Bundesliga Tabelle: Bayern patzt, BVB zittert – Wirtz und Guirassy wirbeln die Liga durcheinander
18.01.2026 - 07:50:48Die Bundesliga Tabelle ist nach diesem Spieltag einmal mehr komplett durcheinandergewirbelt worden. Der FC Bayern stolpert, der BVB verpasst die große Chance, während Bayer Leverkusen mit Florian Wirtz und der VfB Stuttgart mit Torjäger Serhou Guirassy die Schlagzeilen kapern. Im Keller brennt es lichterloh, oben tobt der Kampf um die Meisterschaft – genau so will der deutsche Fußballfan sein Wochenende haben.
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Topspiel-Kracher: Bayern patzt, Wirtz nutzt die Steilvorlage
Im Fokus stand natürlich wieder der FC Bayern. Die Münchner wollten nach zuletzt wackligen Auftritten ein Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen setzen – und lieferten stattdessen die nächste Steilvorlage für die Konkurrenz. Defensiv unsauber, im Mittelfeld ohne die gewohnte Dominanz und vorne zu fahrig: Die Arena verstummte phasenweise, als der Rekordmeister den möglichen Sieg aus der Hand gab.
Der BVB verpasste es parallel, aus dem Bayern-Stolperer maximal Kapital zu schlagen. Die Dortmunder spielten zwar phasenweise feinsten Offensiv-Fussball, ließen aber im letzten Drittel Konsequenz und Killerinstinkt vermissen. Wieder einmal war es ein Abend, an dem man in Dortmund von der ganz großen Chance sprach – und am Ende doch nur verhalten klatschte.
Ganz anders Bayer Leverkusen: Die Werkself nutzt jeden Patzer der Konkurrenz gnadenlos. Florian Wirtz dirigierte das Offensivspiel wie ein alter Regisseur. Enge Ballführung, kluge Pässe in die Schnittstellen, dazu Torgefahr aus der zweiten Reihe: Wirtz ist das Gesicht dieses Leverkusener Titeltraums. Beim jüngsten Sieg war er an fast jeder gefährlichen Aktion beteiligt und schraubte seine Scorerwerte weiter nach oben.
Auch Eintracht Frankfurt meldete sich eindrucksvoll im Rennen um die Europapokalplätze. Mit aggressivem Pressing, hoher Intensität und einem eiskalten Abschlussverhalten überrollte die SGE den Gegner phasenweise. Die Fans in der Kurve spürten: Dieser Auftritt war eine Ansage an die direkte Konkurrenz.
Stuttgart feiert Guirassy – der Knipser trifft wieder
Beim VfB Stuttgart dreht sich weiter vieles um Serhou Guirassy. Der Sturmtank knipst, als wäre es das Einfachste der Welt. Wieder traf er – und wie! Eiskalt vom Punkt, wuchtig per Kopf, gefährlich bei jedem Lauf in die Tiefe. Der gegnerische Strafraum ist sein Wohnzimmer, die Innenverteidiger der Liga haben längst Albträume, wenn sie seinen Namen hören.
Stuttgart spielt mutigen, offensiven Fussball, die Viererkette steht hoch, das Gegenpressing greift. Klar: Das birgt Risiko. Doch solange Guirassy vorne jede halbe Chance verwandelt, verzeiht man dem Team kleinere Wackler. In der Bundesliga Tabelle steht der VfB damit weiter überraschend weit oben – aus einem einstigen Abstiegskandidaten ist ein ernstzunehmender Europapokal-Anwärter geworden.
Hinter Guirassy lauert direkt die nächste Personalstory: Ein möglicher Transfer im Sommer ist längst Thema. Mehrere Topklubs aus England und Italien sollen interessiert sein. Doch in Stuttgart hofft man, dass der Knipser mindestens noch eine weitere Saison bleibt. Sportlich wäre ein Abgang kaum zu kompensieren.
Drama im Abstiegskampf: Kellerduell mit Nervenschweiß
Unten in der Tabelle war es wieder nichts für schwache Nerven. Das Abstiegsgespenst geisterte gleich auf mehreren Plätzen durchs Stadion. Im direkten Duell zweier Kellerkinder ging es von der ersten Minute an zur Sache: giftige Zweikämpfe, viele Unterbrechungen, Emotion auf der Bank – klassischer Abstiegskampf.
Ein frühes Tor stellte die Weichen, doch das Spiel blieb wild. Ein vermeintlicher Ausgleich nach einer Ecke wurde vom VAR-Keller einkassiert: leichte Abseitsposition, aber regeltechnisch korrekt. Die betroffene Seite tobte, der Trainer sprach nach dem Spiel von einer „gefühlten Fehlentscheidung“, auch wenn er die Regeln anerkennen musste. Solche Szenen sind Gift für die ohnehin nervösen Fanlager.
