CapFrameX: NASA prüft deutsches Benchmark-Tool für Flugsimulatoren
27.01.2026 - 01:30:12Ein beliebtes PC-Analyseprogramm aus der Gaming-Szene könnte bald bei der NASA zum Einsatz kommen. Die US-Raumfahrtbehörde prüft offenbar die Software CapFrameX für ihre hochkomplexen Flugsimulatoren. Diese unerwartete Würdigung fällt zeitgleich mit einem wichtigen Update des kostenlosen Tools.
Konkret interessiert sich die NASA dafür, mit CapFrameX die Bildwiederholrate in ihren Cockpit-Simulatoren zu validieren. Nach Angaben der Entwickler hat das NASA Langley Research Center bereits das offizielle Zulassungsverfahren der US-Regierung für die Software eingeleitet. Die Initiative ging von der Behörde selbst aus – ein starkes Indiz für ernsthaftes Interesse.
Warum setzt eine Elite-Einrichtung wie die NASA auf ein Tool aus der Gaming-Community? Die Antwort liegt in der Präzision. Für die Ausbildung von Testpiloten, etwa für das Überschallflugzeug X-59, sind absolut stabile Simulationen überlebenswichtig. Jedes Ruckeln oder jede Performance-Schwankung könnte den Trainingseffekt zunichtemachen. CapFrameX analysiert minutengenau die Frametimes, also die Zeit zum Rendern jedes Einzelbildes. Diese Detailtiefe sucht ihresgleichen.
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Update 1.8.3: Robust und vielseitig
Passend zum NASA-Interesse veröffentlichten die Entwickler am 25. Januar 2026 Version 1.8.3. Das Update unterstreicht den professionellen Anspruch des Open-Source-Projekts. Die Neuerungen zielen auf maximale Stabilität und erweiterte Hardware-Unterstützung.
Ein vergrößerter Puffer und ein neu implementierter, signierter Treiber sorgen für bessere Systemkompatibilität. Praktisch: Ein „portabler Modus“ erlaubt den Start aus einem einfachen Ordner, ohne Installation. Zudem erfasst das Tool jetzt Telemetriedaten von AMD NPUs und unterstützt die neuesten AMD-Grafikchips über ADLX. Auch Intel-CPUs werden präziser überwacht. Diese Features liefern die granularen Daten, die nicht nur Hardware-Tester, sondern auch Ingenieure schätzen.
Open Source erreicht professionelle Sphären
Die mögliche NASA-Nutzung ist eine Sensation für die Open-Source-Welt. CapFrameX basiert auf Intels PresentMon-Bibliothek und ist ein Gemeinschaftsprojekt. Es hat sich als Standard für Performance-Analysen bei Gamern und Hardware-Reviews etabliert. Oft arbeitet es mit dem bekannten RivaTuner Statistics Server (RTSS) zusammen.
Dass nun eine Behörde mit höchsten Ansprüchen das Tool evaluiert, ist eine enorme Validierung. Es beweist: Die Qualität und Genauigkeit von Community-software kann mit teurer, proprietärer Profi-Ware mithalten. Dies könnte die Tür für andere Open-Source-Projekte in industriellen und wissenschaftlichen Feldern öffnen.
Was bedeutet die NASA-Prüfung für die Zukunft?
Die Aufnahme in das Zulassungsverfahren ist erst der Anfang. Eine offizielle Bestätigung der NASA steht noch aus. Sollte CapFrameX grünes Licht erhalten, wäre das ein Meilenstein. Die Entwickler könnten ihren Fokus erweitern und Features für professionelle Simulationszwecke priorisieren.
Eines ist jetzt schon klar: Die Grenzen zwischen Hobby-Software und professionellen Anwendungen verschwimmen zusehends. Innovation entsteht nicht mehr nur in teuren Forschungslaboren, sondern auch in engagierten Online-Communities. Die Reise von CapFrameX – vom Gaming-PC zum NASA-Simulator – könnte Vorbild für viele weitere Projekte werden.
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