Bio-Tech-Kunst im Hype: Warum Anicka Yi gerade überall ist
31.01.2026 - 05:01:56Alle reden über diese Künstlerin – aber ist das genial oder einfach nur weird?
Stell dir vor: Kunst, die riecht, sich bewegt wie ein Alien und aussieht wie ein Experiment aus dem Labor. Willkommen in der Welt von Anicka Yi.
Wenn du dachtest, du hättest schon alles auf Insta gesehen – here we go again. Diese Kunst kriecht, schwebt, verdampft. Und der Kunstmarkt fängt an, richtig zuzubeißen.
Das Netz staunt: Anicka Yi auf TikTok & Co.
Die Arbeiten von Yi sind wie gemacht für virale Clips: schwebende Maschinen im Museumsraum, glibberige Bio-Massen, neblige Atmosphären, die aussehen wie ein Cyberpunk-Filmset.
Ihr bekanntestes Projekt in den letzten Jahren: halb Roboter, halb Meduse, halb militärische Drohne – ja, drei Hälften – die sich lautlos durch große Museumshallen bewegen. Genau das lieben Creator für POV-Videos, Edits und "What did I just watch?"-Reactions.
Style-Vibe? Future-Labor trifft Beauty-Influencer: Bakterien, Probiotika, Schleim, Duftwolken, Hightech-Roboter. Kein "schönes Bild überm Sofa", eher Kunst als Sci-Fi-Erlebnis.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Auf Social Media ist der Tenor gemischt – aber laut:
- Hype-Fraktion: "Das ist die Zukunft der Kunst", "Museum oder Sci-Fi-Labor?"
- Skeptiker: "Kann man das sammeln?", "Wo häng ich das hin?"
- Fan-Bubble: liebt die Mischung aus Feminismus, Tech und Biologie und feiert Yi als Next-Level-Konzeptkünstlerin.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Anicka Yi mitreden willst, sind diese Werke Pflichtprogramm:
- "In Love with the World" (Tate Modern, Turbinenhalle)
Riesige, schwebende "Biomaschinen" – wie Roboter-Quallen oder fliegende Organismen. Sie gleiten durch die Luft, reagieren auf Sensoren und Licht, wie eigenständige Lebewesen.
Warum wichtig? Dieses Projekt hat Yi endgültig in die internationale Top-Liga katapultiert. Für viele war es das Must-See einer ganzen Saison, mit endlosen Handyvideos in den Feeds. - Duft- und Bakterien-Installationen
Yi arbeitet seit Jahren mit Geruch als Kunstmaterial: Sie hat schon Duftwolken kreiert, die an bestimmte Gruppen von Menschen erinnern sollen, oder Bakterienkulturen gezeigt, die aus Alltagskontakten stammen.
Warum wichtig? Das ist nicht nur schockierend, sondern auch politisch: Machtverhältnisse, Rassismus, Körper, Angst vor Keimen – alles drin. Gleichzeitig total Instagram-tauglich, weil: eklig-schöne Optik. - Labartige Skulpturen & "lebende" Materialien
Von Seetang-Kapseln über transparenten Schleim bis zu Objekten, die aussehen wie Alien-Organe in Nährlösung: Yi kombiniert Biotech, Chemie und Installationskunst.
Warum wichtig? Diese Teile sind für Sammler interessant, weil sie im Gegensatz zu gigantischen Raumschiffen auch als Einzelwerke handelbar sind – wenn auch technisch komplex.
"Skandal" im klassischen Sinne gab es weniger im Stil von Verbotsdramen, sondern eher Diskussionen: Darf Kunst mit lebenden Organismen so frei im Raum agieren? Ist das noch Ausstellung oder schon Laborversuch an der Öffentlichkeit?
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Wo steht Anicka Yi auf der Skala von "Newcomer" bis "Blue-Chip"?
Sie ist aktuell klar im Bereich etablierte Künstlerin mit Aufwind: vertreten von Top-Galerien wie Gladstone (New York/Brüssel) und anderen starken Häusern. Museen wie Tate ModernLangzeit-Relevanz.