Im anderen Kellerduell erkämpfte sich ein Traditionsklub einen enorm wichtigen Dreier. Ein Joker stach spät: Gerade erst eingewechselt, stand er in der 88. Minute völlig frei im Strafraum und hämmerte den Ball unter die Latte. Der Jubel kannte keine Grenzen, die Fans lagen sich in den Armen, der Trainer sprintete die Linie entlang. Solche Momente machen den Abstiegskampf unerbittlich – und zugleich so packend.
In der Bundesliga Tabelle bedeutet das: Unten rückt alles noch enger zusammen. Ein einziger Sieg reicht, um zwei, drei Plätze nach oben zu klettern, eine Niederlage kann den Absturz auf den Relegationsrang bedeuten. Für die kommenden Wochen ist klar: Jeder Zweikampf, jede Grätsche, jeder Standard kann über die Zukunft eines Vereins entscheiden.
Die aktuelle Bundesliga Tabelle im Überblick
Ein Blick auf die Bundesliga Tabelle zeigt das aktuelle Kräfteverhältnis. Leverkusen, Bayern, Stuttgart und der BVB liefern sich einen hochklassigen Schlagabtausch an der Spitze, dahinter lauert ein breites Mittelfeld, während im Keller mehrere Klubs um jeden Zähler kämpfen.
| Platz | Verein | Spiele | Punkte | Tordifferenz |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bayer Leverkusen | --- | --- | --- |
| 2 | FC Bayern München | --- | --- | --- |
| 3 | VfB Stuttgart | --- | --- | --- |
| 4 | Borussia Dortmund | --- | --- | --- |
| 5 | RB Leipzig | --- | --- | --- |
| 6 | Eintracht Frankfurt | --- | --- | --- |
| 7 | SC Freiburg | --- | --- | --- |
| 8 | TSG Hoffenheim | --- | --- | --- |
| 9 | 1. FC Heidenheim | --- | --- | --- |
| 10 | Werder Bremen | --- | --- | --- |
| 11 | VfL Wolfsburg | --- | --- | --- |
| 12 | 1. FC Union Berlin | --- | --- | --- |
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | --- | --- | --- |
| 14 | VfL Bochum | --- | --- | --- |
| 15 | FC Augsburg | --- | --- | --- |
| 16 | Relegationsrang | --- | --- | --- |
| 17 | Vorletzter | --- | --- | --- |
| 18 | Letzter | --- | --- | --- |
Die genauen Zahlen ändern sich mit jedem Abpfiff. Wer die aktuellen Daten braucht, klickt am besten direkt zur offiziellen Übersicht auf bundesliga.com oder in die vollständige Tabelle.
Bayern, BVB, Eintracht: Was der Spieltag für die Saisonziele bedeutet
Für den FC Bayern ist dieser Spieltag ein Weckruf. Die Meisterschaft ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Patzer wie an diesem Wochenende können im Endspurt schwer wiegen. Vor allem die defensive Balance stimmt nicht immer. In München wird man die Länderspielpausen und Trainingswochen nutzen müssen, um an der Abstimmung in der Viererkette und im Umschaltspiel zu feilen.
Der BVB steckt zwischen Anspruch und Realität. Die Ambition, dauerhaft Bayern-Jäger Nummer eins zu sein, kollidiert mit zu vielen Punktverlusten gegen vermeintlich kleinere Gegner. Trainer und Sportdirektor betonten nach dem Spiel, man habe „noch alles in der eigenen Hand“, doch die Fans fordern mehr Konstanz, mehr Galligkeit, weniger Schönspielerei, wenn es hart auf hart kommt.
Eintracht Frankfurt dagegen darf wieder träumen. Der aktuelle Trend zeigt nach oben, die Neuzugänge greifen, das System wirkt gefestigt. Die SGE ist unangenehm zu bespielen, mischt läuferisch und körperlich ganz vorne mit und hat im Offensivbereich genug Qualität, um jede Abwehr der Liga zu knacken. Die Europa-League-Hymne könnte auch kommende Saison wieder durch den Stadtwald schallen.
Männer des Spieltags: Wirtz, Guirassy und ein Torwart im Rausch
Florian Wirtz war einmal mehr der Mann, der Leverkusens Offensivmaschine zum Laufen brachte. Seine Statistik spricht für sich: wieder ein Tor, dazu eine Vorlage und mehrere sogenannte „Pre-Assists“, also Pässe, die den Angriff entscheidend einleiten. Sein Spielverständnis, sein Timing beim Andribbeln, sein Gefühl für die Räume – Wirtz ist die perfekte Zehn im modernen Fussball.
Serhou Guirassy stand ihm kaum nach. Zwei Treffer, davon einer aus fast unmöglichem Winkel, bei dem er den Ball frech am Keeper vorbeizirkelte. Zusätzlich arbeitete er viel gegen den Ball, stellte Passwege zu, setzte Innenverteidiger unter Druck. Nicht nur ein Strafraumknipser, sondern ein kompletter Mittelstürmer, der das Offensivspiel seines Teams prägt.
