Budwig-Creme, Quark

Budwig-Creme: Quark und Leinöl gegen Gelenkschmerzen

26.01.2026 - 03:13:12

Die Kombination aus Magerquark und Leinöl wird als diätetische Unterstützung bei Gelenkbeschwerden geschätzt. Ihre entzündungshemmende Wirkung basiert auf Omega-3-Fettsäuren.

Ein altes Hausmittel erlebt ein Comeback: Die Kombination aus Magerquark und Leinöl, bekannt als Budwig-Creme, gewinnt als diätetische Unterstützung bei Gelenkbeschwerden an Popularität. Im Fokus stehen die entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren im Leinöl.

Die Wissenschaft hinter dem Öl-Eiweiß-Frühstück

Die Wirkung basiert auf der außergewöhnlichen Zusammensetzung von Leinöl. Es ist eine der reichhaltigsten pflanzlichen Quellen für die essentielle Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA). Studien belegen, dass Omega-3-Fettsäuren die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe im Körper reduzieren können. Das kann Schmerzen lindern und die Beweglichkeit fördern.

Im Gegensatz dazu steht die Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure aus tierischen Produkten wie Fleisch. Sie wird zu entzündungsfördernden Substanzen umgewandelt. Eine Ernährung, die reich an Omega-3- und arm an Omega-6-Fettsäuren ist, kann daher das Gleichgewicht im Entzündungsstoffwechsel verbessern.

Warum der Quark so wichtig ist

Die deutsche Chemikerin Dr. Johanna Budwig entwickelte die Theorie, dass die Kombination mit schwefelhaltigen Aminosäuren aus Magerquark entscheidend ist. Der Quark soll als “Beschützer” fungieren und die Bioverfügbarkeit der empfindlichen Omega-3-Fettsäuren erhöhen. Die Nährstoffe werden so besser aufgenommen und zu den Zellen transportiert.

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Zusätzlich sorgt das enthaltene Casein für eine langanhaltende Sättigung – ein wichtiger Aspekt bei Diäten zur Gewichtsreduktion, die bei Gelenkbeschwerden oft empfohlen werden.

So bereiten Sie die Creme zu

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
* 125 Gramm Magerquark mit 1-2 Esslöffeln hochwertigem, kaltgepresstem Leinöl glatt rühren.
* Das Öl niemals erhitzen und stets kühl sowie dunkel lagern, um die wertvollen Fettsäuren zu erhalten.
* Für den Geschmack eignen sich frische Früchte, Beeren, Nüsse oder geschrotete Leinsaat.

Weitere Ernährungstipps bei Gelenkbeschwerden

Experten empfehlen bei Arthrose eine generell antientzündliche Ernährung:
* Fleischkonsum reduzieren, vor allem Schweinefleisch und Wurstwaren.
* Kaltwasserfisch wie Lachs oder Hering verzehren – sie liefern direkt wirksame Omega-3-Fettsäuren.
* Auf entzündungshemmende Gewürze wie Kurkuma und Ingwer setzen.
* Viel Obst und Gemüse für sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien essen.

Ein Baustein im Gesamtkonzept

Die strenge Budwig-Diät zur Krebsbehandlung ist wissenschaftlich umstritten. Der Kernaspekt – die Kombination von Quark und Leinöl – wird bei entzündlichen Gelenkerkrankungen jedoch von vielen Ernährungsexperten positiv bewertet.

Wichtig ist: Eine Ernährungsumstellung ersetzt keine medizinische Behandlung. Sie kann Betroffene aber unterstützen. Besprechen Sie diätetische Veränderungen stets mit Ihrem Arzt. In Kombination mit gelenkschonender Bewegung kann das Quark-Öl-Frühstück ein effektiver Baustein für mehr Wohlbefinden sein.

@ boerse-global.de