BMI, Bedeutung

BMI verliert an Bedeutung: Körperfettanalyse wird zum neuen Standard

26.01.2026 - 01:56:12

Der traditionelle Body-Mass-Index wird durch präzisere Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung ersetzt. Besonders das gefährliche viszerale Fett rückt in den Fokus der Gesundheitsbewertung.

Der Body-Mass-Index (BMI) verliert als Gesundheitsmaßstab an Bedeutung. Moderne Methoden zur Analyse der Körperzusammensetzung liefern ein viel präziseres Bild. Experten sehen darin einen notwendigen Paradigmenwechsel.

Warum der BMI oft in die Irre führt

Die simple Formel aus Gewicht und Größe stammt aus dem 19. Jahrhundert. Sie ignoriert entscheidende Faktoren: die Verteilung von Muskel- und Fettmasse. Ein muskulöser Sportler kann so fälschlicherweise als übergewichtig gelten. Umgekehrt kann eine Person mit “normalem” BMI einen ungesund hohen Körperfettanteil haben – ein Phänomen, das als “Skinny Fat” bekannt ist. Der größte Kritikpunkt: Der BMI sagt nichts über die Verteilung des Fetts aus, die für das Gesundheitsrisiko entscheidend ist.

Viszerales Fett: Die unsichtbare Gefahr

Moderne Analysen unterscheiden genau zwischen Muskelmasse, Wasser und verschiedenen Fettarten. Besonders im Fokus steht das viszerale Fett. Es lagert sich tief in der Bauchhöhle um die Organe an und ist hormonell aktiv.

Ein hoher Anteil dieses Fetts erhöht das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen deutlich:
* Herz-Kreislauf-Erkrankungen
* Typ-2-Diabetes
* Chronische Entzündungen

Diese Gefahr besteht oft auch bei einem unauffälligen BMI.

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Diese modernen Messmethoden setzen sich durch

Für eine genaue Analyse der Körperzusammensetzung stehen heute verschiedene Verfahren zur Verfügung.

Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist weit verbreitet. Ein schwacher Strom durchläuft den Körper. Aus dem Widerstand berechnet das Gerät präzise die Anteile von Fett, Muskeln und Wasser. Moderne Geräte zeigen sogar die Verteilung auf Arme, Beine und Rumpf.

Der DEXA-Scan gilt als Goldstandard in der Forschung. Zwei schwache Röntgenstrahlen bestimmen Knochendichte, Fett- und Magermasse mit höchster Genauigkeit. Die Methode kann auch viszerales Fett erfassen, ist aber teurer und weniger verfügbar.

Vom pauschalen Label zur personalisierten Medizin

Der Wechsel vom BMI zur Körperfettanalyse ist ein grundlegender Wandel. Statt pauschaler Gewichtskategorien ermöglicht er eine individuelle Risikobewertung. Internationale Gremien arbeiten bereits an neuen Definitionen für Adipositas, die Taillenumfang und Körperfettanteil einbeziehen.

Dieser ganzheitliche Ansatz erlaubt Ärzten und Ernährungsberatern maßgeschneiderte Empfehlungen für Training und Ernährung. Die Erkenntnis setzt sich durch: Entscheidend ist nicht das Gewicht auf der Waage, sondern die Qualität der Masse, aus der der Körper besteht.

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