Call of Duty-Schock bei Microsoft: Was MWIII für deine Aktie bedeutet
14.02.2026 - 13:17:27Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Bottom Line: Call of Duty: Modern Warfare III ist draußen, die Streams explodieren – aber für Anleger zählt jetzt nur noch, wie hart der Shooter in Microsofts Gaming-Zahlen einschlägt. Die frühere Activision-Blizzard-Aktie ist in Microsoft aufgegangen, doch der CoD-Erfolg (oder Flop) spiegelt sich direkt im Mega-Konzern wider.
Was du jetzt wissen musst: Wie gut performt Modern Warfare III wirklich, was sagen Analysten zu Microsoft nach der Activision-Übernahme – und lohnt sich für deutsche Anleger noch der Einstieg, obwohl der reine Activision-Ticker verschwunden ist?
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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
Wichtig vorweg: Die frühere Activision Blizzard-Aktie mit der ISIN US00507V1098 ist nach der Übernahme durch Microsoft vom Markt verschwunden. Wer damals investiert war, hat Microsoft-Aktien oder eine Barabfindung erhalten – je nach Deal-Struktur im Depot.
Heißt: Wenn du heute auf den finanziellen Erfolg von Call of Duty: Modern Warfare III setzt, setzt du faktisch auf die Microsoft-Aktie, denn Activision Blizzard ist jetzt nur noch eine Gaming-Sparte unter dem Dach von Redmond.
Microsoft ist an der NASDAQ notiert, die Kurse laufen in US-Dollar (USD). Für deutsche Anleger kommt der Wechselkurs EUR/USD obendrauf – Gaming-Hype allein reicht also nicht, wenn der Dollar gleichzeitig schwächelt.
Die Lage im Überblick:
- Modern Warfare III sorgt für massive Spielzeiten, In-Game-Käufe und Battle Pass-Umsätze.
- Game Pass-Integration von Activision-Titeln pusht Abo-Zahlen – ein Traum für wiederkehrende Umsätze.
- Gleichzeitig stehen Microsoft-Gaming unter Druck: starke Konkurrenz (Sony, Tencent), hohe Content-Kosten, Regulierer schauen genauer hin.
Ein kompakter Schnappschuss (auf Basis der letzten verfügbaren Schlusskurse und Marktinfos, in USD):
| Wert | Details |
|---|---|
| Unternehmen | Microsoft Corp. (inkl. Activision Blizzard Gaming-Sparte) |
| Ehemalige ISIN | US00507V1098 (Activision Blizzard – nicht mehr separat handelbar) |
| Börsenplatz | NASDAQ, Währung USD |
| Letzter Schlusskurs | Microsoft in USD – aktueller Wert: nur auf Basis des letzten offiziellen Schlusskurses, da Echtzeitkurse hier nicht angezeigt werden dürfen. |
| Tagesveränderung | Veränderung in % auf Basis der letzten Handelssitzung, getrieben u.a. von Tech-Sektor, Zinsen & Gaming-News. |
| Treiber im Gaming-Segment | Call of Duty: MWIII, Game Pass, Mobile (CoD Mobile, King mit Candy Crush). |
Für dich als Anleger in Deutschland ist entscheidend: Die Gaming-Story wird immer wichtiger im Microsoft-Konzern. Noch dominiert zwar Cloud (Azure) und Office das Gewinnbild, aber genau diese Diversifikation macht den Titel spannend – CoD liefert Wachstum, während andere Sparten Stabilität bringen.
Auf dem deutschen Markt ist Microsoft überall: Xbox-Konsolen, PC-Gamer auf Steam, Mobile über den App Store und Play Store – und die Spiele selbst sind voll auf den DACH-Markt ausgerichtet. Je stärker CoD hier läuft, desto kräftiger die Argumente der Bullen für weiter steigende Microsoft-Kurse.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Auch wenn Activision Blizzard als eigene Aktie verschwunden ist, kannst du dir über Microsoft anschauen, wie sich ein Investment in den CoD-Konzernkern im letzten Jahr entwickelt hätte.
Stell dir vor, du hättest vor rund einem Jahr einfach Microsoft gekauft, um auf die damals bereits absehbare Activision-Übernahme und den CoD-Hype zu setzen:
- Hypothetischer Einstieg: Microsoft vor einem Jahr zu einem Kurs von X USD pro Aktie.
- Letzter Schlusskurs: Y USD pro Aktie (offizielle Schlussdaten, kein Echtzeitkurs).
Rechnung (vereinfacht):
- Performance in USD = ((Y ? X) / X) × 100 %
Faktisch lag Microsoft im letzten 12-Monats-Zeitraum – je nach Einstiegszeitpunkt – deutlich im Plus, zweistellig in USD. Das liegt nicht nur an CoD, sondern an der gesamten Tech-Story (Cloud, KI, Office), aber die Activision-Übernahme und der Modern-Warfare-III-Release waren starke Narrative für Growth-Investoren.
Für dich als deutschen Anleger kommt noch der Euro ins Spiel: Wenn der USD gegenüber dem EUR zugelegt hat, verstärkt das deinen Gewinn in Euro. Wenn der Dollar schwächer war, frisst der Wechselkurs etwas von der Rendite weg – klassisches US-Tech-Investorenproblem.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Spannend: Nach Abschluss der Activision-Blizzard-Übernahme haben viele Analysten ihre Microsoft-Modelle angepasst – Gaming ist jetzt ein dickerer Block im Bewertungsmodell.
Der Konsens großer Häuser (basierend auf den letzten Berichten von u.a. Goldman Sachs, JP Morgan, Morgan Stanley, Deutsche Bank, UBS – jeweils öffentlich zitiert in Finanzmedien wie Reuters, Bloomberg, Finanzen.net):
- Rating-Tendenz: klar überwiegend „Kaufen“ bzw. „Overweight“.
- Begründung: starke Position in Cloud und KI, hohe Preissetzungsmacht bei Software, zusätzlicher Wachstumstreiber durch Gaming (inkl. CoD-Universum).
- Risiken: Integration von Activision, mögliche Regulierungsauflagen, zyklische Gaming-Umsätze, hohe Bewertung im Tech-Sektor.
Besonders positiv sehen Analysten, dass CoD und andere Activision-Franchises nicht nur für einmalige Verkaufsumsätze sorgen, sondern das Abo-Modell von Game Pass füttern. Wiederkehrende Einnahmen sind an der Börse Gold wert, weil sie Planbarkeit bringen – und genau das mögen institutionelle Investoren.
Für dich übersetzt: Solange Microsoft die Gaming-Sparte sauber integriert und CoD Jahr für Jahr abliefert, bleibt die Story für Langfrist-Anleger intakt. Rücksetzer durch Tech-Schwäche oder Zinsängste können für Einstiege interessant sein – aber nur, wenn du dir der Risiken bewusst bist.
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@ ad-hoc-news.de
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