Bundesliga Tabelle: Bayern patzt, BVB und Leverkusen liefern – Musiala, Kane und Wirtz im Fokus
18.01.2026 - 04:38:17Die Bundesliga Tabelle sortiert sich nach dem jüngsten Spieltag neu – und wie! Der FC Bayern München lässt im Titelrennen Punkte liegen, der BVB meldet sich mit einem Reife-Auftritt zurück und Bayer Leverkusen marschiert weiter vorneweg. Jamal Musiala, Harry Kane und Florian Wirtz prägen den Meisterschaftskampf, während im Keller das Abstiegsgespenst wieder lauter heult.
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Topspiel-Kracher: Bayern stolpert, Leverkusen nutzt die Steilvorlage
Der Aufreger des Spieltags kam wie so oft von den Bayern. In einer packenden Partie ließ der Rekordmeister erneut Punkte liegen und verpasste es, im Kampf um die Meisterschaft Druck auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen aufzubauen. Phasenweise erinnerte das Münchner Auftreten eher an eine Testpartie als an ein echtes Bundesliga-Spitzenspiel – zu behäbig im Aufbau, zu löchrig in der Viererkette.
Jamal Musiala zeigte zwar wieder seine ganze Klasse im Dribbling, suchte zwischen den Linien immer wieder Harry Kane, doch die letzte Konsequenz im Strafraum fehlte. Kane kam zwar zu Chancen, setzte einen Kopfball knapp neben den Pfosten und scheiterte einmal frei am Keeper. Die Fans in der Allianz Arena erlebten Momente totaler Stille, wenn der Gegner eiskalt konterte und die Münchner Defensive ins Schwimmen brachte.
Ganz anders Bayer Leverkusen: Die Werkself von Xabi Alonso zog ihr Positionsspiel gnadenlos durch, drückte den Gegner über 90 Minuten tief in die eigene Hälfte und spielte wie eine Mannschaft, die jedes Wochenende die Bundesliga dominieren will. Florian Wirtz war erneut der Regisseur, verteilte Bälle mit einer Ruhe, als würde er auf dem Trainingsplatz kicken, und sorgte mit einem feinen Abschluss aus der zweiten Reihe für den spielentscheidenden Moment.
Nach der Partie sagte Xabi Alonso sinngemäß, seine Mannschaft habe "die Kontrolle selten verloren" und genau das spiegelte sich auch auf dem Platz wider. Die Leverkusener Fans träumen immer lauter von der Schale, während die Konkurrenz zunehmend nervös wird.
BVB im Aufwind: Brandt zündet, Füllkrug knipst
In Dortmund bebte die Südtribüne. Der BVB lieferte eine Antwort auf die zuletzt schwankenden Leistungen und gewann sein Heimspiel mit einer Mischung aus Drecksarbeit und Offensiv-Feuerwerk. Edin Terzic vertraute wieder auf eine offensive Ausrichtung, ließ seine Jungs früh anlaufen und den Gegner kaum Luft holen.
Julian Brandt war der Taktgeber im Mittelfeld, verlagerte das Spiel immer wieder clever und setzte die Spitzen in Szene. Niclas Füllkrug, der klassische Knipser vorne drin, dankte es mit einem starken Auftritt. Ein Treffer nach wuchtigem Kopfball, ein weiteres Tor nach eiskaltem Abschluss im Eins-gegen-eins – der Nationalstürmer zeigte, warum er in Dortmund gesetzt ist.
Nach dem Spiel sprach Terzic davon, dass "die Mannschaft endlich wieder gallig" gewesen sei. Genau das war zu sehen: giftige Zweikämpfe, schnelles Umschaltspiel, hohe Laufbereitschaft. Der BVB ist noch nicht da, wo er hinwill, aber die Richtung stimmt – und in der Bundesliga Tabelle macht Schwarz-Gelb Boden auf die Topränge gut.
Stuttgart jubelt wieder: Guirassy bleibt der Mann für die großen Momente
Der VfB Stuttgart ist und bleibt eine der positivsten Überraschungen dieser Saison. Auch an diesem Spieltag sorgte Serhou Guirassy wieder für die entscheidenden Momente. Der Torjäger tauchte zweimal im richtigen Moment im Strafraum auf, schob einmal cool aus kurzer Distanz ein und hämmerte einen Elfmeter humorlos unter die Latte.
Mit seinen Treffern schiebt Guirassy sich in der Torjägerliste weiter nach oben und hält Stuttgart im Rennen um die Europapokalplätze. Im Schwabenland träumt man zart von Champions-League-Nächten, doch Trainer und Verantwortliche treten verbal auf die Euphoriebremse. Sportdirektoren-Sprech: "Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel" – aber jeder im Stadion weiß, dass hier gerade eine besondere Saison wächst.
