Bitwarden, Preise

Bitwarden erhöht Preise für Premium- und Familien-Tarife

22.01.2026 - 08:35:12

Der Passwort-Manager verteuert seine Premium- und Familien-Tarife, um neue Sicherheitsfunktionen zu finanzieren. Bestandskunden erhalten einen Rabatt, der kostenlose Plan bleibt unverändert.

Der Passwort-Manager Bitwarden verteuert seine Premium- und Familien-Abos. Der kostenlose Basistarif bleibt unverändert. Die Preiserhöhung tritt für Neukunden sofort in Kraft und soll die Entwicklung neuer Sicherheitsfunktionen finanzieren.

Neue Preise und ein Rabatt für Bestandskunden

Die neuen Jahrespreise liegen bei 19,80 US-Dollar für Premium und 47,88 US-Dollar für den Familienplan (bis zu sechs Nutzer). Bestehende Abonnenten erhalten einen einmaligen Rabatt von 25 Prozent auf ihre nächste Verlängerung.

Als Grund für die Anpassung nennt Bitwarden neue, proaktive Sicherheits-Tools:
* Tresor-Gesundheits-Warnungen für schwache oder kompromittierte Passwörter
* Ein Passwort-Coaching für sichere Anmeldedaten
* Verfünffachter Speicher für Dateianhänge auf 5 GB
* Erweiterte Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Unterstützung für bis zu zehn Sicherheitsschlüssel
* Ein angekündigter Phishing-Blocker

Bleibt die mobile Sicherheit bezahlbar?

Die gute Nachricht für viele Nutzer: Der kostenlose Tarif bleibt unangetastet. Er bietet weiterhin unbegrenzte Passwortspeicherung auf allen Geräten – eine wichtige Basis für Sicherheit auf Smartphones.

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Doch lohnen sich die Premium-Funktionen wie der integrierte Authenticator noch? In Community-Foren sind die Reaktionen gespalten. Einige Nutzer überlegen, aus Kostengründen auf den kostenlosen Plan zurückzuwechseln. Das könnte ein Sicherheitsrisiko bedeuten, wenn dadurch auf bequeme Zwei-Faktor-Authentifizierung verzichtet wird.

Marktvergleich und gemischte Reaktionen

Bitwarden erhöht die Preise in einer Zeit, in der viele Software-Anbieter nachziehen. Dennoch bleibt der Dienst im Vergleich zu Konkurrenten wie 1Password oder LastPass preislich attraktiv.

Die Tech-Community reagiert verhalten. Manche zeigen Verständnis für die Finanzierung von Weiterentwicklung, andere kritisieren fehlende lang ersehnte Funktionen oder vermuten Investorendruck. Der Konflikt ist klar: Alle wollen maximale Sicherheit, erwarten aber möglichst niedrige Kosten.

Wohin wechseln verärgerte Nutzer?

Wie sich die Nutzerzahlen entwickeln, wird sich zeigen. Bestandskunden haben eine 15-tägige Vorankündigungsfrist vor der Verlängerung, um ihre Optionen zu prüfen. Mögliche Alternativen für Abwanderungswillige sind:
* Quelloffene Passwort-Manager
* Die in iOS und Android integrierten Systemlösungen

Für Bitwarden wird der Erfolg der Preiserhöhung davon abhängen, ob Kunden die neuen Sicherheitsfunktionen als echten Mehrwert akzeptieren. Die Balance zwischen einem starken Gratis-Angebot und einem überzeugenden Premium-Paket bleibt entscheidend.

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