich kooperativer. Zum Zug kommen vor allem Immobilien mit stabilen Cashflows.
Deutschland: Wohnen dominiert, Logistik profitiert
Der deutsche Markt folgt dem europäischen Trend. Klarer Gewinner bleibt der Wohnsektor. Das strukturelle Ungleichgewicht zwischen hoher Nachfrage und knappem Angebot in Städten sorgt für anhaltenden Mietdruck.
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Der Logistiksektor könnte direkt von einer konjunkturellen Belebung und staatlichen Infrastrukturinvestitionen profitieren. Im Büromarkt setzt sich der „Flight-to-Quality“ fort: Unternehmen zahlen für moderne, nachhaltige Flächen mehr, während ältere Objekte unter Druck geraten.
Ein neuer, selektiverer Zyklus beginnt
Die Daten deuten auf den Start eines neuen Immobilienzyklus hin. Die extreme Zuversicht in Nordamerika kontrastiert mit der bedachteren Haltung in Europa. Diese Kluft spiegelt unterschiedliche Zinserwartungen wider.
Andere Marktbeobachter wie Savills teilen die positive Grundstimmung und prognostizieren ein globales Transaktionsvolumen von über einer Billion US-Dollar. Das wäre ein Anstieg von 15 Prozent.
Für Investoren wird 2026 ein Jahr der strategischen Auswahl. Der Fokus liegt auf Sektoren mit robusten Fundamentaldaten und der aktiven Wertsteigerung von Bestandsimmobilien. Die Annäherung der Preisvorstellungen könnte die Transaktionsdynamik weiter beleben.
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