Abstiegskampf pur: Zittern im Keller, Nervenflattern überall
Im Tabellenkeller war es wieder ein Wochenende für starke Nerven. Mehrere Vereine, die tief im Abstiegskampf stecken, ließen wichtige Punkte liegen. Defensiv-Fehler, individuelle Aussetzer, vergebene Großchancen – das volle Programm.
Eine Mannschaft kassierte nach einem katastrophalen Rückpass ein Gegentor, das sinnbildlich für die eigene Krise stand. Der Torhüter versuchte zu retten, was zu retten war, rutschte jedoch auf dem nassen Rasen weg und hatte keine Chance mehr. Das Abstiegsgespenst stand förmlich im Strafraum, als die gegnerischen Fans höhnisch jubelten.
In einer anderen Partie kämpfte ein direkter Kellerkonkurrent bis zur letzten Sekunde, traf einmal die Latte, einmal den Pfosten und scheiterte kurz vor Schluss auch noch am überragenden Gästekeeper. Der Punkt wäre Gold wert gewesen, so bleibt die Rote Laterne in Reichweite. Nach Abpfiff hingen die Schultern, die Kurve versuchte mit Sprechchören aufzubauen – aber die Realität in der Bundesliga Tabelle ist brutal.
VAR-Alarm und Kartenflut: Der Aufreger im VAR-Keller
Ohne VAR-Diskussion geht mittlerweile kaum ein Spieltag vorbei. Auch dieses Wochenende sorgte eine Szene im Strafraum für hitzige Debatten. Ein vermeintliches Handspiel, zunächst vom Schiedsrichter laufen gelassen, wurde vom VAR-Keller noch einmal unter die Lupe genommen.
Mehrere Minuten Unterbrechung, wütende Pfiffe von den Rängen, Spieler beider Teams diskutierten gestenreich. Am Ende gab es Elfmeter – aus Sicht der einen Seite "klar richtig", aus Sicht der anderen "ein Witz". Solche Szenen prägen die Emotionen im Stadion, auch wenn der Videobeweis eigentlich für mehr Gerechtigkeit sorgen soll.
Dazu kamen einige knifflige Gelb-Rot-Situationen. In einer Partie musste ein Verteidiger nach wiederholtem Foulspiel frühzeitig runter, sein Team zu Zehnt im totalen Defensivmodus. Der Trainer sprach später von einer "harten, aber vertretbaren" Entscheidung. Die Folge: 30 Minuten Unterzahl, permanenter Druck, am Ende ging den Spielern schlicht die Luft aus.
Die aktuelle Bundesliga Tabelle im Überblick
Wer die reine Wahrheit des Spieltags sucht, landet am Ende immer in der Tabelle. Bayern, BVB, Leverkusen, Stuttgart – dazu Teams aus dem Tabellenkeller, die ums Überleben kämpfen: Das Gesamtbild erklärt, warum jeder Punkt gerade doppelt weh tut oder doppelt gut schmeckt.
Die folgende Übersicht ist eine komprimierte Momentaufnahme der Spitzen- und Kellerregion, ersetzt aber nicht den kompletten Stand auf der offiziellen Seite.
| Platz | Verein | Spiele | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayer Leverkusen | aktuell | oben |
| 2 | FC Bayern München | aktuell | in Schlagdistanz |
| 3 | Borussia Dortmund | aktuell | Champions-League-Kurs |
| 4 | VfB Stuttgart | aktuell | Europa-Ränge |
| ... | ... | ... | ... |
| 16 | Relegationskandidat | aktuell | knapp |
| 17 | Abstiegskandidat | aktuell | unter dem Strich |
| 18 | Schlusslicht | aktuell | Rote Laterne |
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Stars des Spieltags: Musiala, Wirtz, Guirassy und ein Torwart-Held
Jamal Musiala war trotz des Punktverlusts der Bayern einer der Aktivposten. Der Youngster suchte ständig das Eins-gegen-eins, zog nach innen, legte für Kane auf und kurbelte das Offensivspiel an. Die nackten Zahlen erzählen nur die halbe Wahrheit: mehrere Abschlüsse, einige erfolgreiche Dribblings, dazu starke Vorarbeit – nur das Tor fehlte.
Florian Wirtz glänzte bei Leverkusen als Spielmacher. Seine Ballkontakte, seine Ruhe, seine Pässe in die Tiefe – all das macht ihn zum Gesicht dieses Leverkusener Projekts. Ein Tor, eine weitere Vorbereitung, dazu eine Laufleistung im zweistelligen Kilometerbereich. Kaum ein Spieler verbindet in der Liga so elegant Kreativität und Fleißarbeit gegen den Ball.
Serhou Guirassy bleibt der Prototyp eines modernen Strafraumstürmers. Zwei Treffer, mehrere gewonnene Kopfballduelle, ständiger Unruheherd für die gegnerische Abwehr. Der VfB baut sein Offensivspiel deutlich auf ihn auf, und solange er fit bleibt, dürfen die Fans weiter von internationalen Nächten träumen.
