Brainkinethik, Bewegung

Brainkinethik: So stärkt Bewegung das Gehirn

13.01.2026 - 04:25:12

Wissenschaftlich fundierte Methoden wie Brainkinethik verbinden körperliche Übungen mit kognitiven Aufgaben, um die Neuroplastizität zu fördern und die geistige Leistungsfähigkeit in jedem Alter zu steigern.

Körper und Geist lassen sich durch gezieltes Training gemeinsam fordern. Methoden wie die Brainkinethik kombinieren Bewegung mit Denkaufgaben, um die kognitive Leistung zu steigern. Die Wissenschaft bestätigt die Wirksamkeit dieses Ansatzes für jedes Alter.

Der Kern der Methode ist einfach: Das Gehirn wird durch ungewohnte, koordinativ anspruchsvolle Bewegungen herausgefordert. Es geht nicht um mechanische Wiederholungen, sondern um das Erlernen neuer Muster. Dies erfordert Aufmerksamkeit und Konzentration und nutzt die Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich durch neue Reize anzupassen.

Die Wissenschaft hinter dem Trainingseffekt

Forscher sehen klare Vorteile im kombinierten Training. Die Aktivitäten verbessern die Durchblutung und versorgen das Gehirn besser mit Sauerstoff. Zudem regen sie die Ausschüttung des Botenstoffs BDNF an, der für das Wachstum neuer Nervenzellen wichtig ist – besonders in der Gedächtniszentrale Hippocampus. Entscheidend ist die kognitive Herausforderung während der Bewegung, nicht die Bewegung allein.

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Für wen ist das Training geeignet?

Die Anwendungsbereiche sind vielfältig:
* Im Alter: Zur Prävention von kognitivem Abbau. Studien zeigen, dass bereits 12-wöchige Programme Gedächtnis und Konzentration bei Senioren verbessern.
* In Schule und Beruf: Zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und Stressresistenz im Alltag.
* Im Leistungssport: Zur Optimierung von Reaktionsgeschwindigkeit und Bewegungspräzision.

Einfache Übungen für den Alltag

Die Integration in den Alltag ist unkompliziert. Es geht darum, Routinen zu durchbrechen:
* Auf einem Bein balancieren, während man sich die Zähne putzt.
* Eine kurze Strecke rückwärts gehen.
* Einen Ball fangen und werfen, während man einfache Rechenaufgaben löst.
* Eine neue Fähigkeit wie Jonglieren oder Tanzen erlernen.

Auch interaktive Bewegungsspiele, sogenannte Exergames, haben sich als wirksam erwiesen.

Ein ganzheitlicher Trend setzt sich durch

Der Fokus auf kombinierte Trainings spiegelt einen Wandel wider: Körper und Geist werden nicht mehr getrennt betrachtet. Experten sehen hier einen wachsenden Markt für wissenschaftlich fundierte Fitnessangebote. Im Vergleich zu reinen Gehirntrainings-Apps aktiviert die körperliche Komponente nachweislich mehr Gehirnregionen.

Die Zukunft ist personalisiert

Künftige Entwicklungen setzen auf Technologie und Individualisierung. KI-gestützte Systeme könnten Trainingspläne in Echtzeit anpassen. Virtual und Augmented Reality sollen immersive und motivierende Trainingswelten schaffen. Die fortschreitende Forschung wird zielgenauere Anwendungen ermöglichen – von der Neurorehabilitation bis zur Förderung von Kindern.

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