BAU, Millionen

BG BAU: Millionen für sichere Baustellen 2026

08.01.2026 - 13:55:12

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft erhöht 2026 die Förderung für kraftbetriebene Hebehilfen, um Rückenverletzungen vorzubeugen. Betriebe können bis zur Hälfte der Kosten erstattet bekommen.

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) stellt Deutschlands Baubranche 2026 deutlich mehr Geld für Arbeitssicherheit bereit. Der Fokus liegt auf kraftbetriebenen Hebehilfen—intelligente Maschinen und Systeme, die Arbeiter vor körperlichen Verschleißschäden bewahren. Für Handwerksbetriebe und Mittelständler sind die Zuschüsse ein großer Gewinn: Bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten werden gefördert. Doch das Budget ist begrenzt. Wer schnell handelt, sichert sich einen Platz in der Warteschlange.

Rückengesundheit statt Rentenbezug

Die Bauwirtschaft kämpft mit einem hartnäckigen Problem: Rückenschmerzen und Gelenkschäden sind die größten Arbeitsausfallgründe der Branche. Der Grund liegt auf der Hand—jahrzehntelange körperliche Belastung. Maurer, Dachdecker und Fliesenleger heben täglich tonnenweise Material. Viele müssen den Beruf bereits Mitte 50 aufgeben.

Hier setzt die BG BAU an. Statt teurer Erwerbsminderungsrenten ist Prävention volkswirtschaftlich günstiger. Eine einzige chronische Rückenverletzung kostet Arbeitgeber und Versicherung ein Mehrfaches dessen, was eine hochwertige Hebevorrichtung kostet. Mit den neuen Premien wird eine Mini-Kran oder ein moderner Vakuumheber plötzlich für kleine Handwerksbetriebe leistbar.

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Was die BG BAU jetzt fördert

Die Liste der förderfähigen Geräte ist umfangreich und praxisorientiert:

Kompaktkrane und mobile Hebegeräte navigieren enge Baustellen und bewältigen schwere Bauteile—ohne dass Arbeiter sich den Rücken verrenken müssen. Besonders bei Rohbau und Umbauten spielen diese Maschinen ihre Stärke aus.

Vakuumheber sind für Spezialisten wie Glaser, Fliesenleger und Landschaftsgärtner essentiell. Sie greifen glatte oder poröse Oberflächen und ermöglichen sichere Bewegungen von massiven Platten. Rückenverletzungen beim Handling von Fliesen oder Glasfassaden gehören damit der Vergangenheit an.

Automatiklasthaken mit Fernbedienung ersparen Arbeitern gefährliche Positionen in der Höhe oder Instabilität. Die Last lässt sich aus sicherer Entfernung lösen—ein enormer Sicherheitsgewinn.

Exoskelette runden das Angebot ab. Diese tragbaren Roboteransätze unterstützen Arbeiter bei Überkopfarbeiten und schweren Lasten. Was 2025 noch Pilotprojekt war, ist 2026 reguläre Förderung.

Die Uhr tickt: Wer handelt schnell?

Das neue System ist einfach—aber wettbewerbsorientiert. Baubetriebe müssen BG BAU-Mitglieder sein. Sie kaufen das Gerät, bezahlen einen Eigenanteil und reichen die Rechnung online ein. Wer früher kommt, mahlt früher: Das Budget ist begrenzt, und die Nachfrage dürfte Rekordniveaus erreichen.

Große Ausrüster wie Hilti und Carl Stahl Hebetechnik haben bereits ihre Websites angepasst. Sie unterstützen Kunden mit den nötigen Unterlagen und warnen vor Verzögerungen. Der Grund ist klar: Die Erfahrung aus vorangegangenen Förderrunden zeigt, dass beliebte Geräte schnell ausverkauft sind—nicht das Equipment, sondern die Förderplätze.

Ein neuer Standard zeichnet sich ab

Die Branche adaptiert bereits. Hersteller entwickeln Multifunktions-Hebegeräte, die sich für verschiedene Aufgaben umrüsten lassen. Ein Mini-Bagger mit Vakuum- oder Greiferanbindung kann über mehrere Bauphasen hinweg genutzt werden und maximiert die Rendite der Investition.

Experten deuten darauf hin, dass schon 2027 kraftbetriebene Hebehilfen für Lasten über 25 Kilogramm zur Regelpraxis werden—nicht mehr nur zur Förderpraxis. Der Baumarkt wird sich durchgreifend verändern. Kleine Masonry-Betriebe in Bayern und Dachdecker in Hamburg erhalten damit Zugang zu Sicherheitstechnik, die bisher nur großen Konzernen vorbehalten war.

Die BG BAU hat die Botschaft klar formuliert: Die Technologie zur Verletzungsprävention existiert. Für Betriebe, die 2026 aktiv werden, trägt die Berufsgenossenschaft einen Großteil der Last—buchstäblich und finanziell.


Quelle: Offizielle BG BAU-Mitteilungen Stand Januar 2026. Betriebe sollten die aktuellen Förderkataloge auf der BG BAU-Website überprüfen, um ihre Berechtigung zu bestätigen.

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