Bitcoin: Absturz droht!
13.02.2026 - 03:36:29Der Bitcoin steht massiv unter Druck. Am Donnerstag brach die weltweit größte Kryptowährung um 2,9 Prozent auf 65.663 Dollar ein – die vierte Verlustsitzung in Folge. Am Nachmittag hatte Bitcoin noch über 68.000 Dollar notiert, bevor eine plötzliche Flucht aus Risiko-Assets einsetzte. Die Stimmung kippt.
Standard Chartered schockt mit Crash-Warnung
Richtig ungemütlich wird es durch die Einschätzung der britischen Großbank Standard Chartered. Die Analysten senkten zum zweiten Mal binnen drei Monaten ihr Kursziel – diesmal von 150.000 auf 100.000 Dollar für Ende 2026. Doch damit nicht genug: Experte Geoffrey Kendrick warnt explizit, Bitcoin könne in den kommenden Monaten unter 50.000 Dollar fallen, bevor eine Erholung einsetzt.
Verantwortlich für den pessimistischen Ausblick sind anhaltende Abflüsse bei Bitcoin-ETFs. Am 11. Februar verzeichneten die Fonds netto Abflüsse von 276,3 Millionen Dollar, angeführt von Fidelitys FBTC mit 92,6 Millionen Dollar. Die durchschnittlichen ETF-Positionen sind um rund 25 Prozent gesunken, die Gesamtbestände liegen fast 100.000 Coins unter dem Höchststand vom Oktober 2025. Viele Investoren sitzen auf durchschnittlichen Einstiegskursen nahe 90.000 Dollar – und damit auf erheblichen Verlusten. Kendrick rechnet daher mit weiterer „Preiskapitulation“: Investoren dürften eher verkaufen als nachkaufen.
Fed-Hoffnungen begraben
Die Zinspolitik der US-Notenbank bleibt ein Belastungsfaktor. Nach den überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten vom Mittwoch haben Händler ihre Erwartungen auf baldige Zinssenkungen zurückgeschraubt. Die Nonfarm Payrolls stiegen im Januar stärker als erwartet, die Arbeitslosenquote verharrte auf niedrigem Niveau. Eine Zinssenkung wird nun frühestens im Juni eingepreist – höhere Zinsen belasten traditionell Krypto-Assets.
Dessislava Ianeva von Nexo Dispatch konstatiert: „Die Gesamtmarktkapitalisierung der Kryptowährungen bleibt bereichsgebunden und spiegelt gedämpfte Volatilität sowie begrenzte Überzeugung wider.“ Die Derivate-Positionierung entspannt sich weiter. Das Verhältnis von Open Interest zu Volumen liegt historisch niedrig – ein Zeichen, dass Hebel abgebaut wurden und nicht wieder aufgebaut wird.
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Schwacher Markt, schwache Nerven
Die technische Verfassung gibt ebenfalls wenig Anlass zu Optimismus. Bitcoin scheiterte wiederholt daran, die Marke von 70.000 Dollar nachhaltig zu überwinden. Timo Emden von Emden Research warnt: „Der Bitcoin reagiert nach wie vor empfindlich auf jede Facette der globalen Unsicherheit. Die jüngste Erholungsbewegung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass fundamentale Belastungsfaktoren weiter wirken.“
Ende Januar hatte eine Talfahrt eingesetzt, bei der Bitcoin um bis zu 30.000 Dollar abstürzte. Am 6. Februar fiel die Kryptowährung kurzzeitig sogar unter 60.000 Dollar – weit entfernt vom Rekordhoch bei rund 126.000 Dollar im Oktober 2025.
Trotz düsterer Kurzfristprognose hält Standard Chartered an seiner langfristigen Einschätzung fest: Nach Erreichen der Tiefs erwarten die Analysten eine Erholung für den Rest des Jahres 2026. Bis dahin dürfte Bitcoin-Investoren ein harter Ritt bevorstehen.
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