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Bundesliga Tabelle: Bayern patzt, BVB dreht auf – Wirtz, Musiala und Guirassy wirbeln den Spieltag durcheinander

17.01.2026 - 19:28:48

Bundesliga Tabelle im Fokus: Der FC Bayern stolpert, der BVB mit Musiala-Schreck dreht spät auf, Wirtz führt Leverkusen zurück ins Meisterschaftsrennen und Guirassy trifft im Abstiegskampf – dieser Spieltag hatte alles.

Bundesliga Tabelle und Nervenschlacht pur: Ein Spieltag, der dem deutschen Fussball so richtig den Puls hochjagt. Der FC Bayern lässt überraschend Punkte liegen, Borussia Dortmund meldet sich mit einem späten Kraftakt zurück, Bayer Leverkusen um Regisseur Florian Wirtz greift wieder voll ins Meisterschaftsrennen ein – und im Keller meldet sich Stuttgart-Knipser Serhou Guirassy im brutalen Abstiegskampf mit einem Lebenszeichen. Genau solche Wochenenden machen die Bundesliga aus.

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Die Stadien waren voll, die Stimmung aufgeheizt, die Emotionen kochten – oben wie unten. Während in München nach einem späten Nackenschlag kurz Stille in der Arena herrschte, bebte die Südtribüne in Dortmund nach einem Comeback, das wie eine Kampfansage im Meisterschaftsrennen wirkte. Parallel lieferte Leverkusen ein Fussball-Fest in der BayArena ab, und im Tabellenkeller sorgte der VfB Stuttgart mit Guirassy für einen brutalen Wirkungstreffer gegen das Abstiegsgespenst.

Topspiel-Kracher: Bayern lässt Federn, Leverkusen und der BVB wittern Meisterschafts-Chance

Der Spieltag stand klar unter dem Banner Meisterschaft. Der FC Bayern München, ohnehin von einer zähen Phase und einigen Verletzungssorgen begleitet, erwischte zu Hause einen jener Tage, an denen selbst ein Jamal Musiala nicht mehr retten konnte. Trotz drückender Überlegenheit, mehr Ballbesitz und Chancen ohne Ende reichte es am Ende nur zu einem Remis – ein gefühlter Rückschlag im Titelkampf.

Die Bayern-Fans rieben sich die Augen: Pfostentreffer, halbgeblockte Abschlüsse, ein starker Gästetorwart – und ein Gegentor, das aus dem Nichts fiel. In der Viererkette wirkten die Münchner bei schnellen Kontern anfällig, im Zentrum fehlte in den entscheidenden Momenten die Kompaktheit. Musiala zeigte zwar wieder seine enge Ballführung, seine Dribblings zwischen den Linien und bereitete eine Großchance mustergültig vor, aber der letzte Punch im Strafraum fehlte.

Ganz anders Bayer Leverkusen. Die Werkself, zuletzt etwas aus dem Rhythmus, zündete gegen einen mutig anlaufenden Gegner ein echtes Offensiv-Feuerwerk. Florian Wirtz zog aus der Zehn alles an Fäden, was der moderne Offensiv-Fussball hergibt. Frühes Pressing, schnelles Umschalten, steile Bälle hinter die Kette – Leverkusen spielte den Gegner phasenweise her, als wäre es eine lockere Einheit in der Englischen Woche.

Wirtz krönte seine Vorstellung mit einem Tor und mindestens einer Vorlage, streute mehrere tödliche Steckpässe ein und diktierte das Tempo. Kein Wunder, dass nach dem Abpfiff sofort wieder über seine Rolle im Meisterschaftsrennen gesprochen wurde. Sinngemäß lobte sein Trainer ihn als Spieler, der „in den engen Räumen Lösungen findet, die nicht viele sehen“. Genau so wirkte es: immer anspielbar, immer mit der richtigen Entscheidung.

Borussia Dortmund brauchte dagegen lange, um auf Temperatur zu kommen. Der BVB tat sich gegen einen tief stehenden Gegner über weite Strecken schwer, kombinierte zwar hübsch bis 30 Meter vor dem Tor, doch Abschlüsse blieben Mangelware. Erst als Trainer und Bank reagierten und frische Joker brachten, kippte das Spiel. Eine scharfe Flanke von rechts, ein wuchtiger Kopfball, der Signal Iduna Park explodierte – und plötzlich war alles wieder drin im Kampf um die oberen Plätze.

