Beyond Meat Aktie: Sammelklagen
30.01.2026 - 14:36:31Beyond Meat bekommt juristischen Gegenwind – und zwar gleich von mehreren Kanzleien. Im Kern geht es um die Frage, ob Anleger 2025 über den Wert bestimmter langfristiger Vermögenswerte zu optimistisch informiert wurden. Parallel versucht das Unternehmen, mit einem neuen Produkt in einen anderen Wachstumsmarkt vorzustoßen.
Wichtige Eckdaten im Überblick:
– Zeitraum der Vorwürfe: 27. Februar 2025 bis 11. November 2025
– Impairment (nicht zahlungswirksam): 77,4 Mio. US-Dollar (gemeldet im November 2025)
– Frist für Lead-Plaintiff-Anträge: 24. März 2026
– Neues Produkt: „Beyond Immerse“ (Start Mitte Januar)
Worauf sich die Klagen stützen
Mehrere Kanzleien haben Anleger auf Sammelklagen gegen Beyond Meat hingewiesen. Die Beschwerden drehen sich um Finanzangaben aus 2025. Laut den Klageschriften soll das Unternehmen Investoren über den Buchwert bestimmter langfristiger Vermögenswerte (long-lived assets) in die Irre geführt haben.
Konkret lautet der Vorwurf: Diese Vermögenswerte hätten den fairen Wert überstiegen. Dadurch sei eine wesentliche, nicht zahlungswirksame Wertminderung (Impairment) absehbar gewesen. Genau diese Wertminderung meldete Beyond Meat dann im November 2025 – mit einem nicht zahlungswirksamen Abschreiber von 77,4 Mio. US-Dollar.
Die Kläger argumentieren, dass das Risiko vorher nicht ausreichend offengelegt worden sei. Als die Information schließlich öffentlich wurde, sei der Aktienkurs gefallen und Anlegern seien dadurch Schäden entstanden.
Wer im genannten Zeitraum Aktien gekauft hat, kann bis 24. März 2026 einen Antrag stellen, um als federführender Kläger (Lead Plaintiff) aufzutreten.
Neuer Kurs: „Beyond Immerse“
Trotz der Rechtsstreitigkeiten erweitert Beyond Meat das Sortiment über klassische Fleischalternativen hinaus. Mitte Januar stellte das Unternehmen „Beyond Immerse“ vor – eine Reihe sprudelnder Protein-Getränke.
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Die Drinks werden zunächst über die Direct-to-Consumer-Plattform „Beyond Test Kitchen“ verkauft. Genannt werden Sorten wie Peach Mango, Lemon-Lime und Orange Tangerine. Pro Portion sollen 10 bis 20 Gramm pflanzliches Protein enthalten sein. Zielgruppe sind Konsumenten, die mehr Protein möchten, aber ohne die typische Shake-Konsistenz.
Warum ist das wichtig? Weil Anleger jetzt zwei getrennte Themen gleichzeitig bewerten müssen: Kommt das neue Getränkesortiment am Markt an – und wie entwickelt sich die Sammelklage bis zur Frist im März?
Kursbild: Druck bleibt hoch
Die Aktie spiegelt laut Artikel auch die schwierige Lage im gesamten Plant-based-Segment wider. Ende Januar lag der Kurs bei rund 0,78 US-Dollar (Schlusskurs von gestern). Vom 52‑Wochen-Hoch bei 7,69 US-Dollar entspricht das einem Rückgang von etwa 90%.
Die Marktkapitalisierung wird im Artikel mit 352 bis 363 Mio. US-Dollar angegeben.
Bis 24. März bleibt damit vor allem der juristische Fahrplan im Fokus – während sich parallel zeigen muss, ob „Beyond Immerse“ über den Direktvertrieb hinaus Nachfrage erzeugt.
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