BrainHQ-Training senkt Demenzrisiko um 25 Prozent
11.02.2026 - 19:32:12Eine 20-jahres-Studie zeigt erstmals: Gezieltes Gehirntraining kann das Demenzrisiko deutlich reduzieren. Die Ergebnisse der bahnbrechenden ACTIVE-Studie wurden diese Woche veröffentlicht.
Speed Training schützt langfristig vor Demenz
Fast 3.000 gesunde Erwachsene zwischen 65 und 94 Jahren nahmen an der Studie teil. Sie wurden in vier Gruppen eingeteilt. Drei Gruppen absolvierten unterschiedliche kognitive Trainings, eine erhielt keines. Das Ergebnis nach zwei Jahrzehnten ist eindeutig: Nur die Teilnehmer, die ein spezielles Speed Training mit späteren Auffrischungseinheiten machten, hatten ein um 25 Prozent geringeres Risiko, eine Demenzdiagnose zu erhalten.
Die ursprüngliche Trainingsphase war überraschend kurz: Sie umfasste nur zehn Sitzungen innerhalb von fünf bis sechs Wochen. Die entscheidenden Booster-Sessions folgten nach einem und nach drei Jahren.
So funktioniert das wirksame Gehirntraining
Das erfolgreiche Speed Training trainiert die visuelle Verarbeitungsgeschwindigkeit. Bei den Übungen müssen Nutzer Objekte im Zentrum und gleichzeitig in der Peripherie erkennen. Die Aufgaben werden immer schwieriger, die Zeit knapper. Das fordert die geteilte Aufmerksamkeit und die Denkgeschwindigkeit heraus.
Experten vermuten, dass dieses intensive Training physische Veränderungen im Gehirn bewirkt. Es könnte neue, stärkere Verbindungen zwischen neuronalen Netzwerken schaffen. Die in der Studie verwendete Methode ist heute in der kommerziellen Anwendung BrainHQ verfügbar.
Wer das in der Studie beschriebene Speed Training selbst ausprobieren möchte, kann sich einen kostenlosen Praxis-Report mit 11 alltagstauglichen Übungen, 7 Erfolgs-Tipps und einem Selbsttest herunterladen. Der Report erklärt, wie Sie Konzentration und Gedächtnis im Alltag stärken und so Ihr Demenz-Risiko reduzieren können. Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ herunterladen
Warum ist diese Studie ein Durchbruch?
Die ACTIVE-Studie liefert den ersten robusten Langzeitnachweis für eine nicht-medikamentöse Demenz-Prävention. Bisherige pharmazeutische Ansätze zeigten nur begrenzte Erfolge. Diese Erkenntnisse sind angesichts steigender Fallzahlen und hoher Kosten für das Gesundheitssystem von enormer Bedeutung.
Schon eine geringe Verzögerung des Demenzbeginns hätte massive positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien. Die Studie liefert ein starkes Argument, kognitives Training als festen Bestandteil der Gesundheitsvorsorge im Alter zu etablieren.
Gehirnfit im Alltag: Mehr als nur Übungen
Neben gezieltem Training empfehlen Experten einen aktiven geistigen Lebensstil für die kognitive Reserve. Dazu gehören:
* Routinen durchbrechen („Neurobics“), z.B. mit der anderen Hand Zähne putzen.
* Etwas komplett Neues lernen, wie eine Sprache oder ein Instrument.
* Das Gehirn regelmäßig mit ungewohnten, fordernden Aufgaben konfrontieren.
Denn nur die Bereiche, die trainiert werden, verbessern sich auch.
Was kommt als Nächstes?
Die Ergebnisse beflügeln die Forschung. Künftige Studien sollen die genauen Wirkmechanismen des Speed Trainings entschlüsseln. Ein weiterer Fokus liegt auf der Kombination mit anderen Lebensstilfaktoren:
* Körperlicher Bewegung
* Gesunder Ernährung
* Der Kontrolle von Bluthochdruck
Ziel ist die Entwicklung noch effektiverer Programme, um die kognitive Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten.
@ boerse-global.de
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