CA Immo meldet 149,6 Millionen Euro Gewinn
27.11.2025 - 13:12:12Der österreichische Immobilienkonzern CA Immo kehrt nach Verlusten in die Gewinnzone zurück und übertrifft Erwartungen deutlich. Steuereffekte und operative Verbesserungen treiben das Ergebnis.
Wien – Der österreichische Immobilienkonzern CA Immo kehrt in die Gewinnzone zurück. Nach einem Verlust von 33,4 Millionen Euro im Vorjahr erwirtschaftete das Unternehmen in den ersten neun Monaten 2025 einen Konzerngewinn von 149,6 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie liegt bei 1,56 Euro.
Die Zahlen übertreffen die Markterwartungen deutlich. Doch was steckt hinter dieser beeindruckenden Trendwende?
Steuereffekt beflügelt das Ergebnis
Ein Großteil des Gewinns resultiert aus einem Sondereffekt: Die schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer in Deutschland bescherte CA Immo einen latenten Steuerertrag von rund 85 Millionen Euro. Dieser Betrag ist nicht zahlungswirksam, verbessert aber die Bilanz erheblich.
Doch auch die operative Performance stimmt. Das EBITDA stieg um 6 Prozent auf 138,4 Millionen Euro. Das nachhaltige Ergebnis (FFO I), die zentrale Kennzahl für Immobilienunternehmen, kletterte um 8 Prozent auf 93,3 Millionen Euro.
Höhere Mieten trotz Verkäufen
Bemerkenswert: CA Immo verkaufte 16 Immobilien und steigerte dennoch die Mieteinnahmen. Das Nettomietergebnis wuchs um 4 Prozent auf 155,0 Millionen Euro.
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Wie geht das zusammen? Die Antwort liegt in der Qualität des Portfolios:
- Indexierung: In den Kernmärkten setzten sich höhere Mieten durch
- Neuvermietungen: Modernisierte Objekte erzielen Spitzenpreise
- Effizienz: Die Vermietungsquote stieg von 93,1 auf 93,7 Prozent
Die indirekten Aufwendungen sanken gleichzeitig um 11 Prozent auf 29,6 Millionen Euro. CEO Keegan Viscius zeigt sich zufrieden: “Wir haben sämtliche relevanten Finanzkennzahlen verbessert und gleichzeitig die Kostenstruktur verschlankt.”
Portfolio-Fokus auf Premium-Büros
CA Immo verfolgt konsequent seine Strategie der Portfolio-Bereinigung. Die 16 verkauften Liegenschaften erzielten Preise über den Buchwerten – ein Zeichen, dass Käufer für die richtigen Objekte zahlen.
Das geschärfte Profil: 98 Prozent Büroimmobilien, geografisch verteilt auf Deutschland (71 Prozent), CEE-Region (24 Prozent) und Österreich (5 Prozent). Der Fokus liegt klar auf Class-A-Objekten in Gateway-Städten wie Berlin, München, Wien und Warschau.
Festungsbilanz stärkt Vertrauen
Die Bilanzkennzahlen belegen die finanzielle Stärke:
- Eigenkapitalquote: 44,8 Prozent (zuvor 42,5 Prozent)
- Verschuldungsgrad (Net LTV): 34,9 Prozent (zuvor 38,2 Prozent)
- Liquidität: 886,6 Millionen Euro
Der Substanzwert je Aktie (EPRA NTA) liegt bei 31,12 Euro, während der IFRS NAV je Aktie um 2 Prozent auf 26,96 Euro stieg.
Markt spaltet sich – Qualität siegt
Die Zahlen von CA Immo bestätigen einen Branchentrend: Während ältere Objekte in B-Lagen unter Leerstand leiden, bleiben moderne Premium-Büros gefragt. Das Bewertungsergebnis von nur -14,8 Millionen Euro im dritten Quartal (Vorjahr: -120 Millionen Euro) deutet auf eine Bodenbildung im Top-Segment hin.
Die Projektpipeline sichert künftige Einnahmen. In Berlin steht das Bürohochhaus “Upbeat” am Hauptbahnhof kurz vor der Fertigstellung – zu 100 Prozent vorvermietet. Das “Anna-Lindh-Haus” folgt Ende 2026.
Prognose bestätigt, Aktionäre profitieren
Für das Gesamtjahr 2025 peilt CA Immo ein FFO I von über 104 Millionen Euro an – mehr als 1,08 Euro je Aktie. Die Prognose wurde bekräftigt.
Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm über 2 Prozent des Grundkapitals. Bereits zuvor wurden 5,3 Millionen Aktien eingezogen. Das Management signalisiert: Wenn keine attraktiven Investitionen verfügbar sind, fließt Kapital an die Aktionäre zurück.
CA Immo sendet damit ein klares Signal – operative Stärke, solide Bilanz und Fokus auf Aktionärsrendite positionieren den Konzern gut für 2026.
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