Biotin, Vitamin

Biotin und Vitamin C: Das Duo für starke Schleimhäute im Winter

09.01.2026 - 12:30:12

Deutschland steckt mitten in der Grippewelle – und die Schleimhäute sind die erste Front. Während das Robert Koch-Instituts (RKI) einen deutlichen Anstieg der Atemwegserkrankungen meldet, rücken zwei Nährstoffe in den Fokus: Biotin und Vitamin C. Sie gelten als entscheidende Helfer für die mechanische Barrierefunktion von Nase und Rachen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Nach einem leichten Rückgang über die Feiertage steigen die akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) jetzt wieder deutlich an. Rhino- und Influenzaviren dominieren das Geschehen. Experten sehen eine gefährliche Mischung: Die Rückkehr in Büros und Schulen trifft auf trockene Heizungsluft. Das ist der ideale Nährboden für Viren. In dieser Lage wird der Schutz der Schleimhäute zur wichtigsten Verteidigungslinie.

Warum unsere Schleimhäute im Winter leiden

Die Schleimhaut ist ein hochaktives Immunorgan. Im Winter steht es jedoch unter Dauerbeschuss. Kalte Luft lässt die Blutgefäße in der Nase verkrampfen – die Versorgung mit Abwehrzellen sinkt. Gleichzeitig entzieht trockene Heizungsluft die Feuchtigkeit. Der natürliche Reinigungsmechanismus, die mukoziliäre Clearance, kommt zum Erliegen. Die Folge: Spröde oder rissige Schleimhäute werden für Viren zum Einfallstor. Die Strategie verschiebt sich von reiner Immunstärkung hin zur gezielten Strukturpflege.

Biotin: Der Baumeister der Barriere

Biotin ist als Vitamin für Haare und Nägel bekannt. Seine zentrale Rolle für die Schleimhäute wird oft unterschätzt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt, dass Biotin zur Erhaltung normaler Schleimhäute beiträgt. Als Coenzym ist es an Stoffwechselprozessen beteiligt, die für die schnelle Zellerneuerung der Schleimhaut unverzichtbar sind. Gerade nach viralen Angriffen ist eine gute Versorgung daher kritisch. Natürliche Quellen sind:
* Eigelb
* Haferflocken
* Nüsse
* Spinat

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Vitamin C: Der Schutzschild gegen oxidativen Stress

Vitamin C kann eine Infektion nicht immer verhindern, aber es beeinflusst Dauer und Schwere der Symptome maßgeblich. Es fördert die Kollagenbildung für das stützende Bindegewebe unter der Schleimhaut. Noch wichtiger: Es wirkt als starkes Antioxidans. Bei der Virenabwehr entsteht oxidativer Stress, der das eigene Gewebe schädigen kann. Vitamin C fängt diese freien Radikale ab und schützt so die Integrität der Barriere.

Experten raten zu gezielter Versorgung

Der Markt reagiert auf das wachsende Bewusstsein. Die Nachfrage nach Kombipräparaten, die explizit als “Schleimhaut-Komplex” mit Biotin und Vitamin C vermarktet werden, steigt. Gesundheitsexperten warnen aber vor dem Gießkannenprinzip. Es gehe um gezielte Nährstofflücken, nicht um wahllose Einnahme. Während der Körper Vitamin C nicht speichern kann und eine kontinuierliche Zufuhr benötigt, zeigt sich ein klarer Trend: weg von reiner Symptombekämpfung, hin zur präventiven Pflege der Eintrittspforten.

Die Prognosen sind eindeutig: Der Höhepunkt der Grippewelle steht noch bevor. Neben Hygiene und Luftbefeuchtung wird die “Ernährung der Schleimhaut” zur proaktiven Winterstrategie. Wer seine Schleimhäute mit Feuchtigkeit, Biotin und Vitamin C stärkt, macht Viren das Eindringen schwerer.

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