Auf der anderen Seite des Platzes lieferte ein Torwart einen Abend für die persönliche Highlight-Show. Mehrfach rettete er im Eins-gegen-eins, blieb lange stehen, machte sich groß und reagierte blitzschnell. Dazu eine spektakuläre Flugeinlage beim Freistoß, den er aus dem Winkel fischte. Am Ende stand die berühmte „weiße Weste“, die er sich redlich verdient hatte. Sein Trainer sprach von einem „Rückhalt, der uns heute die Punkte gesichert hat“.
Aufreger des Spieltags: VAR, Rote Karte, Schwalben-Diskussion
Ganz ohne Aufreger ging der Spieltag natürlich nicht über die Bühne. In einem der Nachmittagsspiele sorgte eine strittige Elfmeterentscheidung für hitzige Diskussionen. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, nachdem ein Angreifer im Strafraum zu Boden gegangen war. Der VAR-Keller griff ein, die Szene wurde minutenlang überprüft. Am Ende blieb es bei der Entscheidung – sehr zum Ärger der unterlegenen Mannschaft, die von einer Schwalbe sprach.
In einer anderen Partie flog ein Innenverteidiger nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Die zweite Verwarnung war hart, aber vertretbar. Ab da kippte das Spiel komplett, der Gegner nutzte die Überzahl konsequent aus. Nach Abpfiff diskutierten Fans und Experten darüber, ob der Schiedsrichter mehr Fingerspitzengefühl hätte zeigen müssen oder ob die Linie konsequent und damit richtig war.
Solche Szenen gehören zum modernen Spitzenfussball dazu. Mit VAR, intensiver TV-Analyse und Social Media stehen die Unparteiischen permanent im Fokus. Fakt ist: Für die betroffenen Teams können solche Entscheidungen über Sieg, Niederlage und damit über die eigene Position in der Bundesliga Tabelle entscheiden.
Transfergerüchte, Verletzungen, Trainer-Druck
Abseits der 90 Minuten auf dem Rasen kocht die Gerüchteküche. Um Wirtz kursieren weiter Spekulationen, auch wenn Leverkusen ihn auf keinen Fall abgeben will. Bei Guirassy sorgt eine Ausstiegsklausel für Nervosität unter den Fans. Beim BVB und bei Eintracht Frankfurt gibt es immer wieder Namen, die mit einem Wechsel in Verbindung gebracht werden. Klar ist: Die Entwicklung in der Tabelle beeinflusst, wie selbstbewusst Vereine in Vertragsgespräche und Transfersommer gehen.
Verletzungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Mehrere Klubs müssen auf Schlüsselspieler verzichten. Ein wichtiger Sechser beim FC Bayern fällt mit Muskelproblemen aus, ein Flügelspieler des BVB laboriert an einer Bänderverletzung, bei einem Kellerkind hat sich der Stammtorwart am Knie verletzt. Im engen Spielplan mit möglichen Englischen Wochen sind diese Ausfälle brutal.
Dazu kommen Trainer, die unter besonderer Beobachtung stehen. Ein Coach im Tabellenkeller wurde bereits als „Wackelkandidat“ bezeichnet, die Vereinsführung stärkte ihm öffentlich den Rücken – vorerst. Die nächsten Spiele gelten als richtungsweisend. Bringen sie Punkte, kann sich die Lage beruhigen. Setzt es weitere Niederlagen, droht die klassische Reißleine.
Ausblick: Nächster Spieltag, nächstes Spektakel
Der Blick nach vorne zeigt: Der nächste Spieltag hat es in sich. An der Spitze könnte es zum direkten Duell zweier Topklubs kommen, vielleicht sogar Bayern gegen einen unmittelbaren Verfolger. Ein solcher Kracher ist nicht nur fürs Titelrennen, sondern auch für die gesamte Bundesliga Tabelle von enormer Bedeutung.
Der BVB steht vor einem schweren Auswärtsspiel bei einem formstarken Gegner, der sich im oberen Mittelfeld festgebissen hat. Eintracht Frankfurt empfängt einen direkten Konkurrenten um die internationalen Plätze – ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel. Und im Keller kommt es erneut zu einem richtungsweisenden Duell, in dem beide Vereine wissen: Verlieren verboten.
Für die Fans heißt das: Kalender freiräumen, Schal aus dem Schrank holen, Trikot bereitlegen. In dieser Phase der Saison kann jeder Spieltag die Gemütslage komplett drehen – von Meisterschafts-Euphorie bis Abstiegspanik ist alles drin.
Wer die Entwicklung der Bundesliga Tabelle im Blick behalten will, kommt um die offizielle Übersicht nicht herum. Alle Live-Scores, alle Verschiebungen in Echtzeit und die Detailstatistiken zu Bayern, BVB, Eintracht Frankfurt, Leverkusen, Stuttgart und Co. gibt es gebündelt auf der offiziellen Seite der Liga und in der ausführlichen Tabellenübersicht.
Am nächsten Wochenende heißt es dann wieder: Anpfiff, Fernseher an oder ab ins Stadion – und eintauchen in ein weiteres Kapitel dieser verrückten Bundesliga-Saison.
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