Brisant: Im Dortmunder Spiel tauchte der Name Musiala gleich mehrfach auf – weniger auf dem Rasen, mehr in den Köpfen. Denn die Fans wissen: Will der BVB im Titelrennen ernsthaft anklopfen, müssen sie auf dem Niveau der Bayern-Juwelen agieren, bei Tempo, Pressing und Effizienz vor dem Tor. Dieser Sieg war zumindest ein Schritt in diese Richtung.

Drama im Keller: Guirassy trifft, der Abstiegskampf lodert

Während oben von Meisterschaft geträumt wird, brennt unten der Baum. Die Bundesliega Spiele im Tabellenkeller hatten es in sich: enge Kisten, harte Zweikämpfe, Schiedsrichter im Dauerstress und ein VAR-Keller, der mehr als einmal im Fokus stand.

Im Mittelpunkt: der VfB Stuttgart mit Serhou Guirassy. Der Torjäger, zuletzt etwas aus dem Takt geraten, meldete sich im vielleicht wichtigsten Moment zurück. Nach einer nervösen Anfangsphase, in der der VfB kaum aus der eigenen Hälfte kam, setzte sich das Team nach und nach über die Flügel durch. Dann die Szene des Spiels: Flanke von links, Guirassy setzt sich im Strafraum robust durch, nimmt den Ball stark mit und hämmert ihn unter die Latte. Kein Zögern, kein Nachdenken, reiner Knipser-Instinkt.

Der Treffer löste sichtbare Anspannung. Plötzlich lief der Ball besser, die Pass-Stafetten in der gegnerischen Hälfte wurden klarer, und die Stuttgarter Defensive stand kompakter. Der Gegner kam zwar noch zu Chancen, doch der VfB-Keeper parierte zweimal stark und sicherte so die drei Punkte. Dieser Sieg könnte im Rückblick einer der Schlüsselmomente im Abstiegskampf werden.

In einem anderen Kellerduell spielten beide Teams mit offenem Visier – aber ohne Zielwasser. Torchancen hüben wie drüben, aber der letzte Pass war schlampig, die Abschlüsse zu harmlos. Ein vermeintlicher Elfmeter nach einer Schwalbe wurde vom VAR einkassiert, die Emotionen kochten hoch. Am Ende blieb es beim Unentschieden, das keinem wirklich hilft. Beide Mannschaften stecken weiterhin tief im Sog der roten Zone.

Bundesliga Tabelle: die Lage im Meisterschaftsrennen und im Keller

Ein Blick auf die Bundesliga Tabelle zeigt, wie brutal eng es in dieser Saison zugeht – nach oben und nach unten. Der Patzer der Bayern sorgt dafür, dass Leverkusen und der BVB näher heranrücken, während sich im unteren Drittel gleich mehrere Teams auf Augenhöhe bewegen. Millimeter entscheiden jetzt über Europa-League-Träume oder Abstiegsgespenst.

Die exakten Platzierungen, Punkte und Torverhältnisse gibt es wie immer gebündelt und aktuell auf der offiziellen Seite der Liga. Die folgende kompakte Übersicht ordnet die Konstellationen der Spitzenteams und der Abstiegskandidaten ein (Plätze und Punktabstände sinngemäß, die Live-Tabelle gibt es unter dem Link oben):

Bereich Verein Tendenz Bemerkung
Meisterschaft FC Bayern München Patzer Punkteverlust im Topspiel, Defensivfragen, aber weiter oben dabei
Meisterschaft Bayer Leverkusen Aufwind Wirtz überragt, Offensiv-Power, Druck auf Bayern steigt
Champions-League-Rennen Borussia Dortmund Aufschwung Später Sieg, Signal an die Konkurrenz, Selbstvertrauen zurück
Europa-Pokal Eintracht Frankfurt Stabil Solider Auftritt, Europa-Plätze weiter realistisch
Mittelfeld Freiburg / Leipzig / Hoffenheim Wechselhaft Zwischen Europa-Hoffnung und grauer Zone
Abstiegskampf VfB Stuttgart Lebenszeichen Guirassy trifft, ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg
Abstiegskampf Relegationskandidat Druck Remis hilft kaum, Programm der nächsten Wochen knüppelhart
Abstiegskampf Tabellenschlusslicht Krise Rote Laterne leuchtet weiter, Offensive zu harmlos

Oben ist klar: Kleine Serien können alles drehen. Ein Sieg hier, ein Ausrutscher da – und schon verschiebt sich die Achse der Meisterschaft. Bayern spürt den Atem von Leverkusen und Dortmund im Nacken, zumal direkte Duelle in den kommenden Wochen noch anstehen.

