Betrugswelle, Banking

Betrugswelle überrollt Mobile Banking und Krypto-Wallets

24.01.2026 - 08:34:12

Eine massive Betrugswelle mit KI-unterstützten Methoden trifft Bank- und Neobroker-Kunden. Experten warnen vor Social-Engineering-Angriffen, die bereits hohe Schäden verursacht haben.

Eine massive Angriffswelle mit hochprofessionellen Betrugsmethoden trifft derzeit Nutzer in Deutschland. Behörden und Verbraucherschützer melden bereits Schäden in Hunderttausender Höhe. Die Angreifer setzen auf eine gefährliche Mischung aus SMS-Phishing, gefälschten E-Mails und ausgeklügeltem Social Engineering.

Smishing-Angriffe leeren Neobroker-Konten

Besonders im Fokus stehen aktuell Kunden des Neobrokers Trade Republic. Die Polizeipräsidien Mittelfranken und Oberbayern Nord warnen vor einer konzertierten Smishing-Welle. Dabei locken Betrüger mit gefälschten SMS-Nachrichten über angebliche Hackerangriffe oder unberechtigte Log-in-Versuche.

Die Opfer werden unter Zeitdruck gesetzt und aufgefordert, über Links persönliche Daten preiszugeben oder Guthaben auf “sichere” Plattformen wie die Solana-Blockchain zu transferieren. Ist das Geld einmal weg, ist eine Rückverfolgung nahezu unmöglich. Der entstandene Schaden beläuft sich bereits auf mehrere Hunderttausend Euro.

Anzeige

Passend zum Thema Smishing und Phishing: Aktuelle Wellen, die Neobroker- und Bankkunden treffen, zeigen, wie schnell SMS und gefälschte Mails Konten leeren können. Ein kostenloses Anti-Phishing-Paket liefert eine praxisnahe 4‑Schritte-Anleitung: Erkennen gefälschter Nachrichten, sichere Einstellungen für Mail und Messenger, MFA aktivieren und Notfall-Checkliste für den Verdachtsfall. Ideal, wenn Sie Ihr Geld und Ihre Zugangsdaten sofort besser schützen wollen. Kostenloser Sofort-Download per E-Mail. Jetzt Anti-Phishing-Paket herunterladen

Phishing-Flut zielt auf etablierte Bankkunden

Parallel dazu registrieren Verbraucherschützer eine ungebrochen hohe Flut an Phishing-E-Mails. Die Verbraucherzentrale warnte erst am 23. Januar vor gefälschten Nachrichten, die angeblich von der Advanzia Bank, der apoBank oder den Volksbanken stammen.

Die Masche ist immer ähnlich: Unter Vorwänden wie einer “Systemaktualisierung” oder notwendigen Datenprüfung sollen Kunden auf Links klicken. Die gefälschten Seiten fangen dann die Login-Daten ab. Experten raten: Niemals auf Links in solchen Nachrichten klicken. Stattdessen immer direkt die offizielle App oder Website der Bank nutzen.

Krypto-Wallets im Visier von Fake-Support und Automaten

Auch der Krypto-Sektor bleibt nicht verschont. Sicherheitsforscher melden koordinierte, automatisierte Angriffe, bei denen Anfang des Jahres Hunderte Wallets geleert wurden. Oft werden nur kleine Beträge gestohlen – die Summe ist dennoch beträchtlich.

Eine besonders perfide Masche spielt sich auf Messengern wie WhatsApp und Telegram ab: Betrüger geben sich als Support-Mitarbeiter von Krypto-Börsen aus. Sie warnen vor einem angeblichen neuen Virus und bieten “Hilfe” bei der Sicherung an. Ihr eigentliches Ziel: die Herausgabe der Wiederherstellungsphrase (Seed Phrase), die vollen Zugriff auf das Wallet ermöglicht.

Social Engineering wird zur größten Bedrohung

Die Vorfälle zeigen einen klaren Trend. Die größte Gefahr geht nicht mehr von technischen Hacks, sondern von psychologisch ausgefeiltem Social Engineering aus. Die Angreifer zielen auf die menschliche Schwachstelle.

Künstliche Intelligenz (KI) treibt die Qualität der Betrugsversuche voran:
* Phishing-Nachrichten werden durch KI kaum noch von echten Mails zu unterscheiden.
* Deepfake-Videos werben für angebliche Finanzangebote und erhöhen den Druck.
* Laut einem Bericht von Kaspersky stieg die Entdeckung von Krypto-Phishing um über 83 %.

So schützen Sie sich vor den Angriffen

Die Betrugsmethoden werden immer raffinierter. Ein gesundes Misstrauen ist der beste Schutz. Banken und seriöse Anbieter fordern niemals per E-Mail oder SMS zur Eingabe von Passwörtern, TANs oder Wiederherstellungsphrasen auf.

Diese technischen Maßnahmen helfen:
* Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) immer aktivieren
* Apps ausschließlich aus offiziellen Stores (App Store, Google Play) laden
* Bei Krypto: Größere Beträge in Hardware-Wallets (Cold Wallets) aufbewahren

Die Kombination aus technischer Vorsorge und wacher Aufmerksamkeit ist der wirksamste Schild gegen die wachsende digitale Betrugsflut.

Anzeige

PS: Viele Betrüger setzen auf psychologisch ausgefeiltes Social Engineering – nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Unternehmen sind gefährdet. Dieser kostenlose Report erklärt die häufigsten Täuschungsmuster, nennt konkrete Gegenmaßnahmen für E-Mail, SMS und Messenger und zeigt, wie Sie Mitarbeiter und private Konten vor CEO-Fraud sowie automatisierten Wallet-Angriffen schützen. Inklusive praktischer Checkliste für den Sofortschutz. Kostenlosen Anti-Phishing-Report sichern

@ boerse-global.de