Brigittenau: Dachgeschoss-Boom startet parallel zu Nordwestbahnhof-Bau
04.01.2026 - 09:42:12
Während am Nordwestbahnhof die Bagger für die erste Hochbauphase anrollen, erlebt die Brigittenau eine stille Revolution in der Höhe. Exklusive Dachgeschoss-Projekte entlang des Donaukanals sorgen zu Jahresbeginn für neue Impulse am Immobilienmarkt.
Das Jahr 2026 beginnt für den 20. Wiener Gemeindebezirk mit einem doppelten Paukenschlag. Parallel zum Startschuss für den Hochbau am Nordwestbahnhof-Areal vollzieht sich entlang der begehrten Wasserlage eine Transformation im Bestand. Marktbeobachter registrieren eine signifikante Zunahme an Fertigstellungen und Projektstarts im Segment des hochwertigen Dachgeschossausbaus.
Der Trend bestätigt sich: Die “Waterfront” der Brigittenau wird vertikal verdichtet. Vor allem die Achse zwischen Friedensbrücke und Brigittaplatz gewinnt durch neue Dachgeschoss-Adaptierungen an Attraktivität.
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Entwickler setzen hier auf die Veredelung historischer Bausubstanz. Aktuelle Projekte zielen darauf ab, die Lücke zwischen dem urbanen Flair des 2. Bezirks und den noch moderaten Preisen der Brigittenau zu schließen. Die Kombination aus Wasserblick und Innenstadtnähe macht diese Lagen für Investoren zunehmend interessant.
Die strengeren energetischen Auflagen der letzten Bauordnungsnovellen werden nun sichtbar. Viele der neuen Dachgeschosse integrieren Photovoltaik und Begrünungselemente standardmäßig, um den “Raus aus Gas”-Vorgaben der Stadt Wien zu entsprechen.
Nordwestbahnhof als Motor der Aufwertung
Die Attraktivität dieser Dachgeschoss-Investitionen ist untrennbar mit dem größten Stadtentwicklungsprojekt des Bezirks verbunden. Das Jahr 2026 markiert den Beginn der ersten Errichtungsphase im Südosten des Nordwestbahnhof-Areals.
Nach umfangreichen Abbruch- und Entsiegelungsarbeiten verlagert sich der Fokus nun auf den Hochbau. In dieser ersten Phase entstehen nicht nur Wohnungen, sondern auch essenzielle Bildungsinfrastruktur. Experten betonen: Erst diese massive Aufwertung des Hinterlandes – mit der geplanten “Grünen Mitte” – setzt das volle Potenzial der Bestandsimmobilien am Donaukanal frei.
Die Barrierewirkung des alten Bahnhofareals beginnt zu schwinden. Das wertet die Wohnlagen zwischen Wallensteinstraße und Dammstraße deutlich auf.
Infrastruktur im Fokus der Bezirkspolitik
Die bauliche Verdichtung stellt den Bezirk vor Herausforderungen. Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm (SPÖ) betont wiederholt die Bedeutung einer begleitenden Infrastrukturoffensive. Im Zentrum steht die Umgestaltung der Wallensteinstraße.
Die Strategie des Bezirks zielt darauf ab, neue Bewohner der Dachgeschoss-Lofts und des Nordwestbahnhof-Viertels gleichermaßen ins soziale Gefüge zu integrieren. Ein Schlüsselelement ist die Schaffung von kühlen Zonen und entsiegelten Flächen, um der sommerlichen Hitzeinsel-Problematik entgegenzuwirken.
Marktanalyse: Lagequalität entscheidet
Die Entwicklungen in der Brigittenau stehen exemplarisch für den Wiener Immobilienmarkt 2026. Nach der Zinswende zeigt sich eine deutliche Differenzierung:
- Lagequalität: Objekte mit Alleinstellungsmerkmalen wie Wasserblick entkoppeln sich preislich vom Durchschnittsmarkt.
- Soziale Durchmischung: Während Dachausbauten oft das Premium-Segment bedienen, sorgt die “Wiener Wohnbau-Offensive 2024+” mit 60 Prozent gefördertem Wohnbau am Nordwestbahnhof für soziale Balance.
- Nachhaltigkeit: Der Markt akzeptiert kaum noch Projekte ohne nachhaltiges Energiekonzept.
Im Vergleich zum weiter fortgeschrittenen Nordbahnviertel bietet die Brigittenau 2026 noch ein höheres Wertsteigerungspotenzial. Die große Transformation durch den Nordwestbahnhof wird gerade erst physisch sichtbar.
Ausblick auf ein turbulentes Baujahr
Für die kommenden Monate wird eine hohe Taktzahl an Baustarts erwartet. Neben den privaten Dachgeschoss-Initiativen richten sich alle Augen auf die Baufelder am Nordwestbahnhof.
Marktteilnehmer rechnen damit, dass im Laufe des Jahres die Vermarktung für die ersten freifinanzierten Einheiten in den neuen Quartieren anlaufen wird. Für die Brigittenau bedeutet dies den nächsten, entscheidenden Schritt im Wandel zum gemischten, modernen Wohnstandort am Wasser.
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