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Brain Gym: Studie liefert neue Belege für Wirksamkeit

28.12.2025 - 08:01:11

Eine aktuelle Studie zeigt signifikante motorische Verbesserungen bei Vorschulkindern durch Brain-Gym-Übungen, gestützt durch biologische Erkenntnisse zu BDNF.

Eine aktuelle Studie liefert neue Belege für die Wirksamkeit von Brain-Gym-Übungen. Die im November veröffentlichte Untersuchung zeigt signifikante Verbesserungen bei Kindern.

Die randomisierte kontrollierte Studie (RCT) mit 80 Vorschulkindern erbrachte klare Ergebnisse. Die Brain-Gym-Gruppe verbesserte ihre grob- und feinmotorischen Fähigkeiten deutlich stärker als die Kontrollgruppe mit Standard-Sportübungen. Die statistische Signifikanz ist hoch.

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Molekulare Mechanismen werden klarer

Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise auf die biologischen Abläufe. Ein aktueller Fachkommentar unterstreicht die Rolle des Botenstoffs BDNF als Treiber der Neuroplastizität. Dieser wird durch Bewegung angeregt.

Die beobachteten motorischen Fortschritte korrelieren wahrscheinlich mit einer effizienteren Vernetzung in bestimmten Hirnnetzwerken. Eine Überprüfung von 25 Interventionen zeigte bereits im August, dass strukturierte Bewegung zu messbaren Veränderungen im Gehirn führen kann.

Kontroverse bleibt – aber Fokus verschiebt sich

Trotz der positiven Daten bleibt das Feld umstritten. Kritiker mahnen weiterhin zur Vorsicht. Sie bezweifeln vor allem die vereinfachten Erklärungsmodelle aus den 1980er Jahren.

Die Skepsis konzentriert sich jedoch zunehmend auf die Theorie, nicht mehr pauschal auf die praktische Wirksamkeit. Die neuen Daten von Ende 2025 validieren die Übungen an sich immer stärker.

Die Marktreaktion folgt prompt: Fortbildungsinstitute verzeichnen steigendes Interesse an zertifizierten Kursen für das kommende Jahr.

Vom Nischen- zum Mainstream-Tool?

Die Entwicklungen könnten einen Paradigmenwechsel einläuten. Spezifische Programme wie Brain Gym werden nun durch harte Daten gestützt, nachdem frühere Jahre von allgemeinerer Grundlagenforschung geprägt waren.

Für das Bildungssystem hat das potenziell weitreichende Folgen. Was lange als optionales Nischenangebot galt, könnte in den evidenzbasierten Förderunterricht wandern. Experten sehen darin eine kostengünstige Methode, um der Entwicklung in einer sitzenden Gesellschaft entgegenzuwirken.

Für 2026 erwarten Branchenkenner nun Replikationsstudien. Sie sollen prüfen, ob die Effekte auch langfristig bestehen bleiben. Neue Richtlinien für “bewegtes Lernen” in Schulen, gestützt auf die aktuelle Datenlage, werden diskutiert.

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