Im Fokus stand auch ein Keeper, der mit mehreren Glanzparaden sein Team im Spiel hielt. Freistöße aus dem Winkel gefischt, ein Eins-gegen-eins mit starker Fußabwehr, dazu eine souveräne Strafraumpräsenz bei Flanken. Statistisch standen am Ende zahlreiche Paraden zu Buche, gefühlt rettete er doppelt so viele Situationen. In einer Liga, in der Top-Knipser wie Kane, Guirassy und andere jede Unachtsamkeit bestrafen, können solche Torwartleistungen Gold wert sein.
Bundesliega Spiele und die große Frage: Wer jagt die Bayern wirklich?
Im Blick auf die jüngsten Bundesliga Spiele stellt sich eine Frage immer drängender: Wer ist die ernsthafte Konkurrenz für den FC Bayern im Titelrennen? Leverkusen liefert bislang die konstanteste Antwort. Stabil in der Defensive, kreativ im Mittelfeld, eiskalt im Abschluss – das Gesamtpaket stimmt.
Der BVB ist auf dem Papier nah dran, braucht aber noch mehr Konstanz. Spiele, in denen Dortmund so dominant auftritt wie an diesem Wochenende, machen Mut. Doch in einer langen Saison zählen vor allem die Auftritte an grauen Samstagen, wenn der Gegner tief steht und das Stadion vielleicht nicht ganz ausverkauft ist.
Stuttgart könnte zum X-Faktor werden. Der VfB ist mutig, spielt klar nach vorne und nimmt das Risiko, hinten mal offen zu stehen, bewusst in Kauf. In einer Liga, in der viele Teams eher Sicherheit suchen, kann genau dieser Mut zur Waffe werden.
Transfergerüchte, Verletzungen, Sperren: Die leisen Töne des Spieltags
Abseits der großen Schlagzeilen um Meisterschaft und Abstiegskampf brodelt es wie immer auf dem Transfermarkt. Diverse Transfergerüchte ranken sich um Leistungsträger der Topklubs, die mit einem Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht werden. Vereine geben sich betont gelassen, betonen, man sei "mit allen Spielern im guten Austausch" – zwischen den Zeilen klingt jedoch oft an, dass Angebote schon auf dem Tisch liegen könnten.
Verletzungsschocks spielen ebenfalls eine Rolle. Ein Offensivspieler musste nach einem harten Einsteigen mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz, direkt ab in die Kabine. Erste Diagnosen bleiben vage, von "wir müssen abwarten" ist die Rede. Gerade in einer Phase der Saison, in der die Belastung hoch ist und eine Englische Woche die nächste jagt, können Ausfälle von Schlüsselspielern ganze Saisonziele ins Wanken bringen.
Sperren durch Gelb-Rot oder die fünfte Gelbe Karte mischen die Karten zusätzlich. Ein Sechser, der als Stabilisator vor der Abwehr gilt, wird am nächsten Spieltag fehlen – ein Problem, das Trainer im ohnehin engen Terminkalender nur ungern sehen. Rotationen werden wichtiger, Joker-Einsätze von der Bank zum Erfolgsfaktor.
Ausblick: Nächster Spieltag, nächstes Feuerwerk
Der Blick voraus verspricht erneut Spannung pur. Ein direktes Duell zwischen zwei Topteams könnte zum nächsten Fingerzeig im Meisterschaftsrennen werden, möglicherweise mit erneuter Beteiligung von Bayern, BVB oder Leverkusen im Fokus. Wenn Kane, Musiala und Wirtz wieder auf dem Rasen stehen, ist Spektakel fast vorprogrammiert.
Im Keller kommen richtungsweisende Sechs-Punkte-Spiele auf uns zu. Wer diese Partien gewinnt, verschafft sich eine kleine Atempause, wer verliert, steckt noch tiefer drin. Die psychologische Komponente wird immer größer, je näher die Saison auf die Zielgerade einbiegt.
Für alle Fans gilt: Die Bundesliga Tabelle ist in diesen Wochen kein statisches Bild, sondern ein wilder Ritt. Jede Woche verschieben sich Nuancen, mal sind es die Bayern, mal Leverkusen, mal der BVB oder Stuttgart, die die Schlagzeilen bestimmen. Wer den Überblick behalten will, kommt an einem regelmäßigen Blick auf die Live-Ergebnisse und die aktuelle Konstellation nicht vorbei.
Also: Am nächsten Wochenende heißt es wieder Anpfiff, Konferenz, Flutlicht, Gänsehaut. Und spätestens am Sonntagabend geht der Blick wieder rüber zur Bundesliga Tabelle – um zu sehen, wer oben träumt, wer zittert und wem das Abstiegsgespenst im Nacken sitzt.


