Bewegungspausen, Mittel

Bewegungspausen: Das wirksamste Mittel gegen Stress im Job

25.01.2026 - 19:53:12

Kurze Bewegungspausen am Arbeitsplatz reduzieren Stress und Fehltage signifikant. Studien belegen positive Effekte auf Psyche und Konzentration, was Unternehmen wie SAP bereits nutzen.

Kurze Bewegungspausen am Arbeitsplatz schützen die Psyche und steigern die Produktivität. Das belegen aktuelle Studien und Unternehmensprogramme. In einer Zeit steigender Fehltage durch psychische Belastungen gewinnen diese Mini-Workouts enorm an Bedeutung.

Die mentale Krise am Arbeitsplatz

Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland Kosten in Milliardenhöhe und Millionen Fehltage. Daten des Bundesarbeitsministeriums aus 2023 zeigen die Dringlichkeit für neue Lösungen. Initiativen wie die “Offensive Psychische Gesundheit” des BMAS wollen das Thema entstigmatisieren und Prävention in Unternehmen verankern.

Experten sind sich einig: Regelmäßige Bewegung während der Arbeit wirkt direkt gegen Stress, Konzentrationsschwäche und Burnout.

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Was die Wissenschaft sagt

Kurze Aktivität regt die Durchblutung an und verbessert die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das steigert die Konzentration sofort. Gleichzeitig baut der Körper Stresshormone ab und setzt Wohlfühl-Botenstoffe frei.

  • Eine dänische Studie mit über 70.000 Arbeitnehmern zeigt: Regelmäßige “Micro-Workouts” hätten fast 13 Prozent der langfristigen Krankschreibungen verhindern können.
  • Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAuA) betont: Häufige kurze Pausen sind wirksamer als eine lange Mittagspause. Der Körper kann die positive Wirkung nicht stundenlang “speichern”.

So gelingt die Umsetzung im Alltag

Erfolgreiche Programme setzen auf niedrigschwellige Angebote. Sie funktionieren auch im Homeoffice.

  • Angeleitete Online-Pausen per Video
  • Einfache Übungen am Schreibtisch wie Schulterkreisen
  • Bereits zwei bis fünf Minuten Bewegung pro Stunde lösen Verspannungen und fördern die Konzentration

Unternehmen wie SAP oder Vaude haben bereits Programme etabliert. Sie sensibilisieren Führungskräfte und bieten flexible Modelle sowie Resilienz-Kurse an.

Warum scheitert es oft an der Praxis?

Eine Studie von Ergotopia aus 2025 unter 500 Berufstätigen zeigt: Das Problembewusstsein ist da, aber die Umsetzung fehlt. Hier sind die Führungskräfte gefragt.

Sie müssen eine Kultur schaffen, in der Pausen aktiv gefördert werden. Gehen Vorgesetzte mit gutem Beispiel voran, signalisieren sie Wertschätzung. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) sieht Bewegung am Arbeitsplatz als integralen Bestandteil des Gesundheitsmanagements.

Vom Ergonomie-Stuhl zum “Corporate Wellbeing”

Die Betonung von Bewegungspausen markiert einen Paradigmenwechsel. Traditionell fokussierte sich betriebliches Gesundheitsmanagement auf Ergonomie. Heute rückt die untrennbare Verbindung von Körper und Psyche in den Vordergrund.

Dieser ganzheitliche Ansatz – “Corporate Wellbeing” – adressiert die wahren Ursachen sinkender Produktivität: Stress, Arbeitsdruck und mangelnde Erholung. Eine europäische Studie (“Wellbeing Compass 2025”) bestätigt: Aktive Mitarbeiter berichten von deutlich höherem Wohlbefinden.

Die Zukunft ist personalisiert und digital

Die betriebliche Gesundheitsförderung wird individueller und technologischer.

  • Wellbeing-Apps und digitale Anwendungen ermöglichen flexible, persönliche Pausen.
  • Gamification steigert die Motivation.
  • Unternehmen werden datengestützte Analysen nutzen, um ihre Programme zu optimieren.

Die Politik unterstützt diesen Trend, etwa durch die “Politikwerkstatt Psychische Gesundheit” des BMAS. Langfristig werden Bewegungspausen zur Selbstverständlichkeit in einer gesundheitsorientierten Arbeitskultur.

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