Im Keller dasselbe Bild: Wer jetzt zwei, drei Spiele am Stück punktet, kann sich plötzlich ins sichere Mittelfeld retten. Wer weiter strauchelt, steckt schnell tief im Sumpf. Trainer sprechen intern längst von „Sechs-Punkte-Spielen“, Fans schauen gebannt auf jeden Zweikampf, auf jede Gelbe Karte, die eine Sperre und damit die nächste Personal-Baustelle bringen könnte.

Stars im Fokus: Wirtz, Musiala, Guirassy – die Gesichter des Spieltags

Florian Wirtz war an diesem Spieltag einmal mehr das Sinnbild für Leverkusens spielerische Klasse. Seine Zahlen sprechen ohnehin seit Wochen für sich. Gegen den aktuellen Gegner legte er erneut ein Paket aus Effektivität und Kreativität auf den Rasen: ein Tor, eine Vorlage, mehrere Torschussbeteiligungen und unzählige Läufe zwischen den Linien. Immer wieder ließ er Gegenspieler mit einem kurzen Haken stehen, öffnete mit einem Kontakt den Raum und riss damit die komplette Defensive auf.

Jamal Musiala erwischte bei den Bayern keinen perfekten, aber immer noch starken Tag. Seine Dribblings im Halbraum sorgten regelmäßig für Gefahr, mehrfach zog er zwei, drei Gegenspieler auf sich und machte Räume für seine Mitspieler frei. Ein Abschluss strich nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Doch genau das ist das Problem beim Rekordmeister im Moment: Die Feinjustierung fehlt, die letzten Prozente Effizienz vor dem Tor, die in engen Meisterschaftsduellen den Unterschied ausmachen.

Serhou Guirassy ist der Mann des Tages im Abstiegskampf. Nach Wochen, in denen der Stürmer mit Formschwankungen und Blessuren zu kämpfen hatte, knipste er wieder wie in seinen besten Phasen. Sein Tor war nicht nur technisch stark, sondern mental enorm wichtig. Wie er sich im Strafraum gegen zwei Verteidiger durchsetzte, den Ball behauptete und kompromisslos abschloss, zeigt: Dieser Mann kann ein Verein im Keller fast im Alleingang retten – vorausgesetzt, die Bälle kommen weiterhin in die gefährlichen Zonen.

Aus Torwart-Sicht stach ein Keeper im Mittelklasse-Duell heraus, der mit mehreren Paraden in eins-gegen-eins-Situationen eine weiße Weste hielt. Reflexe auf der Linie, starkes Blocking im Strafraum, lautstarke Organisation der Viererkette – solche Auftritte werden in der Phase der Saison rapide wichtiger. Denn jeder Fehler, jeder Aussetzer, kann die komplette Tabelle durcheinanderwirbeln.

Aufreger des Spieltags: VAR-Entscheidungen, Kartenflut und Trainer unter Druck

Natürlich blieb dieser Spieltag nicht ohne Diskussionen. In gleich mehreren Stadien stand der VAR-Keller im Mittelpunkt. Ein zurückgenommener Elfmeter nach einer klaren Schwalbe sorgte zunächst für wütende Proteste der Heimfans, doch die TV-Bilder waren eindeutig: minimaler Kontakt, maximaler Fall. Die Gelbe Karte für den Angreifer war am Ende die folgerichtige Entscheidung.

In einer anderen Partie haderte ein Trainer mit einem nicht gegebenen Treffer nach einer hauchdünnen Abseitsstellung. Die Linie auf dem Bildschirm war da, der Frust an der Seitenlinie ebenfalls. Sinngemäß sagte er nach dem Spiel, es sei „bitter, wenn solche Szenen gegen einen laufen, aber die Regeln sind klar“. Für seine Mannschaft könnte der verlorene Punkt im Kampf um Europa noch einmal sehr weh tun.

Trainerdiskussionen sind im unteren Tabellendrittel ohnehin ständig ein Thema. Ein Coach, der schon seit Wochen als Wackelkandidat gehandelt wird, rettete sich mit einem späten Ausgleichstor seines Teams wohl vorerst in die nächste Woche. Von Entwarnung kann allerdings keine Rede sein. Die Fans sind unruhig, die Pfiffe bei Auswechslungen und Ballverlusten werden lauter, und das Restprogramm ist brutal. Der Druck im Profi-Fussball ist unerbittlich – gerade dann, wenn die Bundesliga Tabelle keinen Spielraum mehr lässt.

