BrainCo plant Börsengang in Hongkong als BCI-Pionier
21.01.2026 - 04:04:12Der chinesische Hirn-Computer-Schnittstellen-Entwickler BrainCo bereitet einen Börsengang in Hongkong vor – ein Signal für den Aufstieg Chinas im Hochtechnologie-Rennen.
Hangzhous Neurotech-Pionier will mit dem Listing als erstes Unternehmen der renommierten „Sechs kleinen Drachen“ an die Börse gehen. Der Schritt unterstreicht Hongkongs Rolle als Finanzierungsdrehscheibe für Chinas Technologie-Champions und testet die Anlegerlust für Hightech aus dem Reich der Mitte.
Rekordfinanzierung ebnet Weg an die Börse
Die Pläne folgen einer spektakulären Kapitalspritze. Anfang Januar sicherte sich BrainCo umgerechnet rund 260 Millionen Euro in einer Finanzierungsrunde. Angeführt wurde sie von den Risikokapitalgebern IDG Capital und Walden International. Es handelt sich um eine der größten Finanzierungen in der globalen BCI-Branche überhaupt.
Mit der frischen Liquidität im Rücken arbeitet das Unternehmen nun mit der China International Capital Corp. (CICC) und der UBS an den Details des Börsengangs. Der könnte mehrere hundert Millionen Dollar einspielen. Das genaue Volumen und der Zeitpunkt hängen jedoch von den Marktbedingungen ab.
Der andere Weg: Nicht-invasive Hirnschnittstellen
BrainCo verfolgt einen besonderen Ansatz im Wettlauf um die Neurotechnologie. Anders als Elon Musks Neuralink, das auf chirurgische Implantate setzt, entwickelt das 2015 von Han Bicheng gegründete Unternehmen nicht-invasive Lösungen. Dazu gehören hochentwickelte bionische Prothesen und EEG-Headsets, die Hirnsignale von außen interpretieren.
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Das Ziel: Menschen mit Behinderungen zu mehr Mobilität verhelfen und Therapien für neurologische Erkrankungen unterstützen. Mit diesem Fokus auf Healthcare und Rehabilitation hat sich BrainCo eine klare Nische im hart umkämpften Markt geschaffen.
Testlauf für Chinas Deep-Tech Ambitionen
Der geplante Börsengang ist mehr als nur eine Unternehmensentscheidung. Er gilt als Stimmungstest für die globale Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Spitzentechnologie. Kann ein Pionier aus China internationale Anleger überzeugen?
Ein Erfolg würde nicht nur BrainCo selbst Kapital für Forschung und Expansion verschaffen. Er würde auch den Weg für andere chinesische KI- und Robotikfirmen wie AgiBot oder Galbot ebnen, die ebenfalls über Listings in Hongkong nachdenken.
Hongkong wird zum Hub für Chinas „KI-Tiger“
BrainCos Wahl fällt auf einen Börsenplatz, der sich gezielt um Hightech-Unternehmen bemüht. Hongkong hat seine Zulassungsverfahren modernisiert, um Firmen aus Zukunftsbranchen wie Künstlicher Intelligenz und Life Sciences anzulocken.
Für chinesische Unternehmen ist die Stadt ein vitales Fenster zu internationalem Kapital – besonders wichtig in Zeiten geopolitischer Spannungen. Jüngste erfolgreiche Börsengänge, etwa des KI-Chipherstellers Biren Technology, zeigen: Die Nachfrage nach diesen „KI-Tigern“ ist groß.
Staatlicher Rückenwind für eine ganze Industrie
Hinter BrainCos Aufstieg steht eine massive industriepolitische Offensive. Die chinesische Regierung hat Hirn-Computer-Schnittstellen zur Schlüsselindustrie der Zukunft erklärt. Das führt zu erhöhten Investitionen und beschleunigten klinischen Studien.
Die Branche wandelt sich gerade von der Grundlagenforschung zur Serienproduktion. Konkurrent NeuroXess hat Mitte Januar erst den Spatenstich für eine BCI-„Superfabrik“ gesetzt. In diesem Umfeld kann BrainCo wachsen – angetrieben von Staatshilfe und jetzt wohl auch von Börsenkapital.
Die entscheidende Frage bleibt: Kann das Unternehmen die kommerzielle Tragfähigkeit seines nicht-invasiven Ansatzes beweisen? Die bisher nicht öffentlichen Finanzdaten im Börsenprospekt werden hierauf eine erste Antwort geben.
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