Betrüger, Behörden

Betrüger geben sich als Behörden aus: Steuerzeit bringt neue Welle

16.01.2026 - 08:22:12

Kriminelle nutzen gefälschte Anruferkennungen und Drohungen, um Zahlungen zu erpressen. Offizielle Stellen kontaktieren Bürger nie unaufgefordert mit solchen Forderungen.

Die US-Behörden warnen eindringlich vor einer neuen Welle von Betrugs-Anrufen, in denen sich Kriminelle als Mitarbeiter von Finanz- oder Sozialbehörden ausgeben. Die Warnung fällt mit dem Start der Steuererklärungs-Saison zusammen – einer Hochphase für solche Betrugsmaschen.

Besonders dreist: Die Anrufer geben sich als Vertreter des US-Finanzamts IRS oder erfundener Behörden wie der „Steuer-Schlichtungsagentur“ aus. Sie drohen mit sofortiger Verhaftung, Ausweisung oder dem Entzug des Führerscheins, sollten die Angerufenen nicht sofort zahlen. Die Zahlung fordern sie über kaum nachverfolgbare Wege wie Kryptowährungen, Geldtransfers oder Geschenkkarten.

Immer raffiniertere Methoden

Die Betrüger nutzen zunehmend ausgefeilte Techniken. Sie manipulieren die Anruferkennung, sodass scheinbar eine echte Behördennummer auf dem Display erscheint. Teilweise schicken sie sogar gefälschte Dienstausweise per SMS oder E-Mail mit. Auch gefälschte Websites, die offiziellen .gov-Portalen täuschend ähnlich sehen, werden eingesetzt, um Daten abzugreifen.

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Die Masche funktioniert, weil sie gezielt Angst schürt und das Vertrauen in staatliche Institutionen ausnutzt. Die Täter erzeugen eine künstliche Dringlichkeit, damit das Opfer unter Druck handelt, ohne die Situation zu hinterfragen. Oft haben sie durch vorherige Datenlecks bereits persönliche Informationen, um glaubwürdiger zu wirken.

So schützen Sie sich

Behörden wie die US-Handelsaufsicht FTC betonen: Echte Behörden kontaktieren Bürger niemals unaufgefordert per Telefon, SMS oder E-Mail, um persönliche Daten abzufragen oder sofortige Zahlungen zu fordern.

Warnsignale sind:
* Unerwartete Kontaktaufnahme mit angeblichen Behörden.
* Drohungen mit sofortigen Konsequenzen.
* Die Forderung nach Zahlung via Geschenkkarte, Überweisung oder Krypto.
* Die Aufforderung, über den Anruf Stillschweigen zu bewahren.

Experten raten: Legen Sie im Zweifel einfach auf. Kontaktieren Sie die Behörde selbst über eine vertrauenswürdige, offizielle Quelle – niemals über die vom Anrufer genannten Kontaktdaten. Nehmen Sie sich Zeit und besprechen Sie verdächtige Vorfälle mit Vertrauenspersonen. Verdächtige E-Mails sollten an phishing@irs.gov weitergeleitet werden.

@ boerse-global.de