Auf dem Auktionsmarkt taucht Yi noch eher selektiv auf. Ihre Arbeiten sind oft technisch aufwendig, duft- oder bio-basiert und nicht so einfach wie ein klassisches Gemälde zu handeln. Dadurch sind viele Top-Werke in Institutionen oder Privatsammlungen gebunden.
Konkrete Rekordpreise: Die höchsten bekannten Auktionsergebnisse liegen – je nach Werktyp und Quelle – im mittleren bis oberen sechsstelligen Bereich in US-Dollar. Also: noch nicht flächendeckend "Millionen-Hammer", aber klar im High-End-Segment unterwegs.
Wichtig: Die Preisdynamik läuft vor allem privat über Galerien. Wenn eine Künstlerin in dieser Liga vor allem institutionell gesammelt wird, ist das oft ein Zeichen für: Stabiler Karriereaufbau statt schneller Flip.
Kurz gesagt:
- Keine überhitzte "NFT-Bubble", sondern langsam wachsende Blue-Chip-Perspektive.
- Starker Support durch renommierte Museen und Galerien.
- Für junge Sammler:innen: Einstieg ist möglich, aber kein Schnäppchen-Level.
Karriere-Highlights im Überblick (ohne Jahreszahlen):
- Geboren in Südkorea, später in den USA aktiv – zwischen asiatischer Diaspora und US-Kunstszene.
- Studium & Durchbruch in der New Yorker Szene mit Geruchs- und Bakterienkunst.
- Große internationale Preise und Residenzen, die sie im Kunstsystem fest verankert haben.
- Einladung für eine monumentale Installation in der Turbinenhalle der Tate Modern – das ist der Punkt, an dem klar war: Sie spielt in der Champions League.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Was bringen dir geile Videos, wenn du es nicht selbst erlebst? Viele von Yis Arbeiten funktionieren erst richtig, wenn du drinstehst – spürst, riechst, dich von den Maschinen beobachten lässt.
Aktuell keine konkreten Ausstellungsdaten öffentlich und eindeutig abrufbar, die über die üblichen Museums- und Galerieankündigungen hinausgehen. Das Programm wechselt schnell – und nichts ist ätzender als veraltete Infos.
Daher: Check am besten direkt die offiziellen Seiten, um zu sehen, wo du Yis Werke live abbekommst:
- Gladstone Gallery – Artist Page
Hier findest du aktuelle und vergangene Ausstellungen, Werkansichten und oft auch Pressetexte – perfekt, um vorab zu stalken, was dich erwartet. - Offizielle Künstlerseite
Falls vorhanden, bekommst du hier direkt vom Studio Einblicke in Projekte, News, Kollaborationen und manchmal auch exklusive Bilder.
Falls du in einer großen Kunstmetropole unterwegs bist (London, New York, Seoul, etc.), lohnt sich immer ein Blick ins Programm der großen Institutionen: Yi ist für Themenausstellungen zu Tech, Zukunft, Körper und Feminismus eine Dauerkandidatin.
Wenn gar nichts läuft, gilt: "Aktuell keine Ausstellungen bekannt" – dann eben TikTok, YouTube und Galerie-Viewing-Rooms durchforsten.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du Kunst nur als "schönes Bild an der Wand" siehst, wird dich Anicka Yi vermutlich komplett überfahren. Ihre Arbeiten sind Atmosphären, Erfahrungen, fast schon Sci-Fi-Rituale.
Aber genau deshalb sprechen so viele von einem echten Kunst-Hype: Sie verbindet Themen wie Künstliche Intelligenz, Biotech, Gender, Migration und Angst vor Viren mit einer Ästhetik, die aussieht wie Netflix-Sci-Fi, aber real.
Für Sammler:innen ist Yi eher Long Game als kurzfristiger Flip. Ihre Kunst ist technisch aufwendig, institutionell stark verankert und markiert eine Richtung, in die zeitgenössische Kunst sich insgesamt bewegt: weg vom Objekt, hin zur Erfahrung.
Also: Wenn du auf Future Vibes, Labor-Optik und Konzept mit Biss stehst, ist Anicka Yi ein Must-See. Und selbst wenn du nur scrollen willst: Ihre fliegenden Biomaschinen könnten dein nächster viraler Hit im Feed werden.