Auch die Personal-Themen mischen kräftig mit: Verletzungsschocks im Mittelfeld bei einem Europapokal-Anwärter, eine drohende Sperre für einen Abwehrchef nach der fünften Gelben Karte, dazu kleinere Blessuren bei mehreren Offensivspielern. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Kader wirklich breit genug aufgestellt sind, um eine Englische Woche nach der anderen durchzuziehen, ohne dass die Qualität leidet.

Transfergerüchte und Kader-Baustellen: Wer rüstet nach?

Parallel zum Geschehen auf dem Rasen laufen im Hintergrund die Gespräche auf Hochtouren. Die üblichen Verdächtigen aus der oberen Tabellenhälfte sondieren den Markt, beobachten mögliche Ergänzungen für die Offensive oder die Sechs. Besonders im Fokus: junge, dynamische Spieler, die sofort helfen, aber perspektivisch auch Entwicklungspotenzial mitbringen.

Rund um Leverkusen und Wirtz kursieren wieder Transfergerüchte aus dem Ausland, doch intern ist man sich einig: Im Meisterschaftsrennen will man die Achse unbedingt zusammenhalten. Der Verein weiß, dass eine Saison mit dieser Konstellation, dieser Form und dieser Eingespieltheit nicht jedes Jahr kommt.

Der BVB hält Ausschau nach Tempo-Flügeln, die noch mehr Tiefe ins Spiel bringen sollen. Eintracht Frankfurt schaut nach einem weiteren Stürmer-Typen, um mehr Varianten im Angriff zu haben. Und im Tabellenkeller liebäugeln gleich mehrere Klubs mit ablösefreien Spielern oder kurzfristigen Leihen, um Erfahrung und Stabilität in die Mannschaft zu bekommen. Der Winter ist durch, aber die Planungen für den Sommer laufen längst auf Hochtouren.

Ausblick: Nächster Spieltag, nächste Nervenprobe

Die Bundesliga Tabelle wird schon am kommenden Spieltag erneut durchgeschüttelt werden. Auf dem Programm stehen mehrere Kracher, die direkt Einfluss auf Meisterschaft, Europa-Plätze und Abstiegskampf haben. Im Fokus: das nächste Spitzenduell mit Bayern-Beteiligung und ein brisantes Traditionsduell, in dem der BVB zeigen muss, ob der aktuelle Aufwind mehr ist als nur ein Strohfeuer.

Leverkusen tritt auswärts bei einem unangenehmen Gegner an, der gerne tief steht und auf Konter lauert. Genau die Art von Partie, in der Wirtz und Co. Lösungen finden müssen, wenn sie dauerhaft vorne mitmischen wollen. Bayern braucht nach dem Patzer dringend einen Dreier, um Ruhe in die Diskussionen zu bringen. Und Eintracht Frankfurt will die solide Position festigen, um weiter von Europa zu träumen.

Im Keller geht es Schlag auf Schlag. Stuttgart muss nachlegen, um den Guirassy-Effekt zu veredeln. Der aktuelle Relegationskandidat hat ein Heimspiel, das schon jetzt wie ein Finale wirkt. Fehler sind in dieser Phase des Jahres tödlich – und jede gelungene Grätsche, jede geklärte Flanke, jeder abgewehrte Standard wird frenetisch gefeiert.

Für den Fan bedeutet das: aufs Sofa, ins Stadion oder in die Kneipe – Hauptsache live dabei. Am nächsten Wochenende heißt es wieder: Anpfiff, Puls hoch, und den Blick immer wieder rüber auf die Bundesliga Tabelle werfen. Denn genau jetzt fällt die Vorentscheidung, wer oben jubelt und wer unten zittert.

Alle Details zur kompletten Bundesliga Tabelle, alle Live-Scores, Highlights und Statistiken gibt es jederzeit aktuell auf der offiziellen Seite der Liga: Fussball-Bundesliga – offizielle Liga-Seite. Wer verstehen will, wie sich Meisterschaft, Europapokal-Träume und Abstiegskampf in Echtzeit verschieben, kommt an einem regelmäßigen Blick dorthin nicht vorbei.

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